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Die MS Spitsbergen vor Ort im gleichnamigen arktischen Archipel: Zwar dar das Schiff weiterhin dort kreuzen, Landgänge gibt es aber nicht mehr. Bild: Stefan Dall/Hurtigruten ASA

Norwegen schränkt den Kreuzfahrt-Tourismus weiter ein

Anlandungen auf Spitzbergen sind nicht mehr erlaubt. Hurtigruten führt derweil eine risikofreie Buchung ein.

Aktuell ist Norwegen weiterhin «Off Limits» für Schweizer Reisende. Das Land figuriert zwar nicht auf der Risikoländerliste des Bundesamts für Gesundheit (BAG), aber einreisende Schweizer müssen wegen der Infektions-Fallzahlen in der Schweiz bei Einreise nach Norwegen in Quarantäne.

Das hat auch Auswirkungen auf das wichtige Küsten- und Expeditions-Schiffahrtsgeschäft, primär jenem vom Hurtigruten. Inzwischen hat Norwegen nämlich auch dekretiert, dass Kreuzfahrt-Touristen auf der Inselgruppe Spitzbergen nicht mehr an Land gehen dürfen. Die Entscheidung ist vorerst bis zum 1. November gültig. «Kreuzfahrten ohne Anlandungen» sind in Corona-Zeiten zwar mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich, aber gerade Reisen in die Arktis dürften wenig spannend sein, wenn man den Fuss nicht auf die eisigen Einöden setzen darf.

Im Zuge eines Corona-Ausbruchs auf einem Hurtigruten-Schiff im Juli hatte Norwegen die Regelungen für den Kreuzfahrtverkehr bereits verschärft. Seitdem dürfen Schiffe nur noch die Hälfte an Passagieren aufnehmen, maximal jedoch 200 Personen inklusive Besatzung. Landgänge sind generell nur noch für Schiffe möglich, die von norwegischen Häfen aus gestartet sind.

Hurtigruten führt risikofreie Buchung ein

Natürlich treffen die Einschränkungen die Reederei Hurtigruten stark. Um Vertrauen zu schaffen, in Flexibilität geboten wird, führt Hurtigruten daher für Buchungen, die noch bis zum 1. Oktober getätigt werden, eine flexible Stornierungsmöglichkeit ein. Reisen können damit bis zu sechs Monaten vor Abreise flexibel vom Gast storniert werden.

(JCR)