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Viel Platz am Strand auf Kos. Bild: Laura Zygmunt

Sponsored Reisebericht aus Kos – So sind Hotel und Strand

Türkisblaues Wasser, menschenleere Strände und eine Insel (fast) ganz für sich alleine. Was sich auf den ersten Blick nach einem versteckten Ort in der Südsee anhört, ist aktuell in Griechenland Realität. Für Kuoni und Helvetic Tours reiste Laura Zygmunt auf die Insel Kos und machte sich ein Bild der Lage vor Ort. Heute im Teil 2: Die Unterkunft und das Beach-Erlebnis.

In Kos bin ich im Neptune Hotel Resort, Convention Centre & Spa aus dem Helvetic-Tours-Programm untergebracht. Schon beim Einchecken fällt mir auf, wie gut das Hotel und seine Mitarbeitenden alle Corona-Massnahmen umgesetzt haben. Desinfektionsmittel sind an allen Ecken zu finden, zahlreiche Plakate klären darüber auf, wie man sich zu verhalten hat und alle Mitarbeitenden sind mit Handschuhen und durchsichtigem Gesichtsschutz ausgerüstet.

Auf meinem sehr sauberen Zimmer angekommen, erwartet mich eine Überraschungs-Früchteplatte, welche mir von einer Room-Service-Mitarbeiterin in gebührendem Social-Distancing-Abstand überreicht wird. Der Bitte der griechischen Behörden, die Hotelanlage am Anreisetag aufgrund einer Corona-Stichprobe am Flughafen nicht zu verlassen, komme ich natürlich nach. Was sich auf den ersten Blick jetzt vielleicht nach einer Einschränkung anhört, ist es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Das Neptune Resort ist eine wunderschöne weitläufige Hotelanlage, die durch ihre Themengärten, den mythologischen Skulpturenpark und viel Liebe zum Detail besticht.

Ob beim Sonnenbaden an einem der vielen Pools, einem Drink in der Strandbar oder einem Spaziergang am Meer entlang: Langweilig wird einem hier bestimmt nicht.

Ein Strand nur für mich

Kurz nach der Ankunft zieht es mich auch schon an den hoteleigenen Strand, der nur wenige hundert Meter von meinem Zimmer entfernt liegt. In meiner Euphorie bemerke ich zuerst gar nicht, wieviel Platz und Freiheit mir aufgrund der aktuell überschaubaren Gästezahl zur Verfügung steht. In vollen Zügen geniesse ich den fast menschenleere Strand und stürze mich in die türkisblauen Wellen. Auch hier ist der Bademeister mit Handschuhen und Gesichtsschutz ausgerüstet und beobachtet aufmerksam das Geschehen. Sobald jemand von den Gästen den Strand verlässt, desinfiziert er sofort die freigewordenen Liegestühle für die nächsten Ankömmlinge. Social Distancing ist am Strand oder auch am Pool aufgrund der geringen Gästeanzahl kein Problem, doch selbst bei vielen Gästen wäre der Abstand zwischen den einzelnen Sonnenschirmen und Liegebetten gewahrt.

Vor dem Abendessen schlendere ich ein bisschen durch die Hotelanlage und da wird es mir mit einem Mal so richtig bewusst: Diese Leere. Seit meiner Ankunft habe ich kaum andere Gäste gesehen und nun fällt mir auch erstmals auf, dass noch nicht alle Restaurants und Bars auf der Hotelanlage geöffnet sind. Beim Abendessen treffe ich schliesslich auf einige andere Gäste und das Hauptrestaurant ist – ebenfalls unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes – gut gefüllt. Hungrig trete ich ans Buffet und sehe, dass auch hier die Massnahmen gegen das Corona-Virus sehr sorgfältig umgesetzt worden sind. Das Buffet befindet sich hinter Plexiglasscheiben und das Essen wird von Köchen geschöpft, die genauso wie die Kellner mit Handschuhen und Gesichtsschutz ausgerüstet sind. Doch selbst diese Umstände können der griechischen Gastfreundschaft nichts anhaben. Gewohnt freundlich bedient das Service-Personal die Gäste und hat immer auch Zeit für ein kurzes Gespräch.

Nach dem Abendessen mache ich noch einen Abstecher ans Meer. So sehr ich die leere Hotelanlage bei Tageslicht geschätzt habe, so merkwürdig kommt mir diese nun bei Dunkelheit vor. Dennoch lasse ich mich nicht davon abschrecken und lasse das Wellenrauschen im Mondlicht auf mich wirken. Schliesslich hat man nicht jeden Abend einen ganzen Strand für sich alleine.

Obwohl ich mich gesund fühle, bin ich doch etwas erleichtert, dass ich heute keine Informationen zum Ergebnis meines Corona-Testresultates erhalten habe. Das bedeutet: Er ist negativ ausgefallen und ich geniesse ab dem zweiten Tag maximale Freiheit – beispielsweise, um das Städtchen Kos zu erkunden. Mehr dazu im Beitrag von morgen.

(TN)