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Die jordanischen Gastgeber auf der MS Panta Rhei vor der Kulisse des Zürichsees: Sie machten Lust auf Jordanien! Bild: SD

So viel bietet Jordanien

Das Fremdenverkehrsamt Jordanien lud gemeinsam mit Royal Jordanian zu einem genüsslichen Abend auf den Zürichsee. Auf der MS Panta Rhei erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes und hatten Zeit für Networking. Travelnews war dabei.

«Schiff ahoi» hiess es am Abend des 30. Juni auf Einladung des Jordan Tourism Board und von Royal Jordanian Airlines. Rund 60 Gäste liessen sich auch vom drohenden Unwetter nicht abbringen, sich an Bord der MS Panta Rhei mit Vertretern des Fremdenverkehrsamts sowie der Fluggesellschaft aus dem haschemitischen Königreich auszutauschen. Auch der Botschafter von Jordanien in der Schweiz, Khalid Nayef Saud Al Kadi, liess es sich nicht nehmen, an diesem Event teilzunehmen.

Zuerst aber begrüsste Martina Guse im Namen von Jordan Tourism Board die Gäste an Bord. Sie präsentierte das faszinierende Nahostland. Bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes ist natürlich die Nabatäerstadt Petra, welche eines der modernen Weltwunder ist und natürlich auch ein Unesco-Weltkulturerbe. Kultur und Geschichte - das möchte Jordanien unter dem Slogan «Kingdom of Time» den Besucherinnen und Besuchern näher bringen. Antike Pfade, kulturelle Highlights, Altstädte und vieles mehr erwarten die Reisenden.

Darüber hinaus ist das Segement «Adventure» gross im Kommen, sei es mit Wandern – Jordanien bietet mit dem «Jordan Trail» einen atemberaubenden Wanderweg - oder auch mit Rafting Touren und Klettern, bei denen Adrenalinjunkies auf ihre Kosten kommen. Wer lieber Wassersport hat, wird am Roten Meer fündig, dessen berühmte Unterwasserwelt viele Taucher anlockt. Das Tote Meer dagegen lädt zu Wellness ein; es liegt nur 45 Minuten von der Hauptstadt Amman entfernt.

Im Anschluss an die Ausführungen des Fremdenverkehrsamts berichtete Karim Makhlouf, Chief Commercial Officer von Royal Jordanian, über die ambitionierten Pläne der Fluggesellschaft. Zuvor auf gutem Kurs, wurde die Fluggesellschaft ihm zufolge wegen Corona «auf den Stand von 1997 zurückkatapultiert», doch soll der Rückgang durch neue Strategien aufgefangen werden.

Aktuell verfügt die Fluggesellschaft über 23 Flugzeuge; die Flotte soll in den kommenden Jahren derweil verdoppelt werden. Durch eine Restrukturierung und Modernisierung der Flotte und eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Jordan Tourism Board sollen die Flotte und der Hub Amman gestützt werden. Dazu Mahklouf: «Royal Jordanian wird sein Netzwerk weiter ausbauen und nach neuen Märkten suchen, um den Verkehr besser zu verbessern und Jordanien mit der Welt zu verbinden. Darüber hinaus konzentrieren wir uns jetzt darauf, mehr Touristen nach Jordanien zu bringen und den Tourismus zu steigern, indem wir attraktive Tarife, hervorragende Servicequalität und unsere jordanische Gastfreundschaft anbieten, wenn wir mit Royal Jordanian von und in die Schweiz fliegen.» Ab Zürich wird Amman aktuell im Dreieck mit Genf zwei Mal wöchentlich angeflogen (Travelnews berichtete). Royal Jordanian gehört zur Allianz Oneworld.

Beim anschliessendenden Get-together an Bord des Schiffs klang der Abend bei Mezze und anregenden Gesprächen aus.

(SD)