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Was halten Sie von den jüngsten Geschehnissen in der Tourismusbranche und Reisewelt? Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Bild: Adobe Stock

Feedbacks: «Thailandferien rücken wohl eher wieder in die Ferne»

Schreiben Sie uns Ihre Meinung am Ende jedes Artikels (Disqus), per Email auf redaktion@travelnews.ch oder via Facebook, Twitter und Linkedin. Das sind die jüngsten Leserreaktionen.

Die Situation in Thailand hat sich geändert

Auf unseren Artikel über die konkreten Formen der Wiedereröffnung in Thailand äussert sich einer unserer Leser wie folgt:

«In Anbetracht der aktuellen Situation in Thailand, rücken Ferien dort wohl eher wieder in die Ferne. Es sieht so aus als würde Thailand (bisher ja kaum vom Virus betroffen) das erste mal in dieser Pandemie wirklich von einer Welle getroffen.»

Aspergillus via Disqus

Die Freude ist gross

Über die Information, dass alle Hotelplan-Filialen ab heute (12. April) wieder geöffnet sind, freut sich auch unsere Leserschaft. Folgenden Kommentar hierzu hat uns erreicht:

«Das ist doch toll zu hören. Schon sind nämlich auch wieder Flüge ab Bern nach Heraklion und Palma buchbar auf der Hotelplan-Website.»

Susanne H. via Disqus

«Ein super Signal für die ganze Branche.»

webook.ch via Facebook

«Schikane vom Feinsten»

Auf unser Beitrag zum Nonsens der Quarantäneregel am Beispiel eines Maledivenflugs meldete sich eine Leserin mit folgendem Kommentar:

«Ich bin genau eurer Meinung, bliebe nur die Rückreise via ein anderes Land das nicht auf der BAG Liste steht. Aber einmal ehrlich, es ist einfach nur Neid und Schikane vom Feinsten. Und genau das brauchen wir nicht. Es wird auch Zeit, das solche Missstände ausgemistet werden. Ich war auch auf den Malediven im Dezember und es war einfach phantastisch und ein Stück Normalität. Da waren die Inseln grad nicht auf der BAG Liste und es ist an der Zeit, das man Inseln anders bewerten muss. Ich kann auch nicht verstehen, wieso die Balearen getrennt vom Festland beurteilt werden und die griechischen Inseln nicht. Das ist reine Willkür, das soll mir mal einer erklären.»

Doris Lüthy via Disqus

«In der Tat absolut lächerlich und inkonsequent, was da von den entsprechenden Behörden praktiziert wird. Nicht besser ist es ja mit dem Inbound-Testing.»

Roland Zeller via Disqus

Bitte diesem Beispiel folgen

Zum Bericht «Phuket wird bereits ab Juli für geimpfte Touristen quarantänefrei» erreichten uns unter anderem folgende Feedbacks:

«Die ersten Zeichen von Öffnung und sie offenbaren auch, wie einfach es sein kann. Während wir in Europa noch hin und her debattieren, zeigen die übrigen Länder der Welt, wie pragmatisch Lösungen sein können. Hoffentlich folgen schnell noch viele diesem Beispiel.»

Rüdiger Berger, Explorer Fernreisen, via LinkedIn

«Schön für Phuket, schön für die, die geimpft sind bzw. sich impfen lassen wollen... und der Rest?»

Vanessa Amini, CWT, via LinkedIn

Verständnis für die Anliegen der Branche, aber ...

Auf unser Interview mit Interhome-CEO Jörg Herrmann – «Wir müssen die Reisebranche neu denken» – ging dieses Feedback ein:

«Aus Kundensicht (mit vollem Verständnis für die Anliegen der Branche) sind gewisse Bedingungen (zB 50% Kosten bei 90-60 Tage und 100% Kosten ab 59 Tage vor Antritt) einfach unzumutbar. Ich zeige mich gerne ‚etwas flexibel‘, aber 2-3 Monate galt vielleicht 1980 als Flexibilität, heute wären das wohl eher 2-3 Wochen.»
Patrick Niggli via Linkedin

«Ich finde deine Entscheidung richtig»

Nina Wilds Kommentar vor Ihrer Abreise nach Mexiko – «Sorry, aber ich habe kein schlechtes Gewissen» – hat zahlreiche positive Reaktionen ausgelöst:

«Nina, ich finde deine Entscheidung richtig. Ich reise bereits seit Oktober 2020 (Ecuador, Kolumbien, Mexiko und jetzt Guatemala) und habe bereits sechs negativ Tests, obwohl ich mit den öffentlichen Bussen rumreise. Wenn du mit einem gesunden Menschenverstand reist, musst du mehr Angst/Respekt vor Denge oder Malaria haben. Freundliche Grüsse und viel Spass beim Reisen!»
Fabio G. via Disqus

«Ich musste schmunzeln, als ich Ihren Artikel zu Ihren Ferien in Mexiko gelesen habe. :-) Herzliche Gratulation zu diesem Entscheid. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen <bestätigen>, dass dies gut gehen wird. Ich bin gestern wieder in Zürich gelandet, nachdem ich 3 Wochen in Kolumbien war. Alles ist bestens abgelaufen, und ich hatte mich noch nie so <Covid-sicher> etc gefühlt. Nur die Flughäfen sind einfach beängstigend leer....und der Papierkrieg wegen Covid ist etwas lästig. Der Aufwand lohnt sich aber. Sie werden Ihren Entscheid nicht bereuen, denn Ihre Zeit in Mexiko, fernab von unserem noch eher rauheren Klima und den Covid-Diskussionen, werden gut tun. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Vorfreude und dann eine gute Reise.»
Beat Jenni per Email

«Ich habe soeben deinen Bericht gelesen. Bravo! Ich war im Februar mit meiner Frau auf den Malediven und auch wir mussten uns mit <uns> sowie unserem <Umfeld> mit diesen Themen auseinander setzten. Der Kopf und die Sehnsucht hat gesiegt! Gott sei Dank. Rückwirkend sind wir beide der Meinung, dass dies eine gute Entscheidung war. Und wir sofort wieder gehen würden. Es war einfach toll. Somit wünsche ich dir eine tolle Reise und ganz viele schöne Erlebnisse in dem wundervollen Mexiko. Hoffentlich lesen dein super-toll-geschrieben Bericht ganz viele Menschen. Häbs guet und wyter so!»
Ivan Meyer per Email

«Hallo Nina, bravo! Du machst das richtig! Behalte die (Vor)Freude im Herzen und lass dich nicht auf die Angst- oder <Schlechtes-Gewissen>-Macherei ein. Mexiko ist ein tolles Land und bietet viel. Du wirst eine wunderbare Zeit haben, geniesse es!»
Vanessa Ha via Facebook

«Sehr gut, ja Reisen befreit und eröffnet neue Horizonte. Warum schlechtes Gewissen? Hast du in deinem Umfeld auch schon gefragt, ob die Leute ein schlechtes Gewissen haben, weil sie Auto fahren, weil sie Schokolade essen von unterbezahlten Kakoaplantagebesitzer in Südamerika oder das sie Gold besitzen von korrupten Unternehmen. Ja, eher nicht und deshalb gibt es kein Recht dich zu fragen wegen einem schlechten Gewissen fürs Reisen. Reist gut und wir sehen uns an anderen Orten, dort lernen wir dazu. Meine Ziele sind das südliche Afrika und glaubt mir, diese Länder brauchen Touristen so wie wir deren Mineralien brauchen.»
Peter Schwob via Disqus

«Nicht auf andere hören! Nur geniessen! Wir waren zwischen Weinachten und Neujahr in Ägypten mit den Kinder und es hat viel Vorbereitung und Nerven vorher gekostet, aber es sich sehr gelohnt!»
Csilla Renk via Facebook

Und Daniel Camenzind per Twitter:

«Impfbüchlein – warum digital?»

Auf den Artikel Kommt schon diesen Sommer das Impfzertifikat für uns Schweizer? ging dieses Feedback ein:

«Wer kann es mir erklären? Wenn ich nach Afrika fliege, wo die Gelbfieberimpfung pflicht ist, lege ich mein gelbes Impfbüchlein mit dem Aufkleber der Impfung und der Unterschrift des Arztes vor und alle sind zufrieden. Warum muss das bei Corona auf Biegen und Brechen digital sein? Und warum kann sich die Schweiz nicht einfach an das EU-Programm anschliessen?»
Jan via Disqus

«Die Route Verte – ein tolles Erlebnis!»

Gefallen findet dieser Leser an der von uns vorgestellten Route Verte:

«La Route Verte – ein echt tolles Erlebnis, das wir in der Juli-Hochsaison 2021 mit unseren E-Bikes und vorgebuchten Unterkünften in 8 Tagen absolviert - und von Genf gleich bis nach Lausanne verlängert haben ...»
Mario via Disqus

«Zahlung beim Check-in nicht komplett verkehrt»

Auf den Artikel Erst beim Check-in für den Flug bezahlen? sagt dieser Leser:

«Die Idee zur Zahlung erst beim Check-in sind sicher nicht komplett verkehrt, aber es wird voraussichtlich darin enden, dass zu viele Blindbuchungen getätigt werden und die Airlines am Abflugtag auf unzähligen unbezahlten und unbesetzten Plätzen sitzen bleiben. Das Resultat wäre entweder, dass die Auslastungen (und damit die Effizienz/Ökologie) ins Bodenlose sinken, oder dass die Flüge jeweils massiv überbucht werden müssen, um einen brauchbaren SLF zu erhalten. Bei Geschäftskunden, die ohnehin schon bis anhin mit flexiblen Tickets unterwegs waren, spielt das weniger eine Rolle, aber für non-flex Tickets sehe ich so ein System weniger. So am Rande: wenn man im Supermarkt Dosentomaten kauft, zahlt man sie auch noch im Laden und nicht erst, wenn man damit Spaghettisauce kocht...»
Luca de Montanari via Disqus

«Glatt gelogen»

Unsere Berichterstattung zum Zoom-Talk der Aktion Mayday mit Patrick Mathys, Stv. Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), hat nicht nur sehr grosses Leser-Echo (in Clickzahlen) gefunden, sondern auch für einen überraschenden Feedback-Wechsel direkt auf unserer Seite gesorgt.

«Lieber Herr Mathys, dass Sie im November nicht nach Namibia hätten reisen können, ist doch gar nicht wahr! Ich wollte eigentlich schreiben ‹glatt gelogen›. Namibia ist seit August 2020 für Touristen geöffnet! Auch aktuell begrüssen wir immer wieder Gäste, die sich nicht von der Panikmache und bösen Blicken der Nachbarn vom Reisen abhalten lassen! Zur Einreise wird lediglich ein negativer PCR-Test benötigt der nicht älter als 7 (in Worten: sieben!) Tage sein darf, sowie ein Nachweis, dass Sie krankenversichert sind. Niemand hat eine Covid-Infektion von hier in die Schweiz mitgenommen. Dass die Versicherung Ihnen nichts ausgezahlt hat, geschieht Ihnen recht! Beste Grüsse aus Windhoek.»
Sabine Heydenrych via Disqus

«Liebe Frau Heydenrych, normalerweise nutze ich die Kommentarmöglichkeiten wenig. Da sie mir mehr oder minder unterstellen, dass ich lügen würde, doch ein kurze Replik: Wenn Sie planen, einen guten Monat lang ein Land zu bereisen, von mehreren Unterkünften/Anbietern im Land aber die Rückmeldung erhalten, dass nicht sicher ist, ob sie die Angebote überhaupt werden aufrechterhalten können und erst gut 2 Monate vor Abreise überhaupt klar wird, dass Sie einreisen dürfen - wie würden Sie sich verhalten...? Mehrere Tausend Franken aufs Spiel setzen oder die Reise um ein Jahr verschieben? Wir haben uns für zweiteres entschieden, weil klar war, dass die Versicherung die vollständige Annullation nicht übernehmen wird. Und da Namibia hoffentlich mein 100. Land sein wird, dass ich bereisen darf, glaube ich zu wissen, wie Reisen funktioniert. Ich freue mich sehr darauf, wenn es dann endlich soweit ist.
Und ich konnte es nicht lassen, in unserer Datenbank kurz nachzuschauen: Es hat durchaus Importe aus Namibia in die Schweiz gegeben. Beste Grüsse aus Bern.»
Patrick Mathys, BAG, via Disqus

«Ich werde das tolle Aida-Team vermissen»

Auf unseren Artikel «Aida Cruises gibt Schweiz-Vertretung auf» sind diese Reaktionen eingegangen:

«Zentralisierung, was für ein Wort. Nichts aber auch gar nichts steht über dem persönlichen Kontakt. Das Reisebusiness ist ein Peoplebusiness wo der persönliche Kontakt so viel Mehrwert bringt. Es geht nur um Kosten zu sparen, da nützt all das Geschönrede nichts. Schade um das tolle Team hier in der Schweiz und die wertvolle Unterstützung direkt hier in Zürich. Ich werde euch wahnsinnig vermissen und wünsche euch viel Kraft in dieser sehr schwierigen Zeit.»
Andy Hiltl via Disqus

«Was für eine peinliche Schönrednerei - c'est la crise! Jeder hätte verstanden, wenn man in dieser Situation die Kosten und die schwierige Situation ins Feld geführt hätte. Stattdessen versucht man PR-Nebelpetarden zu werfen – peinlich!»
Roland Zeller via Disqus

Malediven... ich bin sprachlos

Auf die Meldung, dass nun auch die Malediven auf der Risikoländerliste sind, ist dieses Feedback eingegangen:

«Ich bin sprachlos…. Jetzt waren doch die Vorkehrungen, um auf die Malediven zu reisen sehr streng, Test vor Abflug, Test bei Rückflug. Wer sich bei Rückreise nicht testen liess, kam nicht auf den Flieger. Ich gehe davon aus, dass alle Passagiere auf dem Rückflug mit Resultat negativ zurückreisten. Die Tests auf den Malediven sind zudem noch teuer! Wie kann so etwas passieren? Wo ist hier eine Lücke? Oder schiebt man die steigenden Zahlen nun den Malediven zu? Seit gut zwei Wochen kamen erneut Anfragen für die Malediven wieder rein. Mit neuem Elan ging es wieder ans offerieren, Offerten sind mit viel Arbeit verbunden. Ein paar Buchungen, die für den April definitiv stehen, müssen eventuell wieder umgebucht werden oder ganz storniert werden. Die Kunden melden sich telefonisch oder per Mail, mit dem gleichen Entsetzen. Es steht wieder viel Arbeit an, die nicht zur Freude dienen, eher zu Frust und Antriebslosigkeit. Es ist eigentlich nicht mehr das Thema Corona, das an die Nerven geht, es sind die andauernd wechselnden Bestimmungen die NERVEN! Ein Auf und Ab, keiner weiss, was nächste Woche passiert. Es kann ja gut sein, dass die Malediven morgen wieder weg von der Liste sind, hatten wir schon mit Schweden. Die Impfung wird für alle obligatorisch werden, es gibt bereits Länder die einen Impfpass oder einen Ausweis bei Einreise verlangen. Dann mal bitte vorwärts, es dürfen alle ran und nicht nur selektionsweise!»
Carmen Studer, Big Blue Tours per Email

Neues CI von Tavelport – wieso?

Das Rebranding von Travelport kommt nicht nur gut an:

«Als ich das neue Branding von Travelport das erste mal sah, griff ich mir als erstes an den Kopf und fragte mich: WIESO?

  1. Wichtigstes Argument für mich, ein Rebranding kostet Geld. In der jetzigen Situation der Reisebranche, wo jeder ums Überleben kämpft, sollte man doch nicht das Geld in die PR/Marketing Agenturen pumpen, sondern jeden einzelnen Job innerhalb der eigenen Firma zu erhalten versuchen. Wieso also ein solches Projekt mitten in der Pandemie starten?
  2. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, mich persönlich erinnert das neue Logo eher an ein U-Bahn/Nahverkehr Symbol: In diesem Fall speziell an jenes der ÖV von Minneapolis/St.Paul in Minnesota...
  3. Warum etwas Einmaliges mit etwas Austauschbarem ersetzen? Das letzte Travelport-Logo war einmalig, unverwechselbar und klar erkennbar. Die Geschichte der verschiedenen CRS's die es vereinte (Worldspan & Galileo) sowie die anderen Zweige von Travelport wie Payment Solutions usw. sind perfekt erkennbar: Aus mehreren wird alles zusammengeführt zu einem Anbieter. Das neue Logo ist total austauschbar, sieht aus wie vieles anderes, bereits existierendes.

Selbstverständlich wünsche ich Travelport nur das beste für die Zukunft. Ich hoffe einfach, es wird künftig mehr Geld in die Produkte und die Angestellten investiert als in PR/Marketing-Agenturen...
Andy C. Mosetti, Nextsky Travel, per Email

500 Franken für PCR-Test

Auf Jean Claude Raemys Kommentar zu teuren PCR-Tests, die nicht angeschaut werden, ist diese Reaktion eingegangen:

«Super, habt ihr schöne Ferien in Costa Rica verbracht. Und Gratulation für den Mut, in diesen Tagen überhaupt in überseeische Gefilde zu reisen. Mit Deinem Bericht bringst Du es auf den Punkt. Der Bund ist mit Covid-19 überfordert, mit der Kommunikation, den uns immer wieder neu auferlegten Vorschriften und Hinweisen. Das begann doch schon alles im März 2020, mit den fehlenden Masken. Und das aktuellste Beispiel, Impfen. Was ich diesbezüglich schon alles gelesen habe. Altersbedingt gehören meine Frau und ich zu den Risiko-Gruppen. Haben aber keine Chance uns in diesen Tagen impfen zu lassen. Oder nur verbindliche Informationen zu erhalten. Generell, da reden zu viele Leute drein, wollen sich profilieren.

Das ist der Grund, wieso wir seit unserer Rückkehr von der Seabourn Ovation Asien-Kreuzfahrt vor einem Jahr nie mehr richtig verreist sind, ein Flugzeug bestiegen. Bis dahin gehörten wir zu den aktiven Vielfliegern, sind jährlich mindesten 3 – 4 Mal nach Übersee geflogen, sind in Europa gereist, haben Jahr für Jahr die schönsten Orte um den Globus erkundet. Aber so lang sich die Situation nicht beruhigt, warten wir ab. Bei allem Verständnis, dass z. B. die Reisebüro Kolleginnen und Kollegen, der Flughafen Zürich, Fluggesellschaften, Hotels und viele mehr, gerne zurück zum Alltag, wie’s bis 2019 war, zurückfinden möchten.

Aber, so denken wir, Corona ist nicht harmlos, resp. darf nicht unterschätzt werden. Dennoch, einfachere Regeln, verständlichere Kommunikation durch die Vertreter des Bundes, oder «weniger ist mehr(!)», wäre für Touristen und Touristiker sicher angebracht.»
Hans-Peter Lehmann per Email

Freipass für Geimpfte

Auf den Artikel «Die Liste der Länder, die Geimpfte einen Freipass geben, wird länger» ist diese Reaktion eingegangen:

«Für Familien bleibt dennoch, auch bei genügend vorhandenem Impfdosen, der teure PCR-Test für die Kinder, da es keine zugelassenen Impfstoffe für sie gibt. Es bleibt also auch dann ein immenser Kostenfaktor, wenn PCR weiterhin für Ziel- und Heimatland gefordert ist. Die Ferienplanung bleibt nach wie vor quasi unmöglich. Besonders für Expats ein deprimierender Umstand.»
Sandra via Disqus

BAG-Zickzackkurs

Dass das BAG jüngst die Bestimmungen schon wieder geändert hat, ärgert diesen Leser:

«Ich bin als Direktbetroffener vom Zick-Zack-Kurs des BAG betroffen, da ich am Mittwoch von der Dominikanischen Republik nach Zürich fliege. Die Erleichterung, dass auch Schnelltests zugelassen werden, war gross, da ich hier im Umkreis von 4.5h Autofahrt keinen PCR Test machen kann. Nun schreiben Sie, dass das BAG die «Meinung» wieder geändert hat und bei Einreise ein PCR Test (max 72h alt) vorliegen muss. Nur bei Abreise/Boarding sei auch ein Schnelltest (max 24h alt) zugelassen. Ich habe nun die Pressemitteilung des Bundesrates nach der Sitzung letzte Woche, die Verordnung sowie die Erläuterung zur Verordung gelesen.
Und da ist der Schnelltest ganz klar eine Alternative für die Einreise, nicht nur fürs Boarding aufgegriffen worden. Es stellt sich auch aus juristischer Sicht die Frage, ob das BAG Deutungshoheit resp. Legilativmacht hat, solche drastischen Änderungen im Alleingang zu verfügen!? Für mich als Reisenden gilt doch das Gesetz, in diesem Fall die Verordnung und für die Deutung die Erläuterungen. Da kann das BAG schreiben was sie wollen...»
Severin Reichenbach per Email

«Wir hatten doch alle den einen Mitschüler, der nie die offene Konfrontation gesucht, sondern stattdessen im Hintergrund intrigiert hat. So verhält sich das BAG. Es ist wohl offensichtlich, dass man das internationale Reisen komplett verbieten möchte – dazu fehlt es dem BAG allerdings an Mut (denn das würde Führungsstärke voraussetzen) und vielleicht auch an den politischen Möglichkeiten. Deshalb torpediert man das Reisen mit immer neuen Hürden.»
Jan via Disqus

Zum Ende der St. Galler Ferienmesse

Die St. Galler Ferienmesse Grenzenlos wird eingestellt. Das sagt ein Leser dazu:

«Eine riesige Frechheit. OLMA MESSEN investiert 170 Mio CHF in eine neue Halle 1, welche voraussichtlich komplett überdimensioniert sein wird und nicht mehr in die heutige Zeit gehört. Wir St.Galler unterstützen die OLMA mit 30 Mio Steuergelder und die Messeleitung begräbt, ohne Alternative, erneut eine Publikumsmesse. Kanton und Stadt sollten Zahlungen von Steuergeldern an Bedingungen knüpfen. Es wird bald keine Messen fürs breite Publikum mehr geben, da man damit nicht mehr das grosse Geld verdient werden kann. OFFA wird als nächstes begraben werden. Bin gespannt, wie lange es die OLMA noch geben wird.»
Patric Schindler via Disqus

Reisen nur mit Impfung? Unethisch

Weitere Länder geben einen Freipass für Geimpfte. Das finden nicht alle Leserinnen und Leser gut:

«Meine Meinung zum Thema <Reisen nur mit Impfung> ist, dass dies nicht nur diskriminierend sondern auch unethisch ist. Dies gilt für mich grundsätzlich für die Aussage, dass nur Geimpfte Zutritt zu etwelchen Veranstaltungen, Institutionen oder was auch immer haben sollten. Es kann nicht sein, dass eine Impfung verlangt wird zu einem Zeitpunkt, wo diese noch gar nicht für alle (Altersgruppen) zugänglich ist, weil der Impfstoff zu knapp ist, oder was auch immer. So etwas ist inakzeptabel und meines Erachtens nicht durchführbar. Ich hoffe wirklich, dass sich die breite Mehrheit dagegen stellt.»
Sandra Stebler per Email

«Ich verstehe nicht, wieso diese Länder diese Regeln aufstellen. Derzeit werden fast überall nur betagte Personen geimpft, für den Rest ist nicht genügend Impfstoff vorhanden. Es ist nicht mal klar ,ob und wie lang der Impfstoff vor Weitergabe des Virus schützt. Und für Kinder gibt es noch gar keine Impfung!»
Sandra F. via Disqus

Nachhaltige Schweiz?

Zur Lancierung von Swisstainable schreibt dieser Leser:

«Manchmal scheint es, die Leistung von Schweiz Tourismus besteht hauptsächlich darin, pfiffige Begriffe zu kreieren. Swisstainable – da sass ein schlaues Köpfchen dahinter. Aber die Schweiz ist kein nachhaltiges Reiseland. Die Schweiz lebt, als hätte sie 3 - 4 Erden zur Verfügung – da reicht es nicht, dass ein paar Hotels auf Plastikröhrchen verzichten, um als «das nachhaltigste Reiseziel der Welt» durchzugehen.»
Jan via Disqus

Die Impffrage spaltet

Unser Kommentar Kurze Zündschnur beim Thema Impfen hat zahlreiche Reaktionen und einen Schlagabtausch ausgelöst. In der Reisebranche spalten sich die Meinungen. Hier das jüngste Feedback, das bei uns eingegangen ist:

«Es gilt ja grundsätzlich die freie Meinungsäusserung aber dann bitte mit dem nötigen Respekt! Ich werde definitiv impfen, wenn ich dann irgendwann kann. Es gilt zu akzeptieren, wenn das jemand nicht will, wobei mich die Gründe für die Impfverweigerung in den meisten Fällen nicht überzeugen. Allerdings habe ich Mühe, wenn sich Personen aufregen, dass sie ohne Impfung gewisse Dinge nicht mehr oder nur mit erschwerten Auflagen machen können. Ohne Fahrausweis ans Steuer ist auch nicht erlaubt. Dies auch wenn man nachweisen kann, dass man ein guter Lenker ist. Weinerlichkeit oder gar Empörung sind völlig fehl am Platz. Ein Impfnachweis soll meiner Meinung nach sogar zwingend Vorteile bieten. So haben wir etwas Hoffnung, die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen. Alle (noch) Nichtgeimpften haben dadurch ja keinen Nachteil. Sie müssten auch ohne die Vorteile der Geimpften den PCR Test nachweisen, in die Quarantäne etc. etc. Das Verständnis für die Impfverweigerer fällt dann definitiv weg, wenn es noch ein paar Wirrköpfen aus der Tourismusbranche einfällt, sich gegen die Impfung zu äussern. Da werde ich selber zum Hardliner: Keine Impfung aus Überzeugungsgründen = kein Platz in der Tourismusindustrie (medizinische, Gründe, welche eine Impfung nicht erlauben, ausgenommen).»
Kurt Eberhard via Disqus

«Tut mir leid, aber da bin ich anderer Meinung. Wenn jemand in seinem ersten Satz die Worte <grundsätzlich> und <aber> verwendet, sagt das schon sehr viel aus. Eine Impfung mit dem Führerschein zu vergleichen ist absurd, denn für den Führerschein muss ich nicht meinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen. Es handelt sich bei der Impfung nicht um einen regulären Erreger-Impfstoff sondern um eine auch in der Medizin sehr neuartige Technik über deren Folgen man noch nicht wirklich viel weiss. Und nur weil ich mich aus (für mich) guten Gründen nicht impfen lassen will, möchte ich nicht als Wirrkopf bezeichnet werden. Wenn die Impfung nach wie vor nicht zu 100% den gewünschten Effekt von Immunität bietet und man sogar als Geimpfter das Virus weiter verteilen kann, dann sehe ich nicht ein, warum jemand freiwillig sich diese mRNA-Imfpung antut. Die Langzeitschäden der Impfung sind jedenfalls noch nicht bekannt und so nehme ich mir das Recht heraus, selbstbestimmt darüber zu entscheiden. Dass man mir mit meiner Haltung nun sogar meinen Platz in der Tourismusindustrie streitig machen will, grenzt dann aber nun wirklich an Irrsinn. Soviel zu einer offenen, toleranten und liberalen Einstellung eines Touristikers! Oder ist das nun die freie Meinungsäusserung, die aber nur einseitig gilt?»
Michel Thür-Freudenreich via Disqus

«Das <aber> nach dem <grundsätzlich> bezog sich auf den Respekt gegenüber dem Journalist und der freien Meinungsäusserung und steht somit in keinem Widerspruch. Wie geschrieben: Jedem seine eigene Meinung. Niemand muss impfen, jeder sollte dürfen und die, die nicht wollen, sollen, ohne zu jammern, mit den Konsequenzen leben. Auch Touristiker, die sich nicht impfen lassen, sind natürlich noch Touristiker. Aber sie sollten dann eben nicht noch dagegen wettern, wenn gewisse Länder oder Firmen ein Impfpflicht einführen. Und ja ich stehe dazu: Touristiker, die wollen, dass ihre Kunden möglichst bald wieder uneingeschränkt reisen können, müssen als gutes Beispiel vorangehen und sich impfen lassen. Alles andere ist widersprüchlich.»
Kurt Eberhard via Disqus

«Bei allem Respekt, aber an der Aussage von Herrn Thür-Freudenreich ist vieles falsch. Erstens sind mRNA-Impfstoffe keine neuartige Technik, sondern werden seit über 30 Jahren erforscht und auch schon eingesetzt (ja, auch in der Humanmedizin). Zweitens gibt es im Feld der aktuellen Impfstoff-Kandidaten zu Covid-19 nicht nur mRNA-Impfstoffe. Wer ausserdem von einer Impfung einen 100%igen Schutz erwartet, hat nicht verstanden, wie Impfungen funktionieren.»
Raphaël Surber via Disqus

«Im Tourismus kann man eigentlich nur für’s Covid-19 Impfen sein! Was sich hier abzeichnet <Einreise oder Abflug nur mit Impfpass> ist eine logische Entwicklung im Rahmen des <Neuen Normal> an welches wir uns besser schon heute als morgen gewöhnen! Dies entscheidet übrigens nicht das BAG oder der Bundesrat – sondern die Zieldestinationen, die so schnell als möglich wieder Gäste begrüssen wollen. Wer dies nicht will, macht auch was Nützliches. Sie unterstützen den Schweizer Incoming Tourismus und machen Ferien in der Schweiz. Mit dem lobenswerten Nebeneffekt, dass man so zu einem nachhaltigeren Tourismus und zur Steigerung des BIP beiträgt (…).»
Martin Reber via Email

«Ich bin kein Impfgegner und werde mich gegen Covid impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin. Was mich bei der ganzen Impfdiskussion im Zusammenhang mit Reisen aber irritiert ist, dass man die Kernfrage nicht sieht: Kann ein Geimpfter das Virus nach wie vor in sich tragen und auch weiter verbreiten??? Das ist nach meinem Kenntnisstand wissenschaftlich unklar. Man hat die Vermutung, ja Hoffnung, dass eine Impfung die Weitergabe des Virus limitiert, aber klar ist das nicht. Solange das nicht klar ist, wird jeder geimpfte Tourist nach wie vor eine Gefahr sein, denn man kann die Seuche weiterhin in ein Land bringen und dort alle anstecken. Es wird deshalb auch bei Geimpften nach wie vor Tests brauchen - oder man muss diese nach dem ersten entsprechenden Fall wieder einführen.»
Roland Zeller via Disqus

«Auf den Punkt gebracht! Wenn ich den Virus als Geimpfter wie Ungeimpfter verteilen kann, weshalb sollen Geimpfte dann diese Privilegien haben?»
Melanie via Disqus

«Mehr als fraglich: Solche Länder betreiben Corona-Politik (z.B. Island) nach reinen Hypothesen, denn es ist ja wissenschaftlich noch nicht einmal erforscht, wie lange die Impfung anhält, geschweige denn, ob nach dem Impfen jemand nicht sogar infektiös ist.»
Marco Simone via Facebook

«Beweis für die Absurdität der neuen Vorschriften»

Auf die verschärften Einreisebestimmung hin, reagieren zwei Leser:

«Ich bin Travelnews sehr dankbar, wenn Sie die Einreiserestriktionen (negativer PCR-Test) beim Bund anprangern. Ich unterstütze ja viele der beschlossenen Massnahmen des BAG. Aber bei Rückreisen mit dem Flugzeug einen negativen-PCR-Test zu verlangen, ist ein Verstoss gegen die Bundesverfassung Artikel 24! Und wenn man noch den von Travelnews aufgebrachten Punkt betrachtet, dass Transitpassagiere überhaupt keinen Test haben müssen, dann beweist dies erst recht die Absurdität der neuen Vorschriften.»
Erwin Sigrist via Disqus

«Ich bin momentan auf La Palma. Wir haben 3, in Worten «drei» Fälle. Corona ist bei uns nicht allgegenwärtig, aber jeder hält sich an die Vorgaben der Regierung. Gott sei Dank, dass ich mir dieses Chaos und diese Ignoranz nicht antun muss. Ich fühle mich hier viel sicherer als in der Schweiz und dem blinden Aktionismus.»
Thomas Alberti via Disqus

«Praxisfremde und unlogische Entscheidungen der Schweizer Behörden»

Was muss ich zur PCR-Testpflicht vor der Heimreise berücksichtigen? hat Travelnews gefragt und Antworten dazu geliefert. Nun haben sich zahlreiche Leserinnen und Leser auf den Beitrag hin gemeldet.

«Langsam aber sicher verzweifeln wir hier in den Zielgebieten ob den praxisfremden und unlogischen Entscheidungen der schweizer Behörden. Dass überhaupt ein PCR-Test aus nicht-Risikogebieten bei Einreise mit dem Flugzeug nötig ist, auf dem Landweg aber nicht, ist zwar unlogisch, aber den Entscheid kann man ja noch mittragen im Sinne der Sicherheit im Flugzeug. Dass nun dieser Test jedoch 72 Stunden vor Einreise und nicht vor Abflug gemacht werden muss, ist Schwachsinn und wurde schon von mehreren Ländern eingesehen und korrigiert. Die Rechnerei mit der Zeitverschiebung, die Gefahr dass sich ein Kunde verrechnet und stehen bleibt, das Problem möglicher Flugverspätungen etc. kann nur noch als behördlich verordnete Schikane verstanden werden, damit die Kunden nicht reisen. Dies wiederum ist sehr kurzsichtig und egoistisch gedacht. Viele Länder wie z. B. Costa Rica hängen stark vom Tourismus ab und es gibt keine Hilfsprogramme für die Menschen und Unternehmen. Wir sind auf jeden Tourist angewiesen, der mit seiner Reise Linderung bringt. Wenn der Naturschutz nicht mehr mit Einnahmen aus dem Tourismus finanziert werden kann, dann wird halt abgeholzt. Costa Rica hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass sich die Kunden vor der Rückreise testen lassen können. Deshalb hier mein Appell an die Branchenvertreter mit Draht zur Politik: Bitte um ein Testresultat innerhalb 72 Stunden vor Abflug kämpfen. Wir sind Euch sehr dankbar dafür!»
Daniel Küng, Ara Tours, Costa Rica (per Email)

«Wer soll sich solche Auflagen, Tests und Quarantäne leisten können? Nun, diejenigen die primär Zeit und Geld haben - Also diejenigen, die bereits in Pension sind (oder dank ihrem Portemonnaie schon frühzeitig in Pension gingen) - Also diejenigen, die wir mit all diesen Massnahmen ursprüngliche schützen sollten weil sie aufgrund ihres Alters zur vulnerableren Bevölkerungsgruppe gehören.»
Javier Gonzalez Gygax (via Facebook)

«Es ist schon erstaunlich, dass sich der Bundesrat/BAG von diesem unausgegorenen Vorschlag der Parteipräsidenten zu solch einem überstürzten, nicht durchdachten Flickwerk hat treiben lassen. Ebenso gab es offenbar kaum eine Vernehmlassung bei den betroffenen Leistungsträgern (Airlines, Reiserveranstalter, etc), wie denn solch eine Regelung praktisch umzusetzen sei und welche Fragen und Fallstricke sich daraus ergeben. Aber politisch ist ja jetzt in Bern alles in Ordnung - die Parteipräsidenten haben auf ihren Brief ein bisschen was gekriegt und können politisch damit leben - der Bundesrat zeigt sich führungsstark und das Volch ist happy, dass das böse Ausland jetzt abgeriegelt ist. Aber ausbaden tut diese Malaise wieder mal die Reise/Airlinebranche, welche einfach immer, ohne zu murren, weiter einsteckt...
Roland Zeller (via Disqus)

«Danke vielmals für diesen wertvollen Beitrag - was für ein Elend für alle, die das Risiko stecken zu bleiben aus beruflicher Sicht nicht eingehen können. Wie soll das nur alles weitergehen.»
Kasia Estelle (via Disqus)

«Knecht hinkt punkto Ethik und Moral hinterher»

Nachdem wir gestern über die Entstehung der neuen Knecht-Reisen-Webseite geschrieben haben, sind diese Reaktionen bei uns eingegangen:

«Dass man sich von anderen Webseiten inspirieren lässt ist legitim und dient schlussendlich der Qualität und Vielfalt der Angebote im Web. Was Knecht mit dieser 1:1 Kopie eines Konkurrenten abzieht ist aber jenseits von Gut und Böse. Kaum zu glauben, dass sich ein Reisebüro in der Grösse von Knecht zu einem solchen Vorgehen hinreissen liess. Offensichtlich sind Respekt, Kreativität und Fachwissen in Windisch auf Reisen.»
Torsten P. (via Disqus)

«Seit längerem scheint der Knecht-Konzern sowohl in Sachen Management als auch in Punkto «Ethik und Moral» stark hinterherzuhinken. Neben militärisch-hierarchisch anmutenden Führungspraktiken, bei denen einzelne Mitarbeiter wohl käumlich beachtet werden, scheint der Abgang von langjährigen, branchenkundigen und erfahrenen Mitarbeitern und Führungspersonal nicht nur in der Reisesparte des Knecht-Konzerns ein weiteres Symptom dafür zu sein, dass der Konzern seine Hausaufgaben nicht macht. «Innovation» und «Fairness» werden lediglich nach aussen proklamiert. Aufgrund der wirtschaftlichen Machtposition des Konzerns schreckt man auch von skrupellosem Vorgehen nicht zurück: Wer seine Recherchen macht stellt fest, wie sehr der Konzern überall versucht zu schikanieren (Stichwort: bspw. Eurobus Rechtsstreit Bassersdorf) und notfalls mit Verfahren droht, die sich kleinere Unternehmen kaum leisten könnten. Es ist dann auch überhaupt nicht verwunderlich, wenn Knechtreisen die Website einfach «kopiert» (man wird sich in «juristischer Sicherheit» wähnen), auch wenn dies ein «Armutszeugnis» seinesgleichen darstellt. Travel-Worldwide soll sich dies aber trotzdem in keiner Weise gefallen lassen. Es wäre an der Zeit, diejenigen Unternehmen zu unterstützen, die mit viel Herzblut Ihrer Arbeit nachgehen. Wo ich einmal grössere Ferien buche (und wo nicht), weiss ich nun jedenfalls.»
Alesssandra B. (via Disqus)

«Naja. Finde den Vorwurf jetzt etwas an den Haaren herbeigezogen. Sind beide nicht sonderlich originell und dank günstigen CMS Tools passiert das gerne mal. Muss keine Absicht sein. Wenn schon kopieren, dann hätte ich eine schönere Website kopiert.»
Nathalie Sassine-Hauptmann (via Facebook)

«Wir, die gesunden Wegwerffirmen»

Im Härtefall-Programm der Corona-Krise stellt sich wieder die Frage der Systemrelevanz, bzw. der gnadenlosen Triage zwischen den Unabkömmlichen und den Entbehrlichen. Alles geschieht in der Stille, nun auf Kantonsebene. Unser Föderalismus wird für Härtefall-Branchen (und auch der Reisebranche) zum Verhängnis – es ist ein «Leiterlispiel» mit Bedrohungsfaktor für Existenzen.

Gesunde Reiseunternehmen sind zu einem Teil eines Wegwerfsystems geworden. Wir haben uns über Jahre hinweg «wirtschaftlich bekömmlich» verhalten indem wir Reserven aufgebaut haben. Weiterhin haben wir Kundengelder abgesichert und wir haben uns dem Pauschalreisegesetz und dem Montrealer Übereinkommen zu Untertanen gemacht. Wir waren rechtens konform und immer nett.
Durch 10 schwierige Monate sind diese Reserven aufgebraucht oder werden bald aufgebraucht sein.

Wer hingegen «auf Pump» funktionierte und zuvor keine Reserven bildete erhält nun in gewissen Kantonen Unterstützung. Eine vorsichtige Geschäftspolitik wird bestraft. Dies ist empörend, ungerecht.

Behörden und Politiker*innen gewisser Kantone haben nicht verstanden, was der genaue Sinn und Zweck des COVID-Gesetzes eigentlich in der Krise einbringen sollte. Die letzten Beispiele kommen aus dem Aargau und Schaffhausen. Die Liquidität eines Reisenternehmens wird falsch interpretiert oder eingereiht (Kundengelder gehören z.B. in der Bilanz eines Reiseunternehmens als «kurzfristiges Fremdkapital») und es werden unpräzise Antragsformulare erstellt. Gesamtschweizerisch werden wir nun mit quasi 26 verschiedene Kriterienkataloge und Lösungen für Härtefälle beschert – dies nach einem monatelangen Tauziehen im nationalen Parlament. Mit Blick auf die Nachbarländer und deren Krisenbewältigung, kommt schon fast der Wunsch hervor, die direkte Demokratie abzuschaffen oder diese zumindest in Frage zu stellen.

Wie jedes Unternehmen hat auch ein Staat die Pflicht, Reserven für schlechte Zeiten zu bilden. Diese Reserven sollen zum Schutze der Bevölkerung und in der Not eingesetzt werden, dies obwohl «zukünftige Generationen dafür zu bezahlen haben» (Aussagen SVP-NR Aeschi und Rösti). Noch besser: «Wenn wir Schulden machen, dann geben wir das Geld unserer Kinder aus.» (BR Ueli Maurer). Und die COVID-Kredite, wessen Geld ist dann das Herr Maurer? Es wird nicht beachtet oder gerne vergessen, dass Staatsreserven bis und mit «unserer» Generation gebildet wurden. Liebe SVP: Hier geht es auch um «Landesverteidigung» oder «Bevölkerungsschutz». Nur ist der «Feind» ein Virus, der unser Leben, einen Teil unserer Wirtschaft und unsere gesamte Gesellschaft zerstören kann. Rettung in der Not hat keinen Preis.

Als systemrelevant galten hierzulande schon immer Banken, Jurist*innen, Versicherungen, Konzerne, Krisenmanager und ihre Exekutive, die technische und medizinische Infrastruktur, das Militär, die Landwirtschaft als Grundversorger und – seit der COVID-Krise seltsam genug – Prostituierte oder Baumärkte. Aber relevant für welches System? Vom puren ökonomischen System kann dabei nicht die Rede sein denn seine Produktion wurde reduziert oder gestoppt. Das gesellschaftliche System scheidet aus, weil nahezu alle gesellschaftlich-politische, sogar künstlerische Betätigung verboten wurde; auch nicht in Frage kommt das System der Justiz, denn Grundrechte wurden temporär suspendiert, und nicht einmal das der symbolischen Kommunikation, deren Symbole abrupt umgewertet wurden. Menschlicher Umgang ist auf unbestimmte Zeit «auf Hold» gesetzt. Wir warten alle darauf, uns wieder „normal“ begegnen zu dürfen.
Die «Logik der Systemrelevanz» spaltet: Wo es Unabkömmliche gibt, da gibt es Entbehrliche, denn keine Nutzniesser finden sich da, wo nicht auch Verlierer sind – es ist das «Ying & Yang» des Systems.

Ungerechtigkeit und gar Unterdrückung berufen sich weltweit auf Corona. Die bereits einsetzende Armut und die daraus resultierenden Hungersnöte könnten auf dem Globus Hekatomben fordern. Auch solche Perspektiven trüben die Zukunft der Reisebranche. Ein System, das sich breitgemacht hat, indem es das für sich und für sich allein „Relevante“ durchsetzte, hat auf diese Weise unzählige «Irrelevante» hervorgebracht, «Wegwerfmenschen», wie der französische Philosoph Etienne Balibar meint.

Und wo es «Wegwerfmenschen» gibt, da gibt es auch «Wegwerffirmen».
Koni Kölbl, Travel-Solutions GmbH, Bremgarten

«Faktisches Berufsverbot für die Reisebranche»

Auf unsere Presseschau vom Sonntag (Parteien fordern bei jeglicher Enreise in die Schweiz Test plus Quartäne) haben wir dieses Feedack erhalten:

«Wenn jeder heimreisende Schweizer fünf Tage in Quarantäne soll, ist das faktisch ein weiteres Berufsverbot für die bereits extrem leidende Reisebranche. Wer geht dann noch ins Ausland in die Ferien? Will man damit Auslandreisen verbieten?

Diese Woche am Flughafen... ein Flieger (und das ist wohl nicht der Einzige) aus Asien, alle strömen in die Ankunftshalle, keine Kontrollen, keine Einreisevorschriften... sollte nicht da angesetzt werden?»
Cornelia Wyrsch (via Linkedin)

Zum Tod von Bruno Tanner

Am 12. Januar 2021 ist der Gründer von Vögele Reisen, Bruno Tanner, verstorben. Die Anteilnahme in der Reisebranche ist gross. Hier einige Reaktionen:

«Vögele Reisen nahm mich vor 26 Jahren auf, als Greenhorn in der Reisebranche. Ich habe viel von Bruno Tanner gelernt. Als Mitarbeiterin und spätere Unternehmerin. Aber vor allem als Chefin. Er gehörte zu den Good Guys. Für viele Vorgesetzte trifft das nicht zu.»
Nathalie Sassine-Hauptmann (via Facebook)

«Bruno Tanner hat den Grundstein gelegt und Werte geprägt, die für Vögele Reisen teilweise bis heute relevant und gültig sind. Wir halten ihm ein respektvolles und ehrendes Andenken. Unsere Gedanken sind insbesondere bei seinen Angehörigen, denen wir unser herzliches Beileid aussprechen»
Pascal Wieser (via Facebook)

«Mein Mentor über viele Jahre – ich habe Bruno Tanner sehr viel zu verdanken.»
Andrea Piqué (via Facebook)

Nicht 21 sondern 94 Schneeschuh-Touren

«Ich habe soeben Ihren Artikel «Schnall die Schneeschuhe an» gelesen. Dabei bin ich über folgenden Satz gestolpert: <In der Schweiz gibt es 21 Schneeschuhtrails, die ganz hinauf zum Berggipfel führen.> Dies entspricht nach unseren Kenntnissen nicht ganz der Wahrheit, da nur 21 Schneeschuhtrails mit Gipfel-Erlebnissen in Schweizmobil erfasst sind, aber die erfassten Trails keinesfalls komplett sind. Bei outdooractive sind insgesamt 94 Touren mit diesen Merkmalen hinterlegt und zum Grossteil sind diese Touren von professionellen Partnern wie das Wandermagazin, DMOs, Bloggerm etc. erfasst.»
Daniel Georgi, outdooractive (via Disqus)

«Nutzt das Wissen, das vorhanden ist»

Kommentar zum Artikel «Heatmap, Reise-Bot, Slot-Tool»:

«Und warum muss jetzt die Schweiz wieder was Eigenes haben? Wie wäre es mit Think Thanks auf DACH-Ebene? Ich sehe gerade, was Tourismus Zukunft in Deutschland genial auf die Beine stellt, inklusive dem Manifest für den Tourismus 2025. Vielleicht wäre mal gezieltes Zusammenarbeiten über die Grenzen hinweg auch nicht schlecht. Oder man nimmt wenigstens bereits erarbeitete Grundlagen und macht daraus die CH-Version, und nutzt das Wissen und Know-how, das vorhanden ist.»

Plane (via Disqus)

«Die Reiselust ist Teil unserer DNA»

Kommentar zum Bericht «Die Reiselust der Schweizer hat zuletzt wieder zugenommen»:

«Der Mensch "reist", seit er diesen Planeten bevölkert hat. Die Reiselust ist somit Teil unserer DNA und trägt wesentlich zum kulturellen Verständnis bei. Wir werden sobald es möglich ist die Erde wieder inspizieren - hoffentlich auch mit dem lebenswichtigen Respekt gegenüber unserer Umwelt.

Bernie Tewlin, DA Professionals AG

«Nicht nachvollziehbar ...»

Dass die Schweiz ein PCR-Testobligatorium bei Einreise prüft, sorgt bei unseren Lesern für rote Köpfe. Das sind die Reaktionen:

«Interessanter Artikel. Ich finde, es ist an der Zeit, dass die Schweiz dies ebenfalls einführt. Momentan dürfen wir Schweizer z.B. nicht auf die Malediven oder nach England ohne PCR-Test; deren Einheimische dürfen aber bei uns ungehindert einreisen. Inzwischen ist es schon sehr einfach, auch in anderen Ländern Tests zu machen. Bei Etihad gilt ja auch auf allen Flügen eine PCR-Pflicht und nur negative Gäste werden transportiert. Wir gehen sogar inzwischen soweit, dass Kunden, die mit uns nach Abu Dhabi oder Dubai reisen, sich einfach auf diesem Link registrieren können und vor Ort in kürzester Zeit diesen Test kostenfrei machen können. Leider ist dies unumgänglich - finde ich.»

Sandro Schaaf, Sales Manager, Etihad Aviation Group, Zürich

«Spanien, Griechenland, Türkei beispielsweise verlangen für die Einreise einen PCR Test. Wenn für die Rückreise auch noch PCR-Tests nötig sind, dann... gute Nacht. Die Reisekosten werden sich massiv verteuern bei zwei PCR-Tests pro Person für einen Urlaub oder Kurztrip. Nur wenige können sich das leisten. Geschweige die PCR-Testmöglichkeiten im Ausland... vermute, dass z.B. auf den griechischen Urlaubsinseln es überhaupt nicht möglich sein wird - da müssen die PCR-Tests meist erstmal nach Athen zur Analyse geflogen werden. Nehmen wir noch Mallorca als Beispiel: Momentan 8 Flüge für den 01.08.21 nach Zürich geplant, woher sollen die ganzen PCR Testkapazitäten auf Mallorca kommen, wenn auch Deutschland auch einen PCR verlangt? England lässt zumindest Antigentest für die Rückreise zu. Man muss sich zu 100% verlassen können, dass das PCR-Testresultat vor Check-In im Ausland vorliegt. Viel Spass beim Organisieren. In der Schweiz und in Deutschland waren die Testzentren und Labore teils vor Weihnachten überfordert, sodass manche ihre Reise nicht antreten konnten. Wie soll das ganze in der Sommersaison funktionieren? Solange die PCR-Tests umständlich, unzuverlässig, teuer und "erforderlich" sind, wird auch die Nachfrage nach Reisen sehr niedrig sein und die Insolvenzen werden weiter zunehmen.»
M. Butz

«Warum muss man in der Schweiz wieder alles neu erfinden? Deutschland hat den Sommer über mit genau diesem Vorgehen (PCR bei Einreise) Erfahrungen gesammelt - und es nach ein paar Monaten wieder aufgegeben. Mittlerweile gilt, dass man innerhalb 48h nach Einreise verpflichtet ist, einen Test zu machen, egal ob PCR oder Schnelltest - und zwar egal wie man einreist, ob mit dem Flugzeug oder auf dem Landweg. Das ist praktikabel, organisatorisch umsetzbar und finanziell verkraftbar, da Schnelltests deutlich günstiger sind als PCR-Tests. Zudem spart man die Laborkapazitäten für symptomatische Tests oder der Validierung der positiven Schnelltest-Ergebnisse.»
Roland Zeller

«Für Schweizerinnen und Schweizer ist dies schlicht nicht nachvollziehbar. D.h. wenn man ein Kurzweekend plant, muss man je nachdem zuerst in der Schweiz einen PCR Test machen und dann im Ausland auch nochmals. Und was, wenn man dann positiv ist? Wird einem dann die Einreise in die Schweiz verweigert und man ist zu "Zwangsferien" im Ausland verpflichtet? Grundsätzlich macht die Empfehlung zwar durchaus Sinn, aber eben, im Ausland vor Abreise sich testen zu müssen, ist schlicht unrealistisch und mit grossem Aufwand verbunden, zumal es sich ja anscheinend um einen PCR-Test handeln muss.»
Stephan

«Der Preis ist natürlich entscheidend»

Auf den Artikel «Jetzt kommt der Spucktest am Flughafen Zürich» erhielten wir dieses Feedback:

«Es zeichnet sich ab, dass das Jahr 2021 ein Jahr wird, in dem die Sicherheit der Gesundheit gerade beim Reisen im absoluten Fokus der Reisenden stehen wird. Daher ist es unerlässlich, dass gerade Flughäfen diesem Anspruch auch mit der Möglichkeit, anerkannte Tests zur Verfügung zu stellen, Rechnung tragen. Diese Angebote müssen sowohl hinsichtlich Kapazität wie auch beim Preis realistisch sein. Der eingeführte PCR-Speicheltest für 195 Franken,
an sich ein Schritt in die richtige Richtung, erfüllt diese für ein Comeback der Reisen notwendige Voraussetzung leider nicht.

Der Preis ist natürlich entscheidend und muss sich an der Kaufkraft der durchschnittlichen Schweizer Familie und nicht am Business-Class-Kunden
orientieren. Hier dürfen die 50 Franken pro Person nicht überschritten werden. Zwar bietet der Flughafen Zürich auch Schnelltests zu einem deutlich realistischeren Preis von 57.50 Franken an, doch leider sind diese in fast allen Ländern und Destinationen nicht anerkannt, daher ist auch dieses Angebot keine Lösung. Wenn man vermeiden will, dass noch etliche Steuergelder in die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur des Luftverkehrs verpulvert werden, sollte man jetzt als Verantwortlicher sowohl aus Politik als auch vom Flughafen zum Handeln übergehen und einen essenziellen und letztendlich für die Gesellschaft deutlich kostengünstigeren Beitrag zum verantwortungsvollen Reisen leisten.»

Deniz Ugur, Geschäftsführer, Bentour Reisen

«Was da in den Polarregionen abgeht ist unglaublich»

Bemerkung eines Polar-Experten zum Artikel «Braucht es wirklich einen Flughafen in der Antarktis?»:

«Natürlich ist das eine umstrittene Aktion. Doch gerade vor Weihnachten gab es auf einer Polar-Station eine aufwändige Evakuation, hier nachzulesen. Ich glaube, die Logistiker in der Antarktis wären froh gewesen, der Flugplatz wäre schon da gewesen.

Seit über 25 Jahren befassen wir uns mit dem Thema «polare Regionen». Was da in den letzten Jahren abgeht, ist unglaublich. Vor allem der Tourismus lässt sich kaum mehr bremsen und wird so langsam mit Restriktionen in bessere Wege geleitet. Es ist schon mal richtig, dass die «Schweröl-Potte» nicht mehr nach Spitzbergen dürfen.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir NICHT gegen einen geordneten Tourismus sind. Ich glaube aber, dass mit den vielen bestehenden und neuen Schiffen die Grenze der Nachfrage bereits überschritten sein dürfte. Die Betten der Restplätze werden vermutlich über den Preis verkauft werden. So wird die Antarktis irgendwann zur Billig-Destination. Vor 25 Jahren fuhren wir mit 50 Passagieren auf alten russischen Schiffen zu einem Preis um die CHF 20'000, inkl. Flüge. Heute bekommt man das schon für die Hälfte. Es hat sich viel geändert, die Schiffe sind grösser geworden. Das einzige, was gleich geblieben ist, ist der Begriff «Expedition». So lässt sich das auch bei 500 Passagieren besser verkaufen.

Heiner Kubny, Polar-Reisen

«Die Bürger der reichen westlichen Staaten werden die Reisefreiheit wieder erlangen, der Rest bleibt auf der Strecke»

Auf den Artikel «Ist zukünftig das gelbe Impfbüechli genauso wichtig wie der Reisepass?» erhielten wir mehrere Feedbacks:

«Das ist wirklich alles etwas kurz gedacht. Ich frage mich, was mit den Leuten ist, die Corona bereits hatten. Nach neuesten Studien scheinen diese Personen dann immun zu sein. Eine Impfung - erst recht eine, die nicht vor Übertragung schützt - wäre damit hinfällig. Muss man man sich dann trotzdem impfen lassen, nur damit es irgendwo steht?»

Sandra F. (Artikel-Kommentar auf Website)

«Wurde das auch ein wenig weiter gedacht? Heute schon weiss man, dass vorerst nur ein Bruchteil der Bevölkerung in der westlichen Welt (dort wo noch Geld vorhanden ist...) geimpft werden kann. Dass wir nach diesem Konzept rausfliegen können ist klar. Man überlege sich aber die Hunderttausenden von Touristen, die aus Staaten in die Schweiz einreisen wollen, wo kein oder zuwenig Impfstoff vorhanden ist. Wenden wir die selben Massstäbe an, dass nur eben solche Touristen mit gültigen Impfnachweis einreisen dürfen, bleibt mindestens 60% an der Grenze hängen. Also doch kein Umsatz in der Schweiz. Ausser Spesen nichts gewesen. Oder anders ausgedrückt, die Bürger der reichen westlichen Staaten werden die Reisefreiheit wieder erlangen, der Rest bleibt auf der Strecke. Aber meine Befürchtung bei der aktuellen Handlungsweise der Regierung ist; man schaut nicht hin, wer rein kommt, so bleibt Corona noch lange Bestandteil unseres Alltags...»

Der Absender nennt sich Peter Pan (Artikel-Kommentar auf Website)

«Trotz monatelangem Reminden hat TAP keine Rückerstattung gemacht»

Auf den Beitrag über die ausstehenden Airline-Rückerstattungen schrieb ein Reisebüro-Inhaber:

«Nach einer Annullation eines TAP-Fluges am 1. Juni wurde die manuelle Rückerstattung durch den IATA-Agenten eingereicht für einen PUBLISHED REFUNDABLE Business-Class Fare, welcher im Februar auf American Express ausgestellt wurde. Trotz monatelangem Reminden hat TAP keine Rückerstattung gemacht. Mitte Oktober hat der Kunde ein Chargeback bei American Express auf Grund «nicht erbrachter Leistung» eingereicht. Daraufhin hatte die TAP 45 Tage Zeit zu reagieren. Da sie diese Zeit OHNE Antwort verstreichen liess, wurde das Chargeback rechtsgültig. Wer nun denkt damit sei es erledigt, hat nicht mit der Arroganz einer Star Allianz Airline gerechnet. TAP belastet im Dezember via ADM den IATA Agenten unter dem Vorwand einer nicht autorisierten Transaktion...

Was auch American Express auf Bitten des Kunden schriftlich an den IATA-Agenten bestätigte. Es ist einfach erbärmlich, wie gewisse Airlines vor nichts zurückschrecken: Lügen und das System von ADM's missbrauchen! Und das geht dann alles sehr schnell... 14. Oktober Chargeback initiiert, 12. Dezember ADM in der Post... Von Rückerstattungen kann man nur von knappen 2 Monaten träumen.
Andy C. Mosetti, Nextsky Travel

«Immerhin 400'000 Franken à-fonds-perdu Beiträge»

Auf den Artikel «Härtefallregelung: Grössere KMU fühlen sich benachteiligt» erhielten wir diese Zuschrift:

«Der Kanton Zürich gibt immerhin bis zu CHF 400'000 à-fonds-perdu Beiträge. Wir haben im Kanton Zug die Härtefallhilfe beantragt. Ob wir die benutzen wollen, wissen wir derzeit noch nicht. Allerdings wurde uns im Kanton Zug mitgeteilt, dass wir einen Kredit erhalten, der bei weitem nicht den CHF 400'000 oder 10% des Umsatzes entspricht und uns wurde mitgeteilt, dass es sich um einen Kredit, rückzahlbar bis 2030, handelt. Also ist der Kanton Zürich mit CHF 400'000 à-fonds-perdu Beiträgen wesentlich kulanter und wirtschaftsfreundlicher als der Kanton Zug.
Reisebüro-Inhaber, Kt. Zug

MAX ist eine Fehlkonstruktion

Ich verstehe nicht wie Leute mit Fachkenntnissen mit einer MAX fliegen können. Die MAX ist eine Fehlkonstruktion die man software-mässig zu beheben versucht hat (und noch immer tut). Dazu kommt noch, wie sich Boeing verhalten hat, was für Qualitätsdefizite Boeing aufweist (auch bei der 787). Unzumutbar für einen Flugzeughersteller! Wenn man dann noch Interviews hört, bei denen Boeing Ingenieure/Mitarbeiter sagen, dass sie niemals in ein solches Flugzeug steigen werden... Ich werde nie mit einer MAX fliegen und das vor der Buchung abklären bzw. keine Buchung machen mit Airlines, die MAX auf den betreffenden Strecken einsetzen. Nur dass MAX am längsten geprüft wurde, heisst noch lange nicht, dass sie am sichersten ist. Es bedeutet viel eher dass man die «Korrekturen» für «ausreichend sicher» hält. Das gilt nicht für mich.
Cifix

Schon wieder MAX-Notlandung

Bei dieser Gelegenheit hätte man auch noch erwähnen können, dass bereits wieder eine 737Max notlanden musste.
Luc B. Vuilleumier

Boeing hat nicht nur Däumchen gedreht

Erstaunlich, dass gerade auf einer Branchenplatform satte 45% der Umfrageteilnehmer*innen sagen, sie würden nie mit der MAX fliegen. Bei einer der bekannten Boulevardmedien hätte ich nichts anderes erwartet, von meinen Kollegen und Kolleginnen, die täglich mit ihren Fachkenntnissen Kunden beraten, hingegen schon! Ich meine, Boeing und die FAA werden die letzten knapp 2 Jahre ja wohl nicht nur Däumchen gedreht haben, zumal die Schwachstelle(n) ziemlich schnell erkannt wurde. Vermutlich gibt es aktuell kein sichereres und besser geprüftes Flugzeug als die 737 MAX...
Luca di Montanari

Ihre Reiseempfehlungen...

... in allen Ehren. Bezüglich Geldverdienen verstehe ich Sie sehr gut. Aber derzeit sollten alle Grenze schliessen und keinerlei Reisen durchgeführt werden. Sie wissen, warum. Eigenverantwortung der einzelnen Reisenden nützen Ihnen spätestens mittelfristig nix.
Christoph Goeser (Arzt Anästhesie & Intensivmedizin)

Checkport-Helpline könnte Gratisnummer für Reisebüros einrichten

Der Flughafen Zürich hat letztes Jahr rund CHF 315 Mio Gewinn gemacht – also annähernd eine Million pro Tag. Da dürften doch CHF 70'000 -100'000 drinliegen, um der Reisebranche zu helfen, die Flieger zu füllen, die dann ja wieder Start/Lande/Passagiertaxen zahlen..... ja eigentlch müsste der Flughafen das auch für die Passagiere kostenfrei ermöglichen!
Roland Zeller


Die Meinungen aus dem letzten Jahr:

Das Leserfeedback aus dem Jahr 2020

(TN)