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An einigen Stränden Thailands herrschen gefährliche Unterströmungen. Bild: Pixabay

2016 starben in Thailand 228 Touristen

Wie in anderen Ferienländern stellen Unfälle im Meer und im Strassenverkehr die grösste Gefahr dar.

So schön Thailand ist: Ganz ungefährlich scheint das Land für Touristen nicht zu sein. Laut der thailändischen Tourismusbehörde verunglückten im Jahr 2016 insgesamt 228 Ausländer tödlich, wie «Der Farang» berichtet. Auffallend ist die Zunahme gegenüber den Vorjahren: 2014 wurden 54 Todesfälle gemeldet, 2015 waren es 83.

Die grösste Todesfalle im vergangenen Jahr ist gemäss Behördenangaben erneut das Meer: 41 Prozent sollen hier ums Leben gekommen sein, 22 Prozent bei Verkehrsunfällen, 16 Prozent aus gesundheitlichen Gründen, 7 Prozent begannen Selbstmord und 14 Prozent der Todesfälle werden als «ungeklärt» bezeichnet.

Am häufigsten betroffen waren chinesische Touristen (79 Tote), gefolgt von Franzosen (18), Briten (17), Amerikanern (12) und Deutschen (11). Die meisten Toten wurden in Chiang Mai registriert, gefolgt von Surat Thani, Phuket, Krabi und Chonburi.

Im Jahr 2016 verzeichnete Thailand total 32‘588‘303 Ankünfte ausländischer Reisender; 220'008 aus der Schweiz (2015: 219'967 / 2014: 210'818).

(TN)