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Wo die ausgefallensten Reise-Hotspots liegen, wie etwa der Aussichtspunkt Rampestreken in Norwegen, erfahren viele Schweizer erst im Austausch mit Freunden und Arbeitskollegen. Bild: Fotolia

Dorthin, wo mein Kumpel war

Die Reisevorschläge von Freunden, Familienmitgliedern und Arbeitskollegen haben in der Schweiz einen hohen Stellenwert, zeigt eine Umfrage.

Die Reisesuchmaschine Momondo.ch hat über 26'000 Personen in 26 Ländern befragt, darunter 993 Personen in der Schweiz, welches denn die beliebteste Inspirationsquelle für kommende Ferien ist. Und die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Länder und Regionen deutlich.

Für Schweizerinnen und Schweizer stehen Empfehlungen aus dem Kreis von Familie, Freunden hoch im Kurs. Anders als Reisende aus den Nachbarländern verlassen sich viele Schweizer bei der Reiseplanung auf Empfehlungen von Arbeitskolleginnen und -kollegen. «30 Prozent der Schweizer Befragten tauschen sich gern beim Mittagessen oder in der Kaffeepause über Inspirationen aus», heisst es in einer Momondo-Mitteilung.

In Österreich (18 Prozent), Deutschland (17 Prozent), Frankreich und Italien (je 13 Prozent) sind diese Zahlen bedeutend kleiner. Deutlich ist de Unterschied zwischen Deutsch- und Westschweiz: 42 Prozent der Deutschschweizer nehmen Reiseempfehlungen von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, in der Romandie sind es lediglich 15 Prozent der Befragten.

Und rund ein Fünftel der Schweizer Reisenden nennt das Reisebüro als wichtigste Inspirationsquelle. Bei den 23- bis 35-Jährigen liegt der Wert bei 18 Prozent, bei den 36- bis 55-Jährigen bei 23 Prozent.

Bei der Auswahl des am besten geeigneten Fluges spielt gemäss der Momondo-Befragung der Preis die grösste Rolle. Weniger wichtig seien das Vorhandensein von Wi-Fi im Flugzeug oder das Speisenangebot an Bord.

(TN)