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Seit zwei Tagen wüten die Feuer in Los Angeles schon, und ein Ende ist nicht in Sicht. Bild: Szeke

Feuer ausser Rand und Band: «Pray for L.A.»

Hotels und Museen wurden wegen der Feuer in Stadtnähe geschlossen. Die Situation ist nicht unter Kontrolle.

Aktuell wüten im Grossraum Los Angeles gleich vier grössere Flächenbrände: Das «Thomas Fire» nahe Ventura, das «Creek Fire» in der San Fernando Valley, das «Rye Fire» in Santa Clarita und das «Skirball Fire» im Raum Brentwood/Bel-Air. Vor allem Letzteres sorgt für Probleme, weil es in dicht besiedeltem Gebiet nahe des Stadtzentrums liegt.

Gestern mussten das berühmte Getty Center sowie das Skirball Cultural Center geschlossen werden, und das Luxe Sunset Boulevard Hotel wurde evakuiert. Weitere Hotels in der Nähe, etwa das Hotel Angeleno, waren zunächst nicht von obligatorischen Evakuierungen betroffen. Es ist aber für Reisende nach Los Angeles sicherlich ratsam, sich in Verbindung mit lokalen Behörden und Hotels zu setzen, um sich ein genaues Bild über die Lage machen zu können.

Aktuell erklärt das Los Angeles Fire Department, dass die Feuer ausser Kontrolle sind. Die neusten Infos gibt es unter dieser Webseite. Es sind auch Wohnhäuser in Bel-Air – eine beliebte Wohngegend für Hollywood-Prominenz – vom Feuern bedroht. Mindestens vier Häuser seien dem Feuer bereits zu Opfer gefallen. Und es ist nicht das erste Mal: 1961 wurden in Bel-Air überr 500 Wohnhäuser von Feuern zerstört.

Nachfolgend noch einige eindrückliche Twitter-Feeds von Einwohnern aus Los Angeles.

(JCR)