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Auf dem Fluss Czarna Hańcza schlagen die Herzen von Kajak-Fans höher.

Sponsored Mit dem Camper durch Polens unberührte Natur

Wohl keine Region Europas vermag solche Sehnsüchte zu wecken wie der Nordosten Polens. Unberührte Natur, ausgedehnte Wälder und Reservate, klare Seen und sattes Grün verleiten zum Träumen. Die grüne Lunge Europas hat einen Schatz bewahrt, der anderswo leider allzu oft verloren gegangen ist.

Die nordostpolnischen Regionen Podlachien und Masuren gelten unter Campern noch immer als Geheimtipp. Dabei gehören die beiden Gebiete zu den schönsten Wohnmobil-Destinationen Europas. Zeit, diese etwas genauer anzuschauen.

Podlachien gilt als eines der Naturparadiese Polens

Die Region Podlachien ist ein Gebiet mit weitläufigen Waldkomplexen, den vier berühmtesten Nationalparks und drei Landschaftsparks. Hier hinterliess der letzte Gletscher Hunderte von Seen, die zu den Seeplatten von Augustow, Suwalki und Wigry gehören. Die Flüsse und Bäche – der majestätische Bug, die Narew, die mitten durch die Woiwodschaft fliesst, die ungebändigte Biebrza, die für Kajakfreunde reizvolle Czarna Hancza und die wegen ihres Reichtums an Naturschätzen beeindruckende Rospuda – versprechen spannende Abenteuer. Weitläufige Moorlandschaften in den Flussgebieten von Biebrza und Narew liegen in unmittelbarer Nähe der Augustower Heide, die zu Wanderungen einlädt. Weiter östlich liegt der Bialowieza Urwald. Hier, entlang der gesamten Woiwodschaft, verlaufen die attraktivsten Radwanderwege: der Abschnitt des Green Velo sowie die Storchenroute.

Die Narew fliesst mitten durch die Woiwodschaft.

Biebrzanski Nationalpark – ein Paradies für Naturfreude

Der Biebrzanski Nationalpark ist der grösste Nationalpark Polens, der das weiteste, teilweise primäre Sumpfgebiet Mitteleuropas hütet. Von der Parkfauna ist die Vogelwelt mit seltenen Sumpf- und Wasservögeln am reichsten vertreten, insgesamt leben hier 271 Vogelarten, viele haben in dem Feuchtgebiet ihre letzten Brutgebiete innerhalb Europas und auch die majestätisch wandelnden Elche sind ein wesentlichen Teil dieser einmaligen Landschaft. Die schöne Fauna und Flora lassen sich wunderbar mit dem Paddelboot erkunden.

So schön sind die Sonnenuntergänge im Biebrzanski Nationalpark in Polen.

Narwianski Nationalpark - polnisches «Amazonasgebiet»

Der Narwianski Nationalpark schützt die unberührte Natur im Tal des Narew-Oberlaufs, das von Flussadern durchzogen und von Überschwemmungsgebieten geprägt ist. Daher nennt man diese Landschaft auch oft «polnisches Amazonasgebiet» mit üppigen Wiesen- und Wasserpflanzen. Der grösste Reichtum des Nationalparks sind seine Ornis, vor allem die Wasser- und Sumpfvogelarten. Die Narew ist ein Paradies für Paddler.

Einer der letzten Urwälder Europas

Der Bialowieza Urwald ist eine Gegend, in welcher Reisende inmitten von Wäldern, Wiesen, Gewässern und anmutigen Holzhäuschen zur Ruhe kommen können. Es genügt, die Augen zu schliessen und den Stimmen der Natur zu lauschen. Diese Region umfasst auch einen der wertvollsten Waldkomplexe in Europa, den Bialowieza Urwald. Der wertvollste Abschnitt wurde zum Bialowieza Nationalpark erklärt und von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate und des Weltkulturerbes eingetragen. Der Park hat sich weltweit durch die Wisent Zucht einen Namen gemacht. Im Schaureservat leben, ausser Wisenten (in Polnisch żubry), u.a. żubrony, eine Kreuzung von Wisent und Hausrind sowie polnische Tarpan-Pferde. Zu den Touristenattraktionen gehört auch eine Spazierfahrt mit der Schmalspurbahn.

Die Zubrony sind eine Mischung aus Wisent und Hausrind.

Die Region Suwalki bietet reizvolle, malerisch gelegene Seen und wunderschöne Ausblicke. Die weitläufigen Walder sind ihr wertvoller Schatz – ihre «Grüne Lunge», besonders der Wigry Nationalpark mit dem Wigry-See und der Landschaftsschutzpark Suwalken mit dem Hancza-See. Hier ist der perfekte Ort, um Velo- und Wassersport zu treiben oder Kajaktouren zu unternehmen.

Überall sind in der Region Zeugnisse der multikulturellen Geschichte und Gegenwart zu finden. Hier gibt es Sakralbauten dreier Konfessionen: zum Beispiel Synagogen, russisch-orthodoxen Gotteshäuser und Holzmoscheen, die von Tatarensiedler im 17. Jahrhundert erbaut wurden.

Masuren - die grüne Lunge

Eine der wichtigsten Attraktionen für Aktive und Naturfreunde ist die weit über die Grenzen Europas hinaus bekannte Region Masuren. Auf Touristen warten hier Orte, an denen man für eine Weile abschalten und sich an der Stille, Ruhe und ungewöhnlichen Natur erfreuen kann. Die Gegend wird im Volksmund als Land der tausend Seen bezeichnet – genauer gesagt gibt es hier 2600 davon. Die durch Kanäle miteinander verbundenen Seen schaffen ideale Bedingungen zum Segeln. Die unberührte Natur verbirgt die Lebensräume von Kormoranen und anderen hierzulande einmaligen Tier- und Pflanzenarten. Die in den Wäldern sich schlingenden Flüsse werden seit Jahren von Kanu-Enthusiasten geschätzt. Hier gibt es Orte voller Geschichte, die zur Erforschung und Entdeckung von Geheimnissen einladen. Gotische Burgen, mittelalterliche Klöster, barocke Kirchen, Befestigungsanlagen und der global einzigartige Oberländische Kanal.

Das Pokamedulski Kloster gehört zu den bedeutendsten in Polen.

Per Wohnmobil oder mit einem Caravan lässt sich Podlachien und Masuren mit all seinen Naturschönheiten ganz wunderbar entdecken. Überall finden sich gut ausgestattete Stellplätze für Campingwagen und Wohnmobile. In einer Broschüre finden Sie alles Wissenswerte über Ferien auf vier Rädern im Land. Weitere Infos unter diesem Link.

(TN)