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Alcides Ocampo (Sales Manager Switzerland, Air Europa) und Maria Elena Corvest (Promperú) luden mit acht Partnern zu einem Peru-Workshop nach Zürich. Bild: NWI

Peru macht sich bereit für euch

Die peruanische Vermarktungsorganisation Promperú lud gemeinsam mit Air Europa und acht Partnern zu einem Workshop nach Zürich. 37 wissenshungrige Reiseprofis fanden den Weg in das Zunfthaus zur Saffran und nutzten die Gelegenheit, sich verzaubern zu lassen.

Im Jahr 2019 sind 23'696 Touristinnen und Touristen aus der Schweiz nach Peru gereist. «Dieser Markt ist sehr wichtig für unser Land», sagt Maria Elena Corvest von Promperú am gestrigen Abend im Zunfthaus zur Safran in Zürich. Vor allem die vielseitige Natur vom Amazonas bis zu den Anden werde von der Schweizer Kundschaft sehr geschätzt. Welche Bedeutung die Tour Operators für die Destinationsvermarktungsorganisation hat, zeigte die Teilnehmerzahl: 37 Agentinnen und Agenten wohnten dem Event bei und machten sich über die Neuigkeiten im lateinamerikanischen Land schlau. «Peru ist bereit für euch», versichert Corvest den Anwesenden.

Aktuell ist eine Einreise in das südamerikanische Land möglich. Per 15. November wurden die Bestimmungen aktualisiert, wie aus einem offiziellen Papier zu entnehmen ist. Vorab gilt es diese Gesundheitserklärung auszufüllen. Reisende, die zwölf Jahre oder älter sind, müssen ihren Impfausweis mit der vollständigen Covid-19-Impfung beim Check-In für den Flug vorlegen. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage vor der Reise erfolgt sein. Andernfalls muss ein negativer PCR-Test vorgezeigt werden, der zum Zeitpunkt des Eincheckens nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisende, welche sich in den letzten 14 Tagen in Südafrika aufgehalten haben, dürfen bis zum 28. November zwar einreisen, müssen sich aber nach Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben. In mehreren Regionen gelten Ausgangsbeschränkungen. Das Tragen einer N95-Maske oder einer dreifachen chirurgischen Maske zusammen mit einer handelsüblichen Gesichtsmaske (aus Stoff) ist bei Fahrten auf öffentlichen Strassen und in geschlossenen Räumen vorgeschrieben.

Auf der Seite gibt es also einiges zu beachten. Am vergangenen Sonntag (14. November) gab die peruanische Regierung grünes Licht, um die Kapazitäten ihrer Geschäfte zu öffnen. Sie dürfen mit 80 Prozent der normalen Kapazität operieren. Auch für geführte Ausflüge gibt es Personenbeschränkungen. Ein Guide darf nur mit maximal acht Gästen unterwegs sein - für Touren auf den bekannten Machu Picchu sind nur sieben Touristen plus Guide erlaubt. Um die Ruinenstadt vor Overtourism und Zerstörung zu schützen, sind übrigens nur 3500 Besucher pro Tag erlaubt.

Gesunder Tourismus

Nicht nur für den Besuch des bekannten Kulturerbes wird auf Nachhaltigkeit und sorgsamen Tourismus gesetzt. «Diesbezüglich hat es in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen gegeben und wir legen grossen Wert darauf», sagt Corvest. Auch alle acht an der Veranstaltung anwesenden Aussteller, namentlich sind dies Belmond, Condor Travel, Explora, Jungel Experiences, Mountain Lodge of Perú, Muyuna Lodge, Setours und Terra Group, richten ihre Produkte darauf aus.

Gefragt nach den Highlights nennt Corves neben dem Machu Picchu den Regenbogen-Berg südöstlich von Cusco in der Provinz Quispicanchi im Süden Perus. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollten sich Touristen einen Besuch in der Stadt Caral, die älteste Siedlung auf dem amerikanischen Kontinent. Dort hat im Jahr 2020 die Eco-Lodge Empedrada eröffnet und Übernachtungsgäste können so noch tiefer in die Region abtauchen. Auch kulinarisch lohnt sich ein Peru-Besuch: «Perú ist die gastronomische Hauptstadt von Lateinamerika», schwärmt Corvest, «Ceviche ist unser Nationalgericht und Pisco Sour das wohl bekannteste Getränk unseres Landes. Das müssen Sie bei einem Besuch unbedingt probieren.» Die Event-Teilnehmer hatten gestern bereits die Möglichkeit, mit einer Degustation der beiden genannten Speisen einen Vorgeschmack auf Perú zu bekommen.

Mitorganisator des Events, Air Europa, fliegt derzeit fünf Mal wöchentlich ab Zürich über Madrid in die peruanische Hauptstadt Lima. Die Flüge werden ab Madrid mit einem modernen Dreamliner durchgeführt. «Ab Zürich haben wir momentan zwar insgesamt weniger Frequenzen, dank der grossen Maschinen aber mehr Kapazität pro Flug», ab Januar werden wir wieder zwei Mal täglich Zürich mit der spanischen Hauptstad verbinden, erklärt Alcides Ocampo, Sales Manager Switzerland bei Air Europa und freut sich, «gerade in den letzten Wochen haben wir gemerkt, dass die Nachfrage aus der Schweiz wieder steigt.» Die spanische Fluggesellschaft liess es sich nicht nehmen, einen Reiseprofi am Workshop mit einem Flug nach Perú zu beglücken. Die Freude über die Auslosung war Livia Eberle von Dreamtime Travel ins Gesicht geschrieben.

Peter Holzweber (Setours), Elisabeth Leitner-Rauchdobler (Mountain Lodges of Peru), Livia Eberle, Gewinnerin (Dreamtime), Alcides Ocampo (Air Europa), Maria Elena Corvest (Promperu) und Susan Saco Vertiz (Condor Travel).

(NWI)