Destinationen

Rebeka Kumer Bizjak, Direktorin des Slowenisches Fremdenverkehrsamts und Iztok Grmek, Slowenischer Botschafter in Bern, stellten an einem Workshop in Zürich ihr Land vor. Bild: TN

Slowenien – das grüne Land im Herzen Europas

Das Slowenische Fremdenverkehrsamt lud Reiseprofis zu einem Workshop mit 16 Ausstellern ein. Am Mittwochabend war Zürich an der Reihe, am Donnerstagabend findet der Workshop in Basel statt.

An Motivation und Interesse mangelte es den Reiseprofis beim Slowenien-Workshop im Zürcher Zunfthaus zur Schmiden definitiv nicht. Rebeka Kumer Bizjak, Direktorin des Slowenischen Fremdenverkehrsamts, stellte das ursprünglich geplante Programm kurzerhand um. Ihre Präsentation, die sie vorbereitet hatte, musste warten. Denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten unmittelbar nach dem Eintreffen selbstständig mit dem Workshop – und suchten direkt das Gespräch mit den Ausstellern.

Iztok Grmek, der Botschafter Sloweniens in Bern, zeigte sich sehr erfreut über das grosse Bedürfnis der Anwesenden, mehr über sein Land zu erfahren. Slowenien sei auch bei den Touristinnen und Touristen im Trend, sagte er. 2022 besuchten 5,8 Millionen Reisende das Land und generierten 15,6 Millionen Übernachtungen. Das ist im Vorjahres-Vergleich Plus von fast 50 Prozent bei den Ankünften und ein Wachstum von 40 Prozent bei den Logiernächten. «Sehr positiv ist, dass wir im laufenden Jahr auch die Vor-Corona-Zahlen übertreffen werden, so Botschafter Grmek.

Zwischen Ausstellern und Reiseprofis kam es im Zunfthaus zur Schmiden zu angeregten Gesprächen. Bild: TN

Dann war die Reihe an Rebeka Kumer Bizjak. Die Direktorin des Slowenischen Fremdenverkehrsamts präsentierte die Vorzüge ihres Landes. Slowenien sei grün – und das nicht nur aufgrund der vielen Wälder und Wiesen, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit, erklärte sie. «Mit dem Label «Green & Safe» zeigt Slowenien, dass es auf Nachhaltigkeit in Kombination mit Hygiene ein besonderes Augenmerk legt», sagte Kumer Bizjak. Mit dem Nachhaltigkeitslabel «Slovenia Green» bietet das Land eine Zertifizierung für die Betriebe an. Slowenien war übrigens das erste Land weltweit, das als «Grüne Destination» ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres Plus Sloweniens ist laut Kumer Bizjak die Vielfältigkeit des Landes. Mit der Alpenregion, dem Mittelmeer, den Karstgebieten und der Pannonischen Ebene ist Slowenien landschaftlich sehr abwechslungsreich. Gleiches gilt für die Aktivitäten, die im Land geboten werden. Einen besonders hohen Stellenwert haben Outdoor-Erlebnisse Klar, Wandern und Skifahren kann man auch in anderen Regionen im Mittelmeerraum. Doch nur in wenigen Ländern ist es beispielsweise möglich, in beeindruckenden Tropfsteinhöhlen mit dem Kajak unterwegs zu sein oder aber die Höhlen im Rahmen von Mountainbike-Touren zu entdecken.

Er hat slowenische Wurzeln: Tobias Pogorevc, CEO von Helvetic Airways, tauschte sich in Zürich mit Rebeka Kumer Bizjak, Direktorin des Slowenischen Fremdenverkehrsamts, aus. Bild: TN

Ebenfalls zentral für den Tourismus in Slowenien sind die Themen Wellness und Gesundheit. Das Land verfügt über 13 Naturkurorte mit einzigartigen Thermen. Nicht zuletzt ist Slowenien auch für seine Kulinarik bekannt: neben zahlreichen Sterneköchen findet man kulinarische Highlights auch in kleineren Restaurants übers ganze Land verteilt.

Auch mit seinen exquisiten Weinen will Slowenien bei de Reisenden punkten. Ein Sommelier berichtete beim Workshop in Zürich nicht nur über den slowenischen Weinbau, sondern hatte auch gleich sechs Weine für eine Degustation mit im Gepäck. Rund 30'000 Winzer bauen in drei Kernregionen Wein an. «Im Ausland sei slowenischer Wein leider nur selten zu finden, merkte der Sommelier mit einem Augenzwinkern an. «Er ist halt so gut, dass ihn die Menschen in Slowenien gleich selbst trinken.»

(SD)