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Südthailand leidet seit anfangs Jahr unter heftigen Unwettern. Bild: Twitter/@thegulftoday

Unwetter in Thailand – Badeverbot in Koh Samui

Seit Neujahr regnet es im beliebten Ferienziel aussergewöhnlich stark. Bereits 19 Menschen kamen in den Fluten ums Leben.

Betroffen von den Überschwemmungen ist vor allem der Süden Thailands: Bislang sollen 19 Menschen in den Fluten ertrunken sein. In der Region um Nakhon Si Thammarat müssen die Menschen jetzt besonders vorsichtig beim Durchqueren der überschwemmten Strassen sein: Zehn Krokodile sind aus einem Zoo entwichen – sie konnten dank dem Hochwasser über die Absperrung aus ihrem Gehege schwimmen. Die Behörden warnen, dass die Krokodile hungrig seien und Menschen anfallen könnten. Bislang gelang es noch nicht, die ausgebüxten Krokodile wieder einzufangen.

Seit Neujahr dauern die Überflutungen an: Rund eine Million Menschen in zehn Provinzen sind betroffen. Von den Fluten eingeschlossene Menschen werden mit Militärhelikoptern evakuiert. Auch Touristen sind betroffen: So musste die thailändische Polizei letzten Freitag fünf Feriengäste aus einer überfluteten Hotelanalge in Nahkon Si Thammarat retten. Der Flughafen dort soll bis heute Abend geschlossen bleiben – auch die Züge in der Region fahren im Moment nicht.

Ebenfalls betroffen ist Koh Samui: Aufgrund des heftigen Regens, Wind und dem dadurch verursachten Wellengang erliess die Behörde auf der Insel ein Tauch- und Badeverbot. Mehrere hundert Feriengäste sollen auf dem Flughafen festgesessen sein, weil ihre Maschinen nicht starten konnten. Die Flutwarnstufe wurde am Freitag auf drei und damit auf die zweithöchste Stufe angehoben. In der Regel herrscht in Thailand von Juni bis Oktober Regenzeit.

Auf Twitter teilen mehrere Touristen Fotos und Videos. In Chaweng fahren Feriengäste auf Booten durch die überschwemmten Strassen.

(TN)