Destinationen

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Die Grenzmauern bröckeln - hoffentlich schnell. Wir sagen, wie die Lage ist. Bild: AdobeStock

Wohin können Schweizer überhaupt reisen?

Seit Juni sind eine ganze Reihe von Ländern wieder bereisbar. Doch die Grenzöffnung gilt nicht einfach europaweit, wie vielfach gedacht, und für viele Länder gelten immer noch zahlreiche Restriktionen. Wir stellen die neusten verlässlichen Informationen zusammen, mit regelmässigen Updates.

Wir möchten anhand dieser kontinuierlich aufdatierten Liste zeigen, wohin man bereits wieder reisen kann, wo sich eine baldige Öffnung abzeichnet und möglichst auch Auskunft über geltende Einreisebestimmungen geben. Zur Erinnerung: Das EDA rät, auf nicht dringliche Auslandreisen auf nicht notwendige Auslandreisen ausserhalb des Schengen-Raums und Grossbritanniens zu verzichten. Detaillierte Informationen zu Einreiseprozeduren in europäische Länder gibt es auch unter diesem Link. Ebenfalls aufschlussreich ist dieser Link, unter welchem man aktuell innerhalb Europas gültige Regeln hinsichtlich Maskenpflicht, Ausganssperren, Tracing Apps und mehr findet.

Die aktuelle Situation ist wie folgt (Stand vom 28. September, 16:45 Uhr - UPDATE Brasilien und V.A.E.; die Liste der Länder ist alphabetisch geordnet. Der Fokus liegt weiterhin auf Einreisemöglichkeiten für Schweizer bzw. in der Schweiz Wohnberechtigte.

So ist die aktuelle Lage:

Algerien

Die Landgrenzen sind geschlossen. Der internationale Personenflugverkehr aus und nach Algerien und der Fährverkehr sind seit Mitte März 2020 eingestellt. Wann der internationale Tourismus wieder aufgenommen wird ist derzeit unklar.

Ägypten

Die Einreise ist möglich; das Land hat sich dem Tourismus per 1. Juli wieder geöffnet. Das Flugangebot wird wieder hochgefahren.

Laut ägyptischer Zivilluftfahrtbehörde müssen seit dem 15. August alle Einreisenden einen negativen PCR-Covid-Test vorweisen, welcher maximal 72 Stunden vor Ankunft auf ägyptischem Boden ausgestellt wurde. Es gibt noch bis zum 1. September Ausnahmen: Ägyptische Staatsbürger sind ebenso von dieser Pflicht befreit wie Touristen, welche die innerägyptischen Gouvernements Red Sea, South Sinai und Matrouh besuchen, mit den entsprechenden Flughäfen Hurghada, Marsa Alam, Scharm El-Sheikh, Taba und Marsa Matrouh. Ab dem kommenden 1. September wird Ägypten von sämtlichen Einreisenden einen negativen PCR-Test verlangen, unabhängig des Einreiseorts.

Äquatorialguinea

Die Einreise nach Äquatorialguinea ist grundsätzlich erlaubt, seit Anfang Juli gibt es wieder Flüge. Für die Einreise ist ein negativer Covid19-PCR-Test nötig, der maximal 48 Stunden alt ist; wer einen solchen nicht vorweisen kann, muss sich medizinischen Tests und einer Quarantäne unterziehen. Betroffen dürften vor allem Geschäftsreisende sein; die Hauptstadt Malabo ist eine wichtige Drehscheibe für Erdgas und Erdöl.

Andorra

Das Fürstentum Andorra ist nicht Teil des Schengen-Raums; man reist via Frankreich oder Spanien ein und muss mit diesen Ländern klären, wie die Reisebedingungen aussehen. Die Einreise nach Andorra ist aktuell grundsätzlich möglich.

Per 7. September ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Angola

Die Grenzen Angolas bleiben geschlossen. Die Einreise nach Angola ist ausser für angolanische Staatsangehörige verboten. Es werden keine kommerziellen Flüge angeboten. Zur Öffnung der Grenzen sind uns keine weiteren Informationen bekannt.

Anguilla

Die Einreise nach Anguilla ist aktuell noch verboten, ausser für Einheimische und Wohnsitzberechtigte. Wer einreist, muss sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Anguilla hat aber angekündigt, dass die Einreise ab dem 21. August möglich ist. Wer einreisen will, kann auf der Website des Anguilla Tourist Board eine Vorregistrierung vornehmen. Anzugeben sind Reisedaten und Privatadresse, dazu muss ein maximal 3-5 Tage alter, negativer PCR-Covid-Test vorgelegt werden, ebenso der Nachweis einer privaten Gesundheitsversicherung, welche alle mit Covid-19 in Zusammenhang stehenden Krankheitskosten deckt. Anschliessend erhält man eine elektronische Einreisegenehmigung. Nach erfolgter Einreise wird nochmals ein PCR-Test durchgeführt, und noch einer nach zehn Tagen Aufenthalt im Land. Dazwischen kann man sich frei bewegen, darf aber kein Gefährt mieten. Fällt der Test positiv aus, muss man sich an einem von den Behörden vorgegebenen Ort in Selbstisolation begeben.

Äthiopien

Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt, jedoch wird bei allen ankommenden Passagieren eine 14-tägige Quarantäne (Selbstisolation) verordnet. Man muss einen negativen COVID-19-PCR-Test vorweisen können, welcher maximal fünf Tage alt ist; bei der Ankunft wird man wieder getestet. Wer keinen Test vorweisen kann, muss auf eigene Kosten in Quarantäne.

Transits von unter acht Stunden am internationalen Flughafen von Addis Abeba sind ohne Einschränkungen möglich.

Albanien

Die Landgrenzen sind inzwischen geöffnet und man kann sich im Land frei bewegen, jedoch ist der Flugverkehr noch eingestellt und auch auf dem Seeweg kommt man nicht ins Land. Seit dem 1. Juli hat das Land seine Grenzen aber wieder komplett für Touristen geöffnet.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Antigua and Barbuda

Die Grenzen öffneten am 4. Juni wieder. Pläne, wonach Einreisende in 14-tägige Quarantäne gesteckt würden, wurden verworfen - unter anderem, weil davon ausgegangen wird, dass die Besucher lediglich eine statt zwei Wochen bleiben werden.

Argentinien

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nach neusten Informationen bleiben die Grenzen bis mindestens 20. September 2020 geschlossen. Aktuelle Informationen gibt es unter diesem Link.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Armenien

Flüge werden erst ausnahmsweise erlaubt; die generelle Einreise ist noch untersagt. Einreiseberechtigte unterliegen Quarantänebestimmungen.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Aruba

Die Einreise im «One Happy Island» ist für Europäer und Kanadier seit dem 1. Juli 2020 möglich; US-Reisende sollen ab 10. Juli wieder einreisen dürfen. Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle auf der ganzen Insel machen sorglose Ferien möglich. Grundlage ist das neu entwickelte Gütesiegel «Aruba Health & Happiness Code».

Aserbaidschan

Die Grenzen sind für Ausländer geschlossen (ausser solchen mit Arbeits- oder Wohnrechts-Nachweis oder Spezialbewilligungen); die Visumserteilung ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Wer einreisen kann, muss ein Gesundheitszertifikat vorlegen, wird vor Ort auf Coronavirus getestet und für 14 Tage in Quarantäne gesteckt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Australien

Die Einreise oder der Transit ist allen Reisenden untersagt, ausser sie sind australische Staatsangehörige, Familienangehörige von australischen Staatsbürgern, Personen mit festem Wohnsitz in Australien, Airline-Crew-Mitglieder oder Diplomaten und deren Familien. Wer einreisen darf, muss sich in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Internationaler Reiseverkehr mit anderen Ländern, ob auf dem Flug- oder Seeweg, ist laut neusten Informationen bis mindestens 17. Dezember 2020 ausgesetzt. Australier sind angehalten, nur im eigenen Land zu reisen.

Bahamas

Die Einreise ist seit dem 1. Juli wieder möglich. Vor der Einreise muss man sich unter diesem Link registrieren und erhält dann ein «Health Visa», welches für die Einreise zwingend notwendig ist. Bei der Einreise müssen zudem alle Personen über 10 Jahren einen höchstens zehn Tage alten, negativen PCR-Test vorweisen. Alle einreisenden Personen müssen zudem für 14 Tage in Quarantäne. Es gilt eine strenge Maskenpflicht im Land.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Bahrain

Die Einreise ist aktuell verboten und der Grenzübertritt über die Brücke vom Festland auf die Insel Bahrain ist geschlossen. Einreisen dürfen lediglich Bürger von Bahrain sowie der Nachbarländer Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und V.A.E. sowie Militärpersonal. Einreisende werden auf ihre Gesundheit geprüft und unterliegen einer Quarantänepflicht.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Bangladesh

Flüge nach Bangladesh sind nur aus einer Handvoll Staaten (China, Grossbritannien, Katar, Malaysia, Malediven, Sri Lanka, Türkei, V.A.E.) erlaubt. Die Einreise ist somit möglich und theoretisch auch erlaubt; alle ausländischen Einreisenden müssen aber ein maximal 72 Stunden altes Gesundheitszertifikat vorlegen, welches einen negativen Covid19-Test beinhaltet. Nach der Einreise ist eine 14-tägige Quarantäne Pflicht. Lokale Mitarbeitende der Gesundheitsbehörde entscheiden bei der Ankunft, ob die Quarantäne privat oder in einer behördlichen Einrichtung verbracht werden muss.

Barbados

Flüge von und nach Barbados sind weiterhin ausgesetzt. Wegen der Coronavirus-Bekämpfungsmassnahmen ist auch für Einheimische der Aufenthalt am Strand streng geregelt und limitiert.

Belgien

Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien und einiger weiterer Staaten dürfen grundsätzlich in Belgien einreisen. Achtung: In Belgien gilt eine «Quarantäneempfehlung» (orange Liste) für Einreisende aus mittlerweile 16 Schweizer Kantonen: Waadt, Wallis, Genf, Freiburg, Neuchâtel, Solothurn, Basel-Stadt, Zürich, Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau, Luzern, Uri, Schwyz und Zug. Details gibt es unter diesem Link.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Belize

Der Premierminister von Belize gab zunächst bekannt, dass der internationale Flughafen von Belize (BZE), Philip Goldson International Airport, am 15. August 2020 als Teil der fünfstufigen Wiedereröffnungsstrategie für den Tourismus eröffnet werden soll. Damit sollte die dritte Phase der Wiedereröffnung von Belize eingeleitet werden, welche eine weitere Lockerung des Reiseverkehrs und den freien Zugang für Charterflüge, private Luftfahrt und eine begrenzte Wiedereröffnung internationaler Freizeitreisen in zugelassene Hotels ermöglicht. Verbesserte Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle für Hotels wurden ebenfalls beschlossen. Diese bilden die Grundlage für das neueste «Tourism Gold Standard»-Programm für Hotels, Restaurants und Reiseveranstalter. Aufgrund von steigenden Infektionszahlen wurde aber am 7. August - aus Sicht der Tourismusbehörden «ohne Not» - eine Aufschiebung der Wiederaufnahme des Flugverkehrs beschlossen. Als neues Eröffnungsdatum des Flughafens gilt derzeit der 1. Oktober 2020; dieser bildet den Auftakt für die dritte Stufe der Wiedereröffnungsstrategie und ermöglicht eine limitierte Wiederaufnahme internationaler Freizeitreisen in zugelassenen Hotels.  

Aktuelle Informationen zu den Hygienemassnahmen und aktuelle Reisebestimmungen bietet diese Website.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Benin

Benin hält die Grenzen für Touristen nach wie vor geschlossen. Einreisen darf nur wer eine «extreme Notwendigkeit» zur Einreise vorweisen kann.

Bermuda

Die Karibik-Insel empfängt seit dem 1. Juli wieder Gäste. Es ist ein maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorzuweisen. Bei der Ankunft wird ein erneuter Test vor Ort durchgeführt.

Bolivien

Die Grenze ist noch geschlossen. Seit dem 1. September gibt es wieder kommerzielle Flüge, allerdings noch nicht international. Reisende, darunter auch heimkehrende Staatsbürger und Wohnberechtigte, müssen bei der Einreise einen maximal 7 Tage alten Covid19-PCR-Test vorweisen; ausländische Reisende müssen diesen zusätzlich von einem bolivianischen Konsulat ihres Landes gutheissen lassen. Wer dies nicht vorweisen kann, muss in Quarantäne.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Bosnien-Herzegowina

Die Einreise nach Bosnien ist für Schweizer und EU-Bürger grundsätzlich erlaubt. Damit darf man mit einem negativen Covid19-Test (zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 48 Stunden) nach Bosnien-Herzegowina einreisen. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch für grenzüberschreitenden Verkehr in Betrieb. Die Verordnung über das Landeverbot lief Ende Juli 2020 ab, d.h. der Flugverkehr läuft wieder.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Botswana

Die Einreise ist für Bürger der Schweiz, von Deutschland, Österreich, Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Iran, Italien, Japan, Korea, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und USA untersagt. Auch die Visa sind suspendiert und Visa-on-arrival ist temporär eingestellt. Andere Einreisende werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Bulgarien

Seit dem 1. Juni ist die Einreise für Schweizer und die meisten EU-Bürger wieder erlaubt, und dies quarantänefrei; Bürger/Wohnberechtigte von Schweden, Belgien, Grossbritannien, Irland, Portugal, Spanien und Malta werden noch in 14-tägige Quarantäne gestellt.

Burkina Faso

Die kommerziellen Flüge nach Burkina Faso wurden wieder aufgenommen. Land- und Seegrenzen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Bei Einreise mit dem Flugzeug nach Burkina Faso ist ein nicht mehr als fünf Tage alter PCR-Test vorzulegen. Dieser muss von einem entsprechend akkreditierten Labor durchgeführt worden sein. Bei Ankunft in Burkina Faso ist der Aufenthaltsort anzuzeigen, Kontaktinformationen in Burkina Faso zu hinterlegen sowie eine Gesundheitserklärung auszufüllen. Das Testergebnis ist auch bei Ausreise mitzuführen.

Burundi

Seit dem 22. März 2020 ist der Flughafen Bujumbura für den internationalen Flugverkehr bis auf weiteres geschlossen. Es werden keine Kommerzielle Flüge angeboten. Weitere Informationen zur Grenzöffnung für Touristen sind nicht bekannt.

Brasilien

Die Grenzen sind für Ausländer, die per Flugzeug nach Brasilien einreisen, aktuell geöffnet. Reisende müssen bei Ankunft in Brasilien keinen negativen PCR-Test vorweisen können und es gilt auch keine Quarantäne-Pflicht. Die Land- und Seegrenzen sind nach wie vor geschlossen. Ferien- sowie Geschäftstouristen brauchen für ihre Einreise keinen speziellen Grund. Wichtig ist jedoch, dass jeder Reisende eine Krankenversicherung für seine gesamte Reisedauer, in portugiesisch oder englischer Sprache, aufweisen muss. Im Verlaufe des August haben zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Rio de Janeiro, bei den Iguaçu-Fällen und an anderen Orten des Landes wieder geöffnet.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

British Virgin Islands (BVI)

Aktuell gibt es noch keinen internationalen Flugverkehr von und zu den Britischen Jungferninseln. Die Grenzen sind geschlossen und lediglich für heimkehrende Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte offen; diese müssen sich nach Ankunft in 14-tägige Quarantäne begeben.

Cayman-Inseln

Eigentlich wollten die Cayman-Inseln per 1. September wieder öffnen. Angesichts der Probleme in den USA, dem wichtigsten Quellmarkt des Landes, scheint dies nach jüngsten Aussagen der Regierung jedoch nicht mehr aktuell zu sein.

Chile

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nur Staatsbürger und Wohnberechtigte dürfen einreisen, und unterliegen dabei einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Mitte September wird entschieden, ob der Katastrophen-Status nochmals verlängert wird.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

China/Hong Kong

Die generelle Einreise nach China ist weiterhin nicht möglich; wer einreisen darf, muss sich an den Flughäfen einem PCR- oder NAT-Test unterziehen und für 14 Tage in Quarantäne. Die Einreisesperre für Ausländer in Hong Kong wurde bis zum 18. September ausgedehnt. Ausserdem bleiben Versammlungen von mehr als acht Personen vorerst verboten. In Peking wütet derzeit eine zweite Infektionswelle.

Costa Rica

Seit dem 1. August ist die Einreise für Schweizer und EU-Bürger wieder möglich; der internationale Flugbetrieb wurde wieder aufgenommen. Mitzubringen sind bei der Einreise ein negativer Befund des PCR-RT Tests auf COVID-19, eine Reisekrankenversicherung und ein online ausgefülltes Gesundheitsformular. Für detaillierte Infos dazu, was vor Ort möglich und erlaubt ist, bietet diese Website nützliche Hinweise.

Per 7. September ist das Land allerdings auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Dänemark

Die Grenzen sind offen für Einreisende aus zahlreichen Ländern  - eine aktuelle Liste gibt es jeweils unter diesem Link. Die bisher für die Einreise nach Dänemark vorzuweisende Buchung für mindestens sechs Nächte im Land muss seit dem 15. August nicht mehr vorgewiesen werden. Wer jedoch mit klaren Krankheitssymptomen (Husten, Fieber etc.) anreist, kann ungeachtet der Krankheitsgründe an der Grenze abgewiesen werden.

ACHTUNG: Die Schweiz, welche bislang zu den «gelben» bzw. «offenen» Staaten im dänischen Corona-Ampelsystem zählte, ist ab dem 19. September ein «oranger» bzw. «gebannter» Staat. Zu touristischen Zwecken ist damit die Einreise nach Dänemark bis auf Weiteres verboten. Es gibt aber Ausnahmen: Die Einreise ist beispielsweise dann zulässig, wenn man einen Job in Dänemark hat oder geschäftlich dort unterwegs sein muss. Auch in Dänemark Studierende oder Au-Pairs dürfen einreisen. Ebenso sind Flug- und Schiffs-Crews sowie Diplomaten zugelassen. Dänemark aktualisiert seine Reiserichtlinien jeden Donnerstag.

Geschäftsreisende finden spezifische Informationen unter dieser Website. Generelle Infos rund um die Corona-Situation in Dänemark und damit zusammenhängende Reise-Restriktionen findet man hier. Seit dem 22. August gilt übrigens eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (Busse, Züge, Strassenbahnen, Metro, Fähren, Taxis und auch Bahnhöfe).

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Deutschland

Die Einreise nach Deutschland ist wieder frei und für den touristischen Verkehr freigegeben.

Dominica

Die Karibikinsel Dominica öffnet ab dem 7. August wieder die Grenzen für alle ausländischen Besucher. In den touristischen Einrichtungen (Hotels etc.) gelten spezielle Gesundheits- und Sicherheits-Protokolle mit herkömmlichen Massnahmen.

Dominikanische Republik

Am 1. Juli 2020 wurde der kommerzielle Flugverkehr in die Dominikanische Republik wieder aufgenommen. Bei Einreise können verstärkte Gesundheitskontrollen und Quarantänemassnahmen nicht ausgeschlossen werden. In öffentlichen Zonen ist das Tragen von Gesichtsmasken Pflicht. Ein eigens konzipierter Fahrplan in vier Phasen gibt Auskunft über die Schritte zum Neustart des Tourismus in dem beliebten karibischen Inselstaat.

Per 7. September ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Ecuador

Der internationale Flughafen Mariscal Sucre in Quito ist seit dem 1. Juni offen und die Einreise auf das Festland ist mit der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests möglich, der nicht älter als zehn Tage ist. Die Galapagos-Inseln sind seit dem 1. Juli wieder bereisbar. Beim Betreten ist ebenfalls die Vorlage eines negativen Covid-19 Tests obligatorisch. Die zweiwöchige Quarantänepflicht für Touristen entfällt unter Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (nicht älter als 10 Tage), Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium sowie unter Vorweisen der Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) und der Digitalen Bordkarte. Am Flughafen werden Gesundheits- und Temperaturkontrollen durchgeführt. Passagiere, die bei ihrer Ankunft im Land keinen negativen Test vorweisen können, haben die Möglichkeit, auf eigene Kosten einen COVID-19-Test in einem akkredierten Labor durchführen zu lassen. Während die Reisenden auf die Testergebnisse warten, ist die Selbstisolierung obligatorisch. Wenn der PCR-Test negativ ausfällt, kann die Isolation verlassen werden. Fällt der PCR-Test positiv aus, müssen sie sich für insgesamt 14 Tage auf eigene Kosten in Hotels oder Privatunterkünften selbst isolieren. Wer keinen Test machen will, muss für 14 Tage in Selbstisolation.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Elfenbeinküste

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

El Salvador

El Salvador hält die Grenzen weiterhin geschlossen. Ein Wiedereröffnungsplan wurde im Juli unterbrochen. Das Land figuriert aber nicht mehr auf der Risikoländerliste des BAG.

England

Siehe «Vereinigtes Königreich»

Estland

Estland prüft laufend die Infektionsraten der verschiedenen Ländern. Liegt der Wert zwischen unter 16 (mit einem Toleranzwert zwischen 16 und 17,6) verzichtet die Regierung auf Massnahmen; ist die Zahl höher, werden zwei Wochen Selbstisolation auferlegt. Die Regierung von Estland führt die Liste laufend nach. Seit dem 3. August gilt für Schweizer eine Quarantänepflicht bei Einreise ins Land.

Laut lokalen Medienberichten führt Estland per 1. September 2020 aber die Möglichkeit ein, einen negativen PCR-Test durchzuführen (bei der Einreise sowie wiederum nach zwei Wochen), um eine Quarantäne zu vermeiden. Details hier.

Eswatini (Swasiland)

Eswatini, das frühere Swasiland, wurde relativ hart von der Coronavirus-Pandemie getroffen. Diverse Landgrenzen (z.B. mit Südafrika) sind geschlossen, an anderen werden Temperaturkontrollen durchgeführt. Die Einreise ist nur Staatsbürgern bzw. Aufenthaltsberechtigten gestattet.

Färöer-Inseln

Seit dem 27. Juni dürfen wieder alle Bürger aus freigegebenen Ländern/Regionen des Schengen-Raums ohne 14-tägige Quarantäne auf die Färöer-Inseln reisen. Die freigegebenen Länder der dänisch-färöischen Regierung gibt es unter diesem Link. Einreisevoraussetzung ist ein COVID-19-Schnelltest am internationalen Flughafen Vágar oder - bei Anreise mit der färöischen Reederei Smyril Line - im dänischen Hafen Hirtshals. Vom 27. Juni bis 30. September werden die Tests am Flughafen und im Hafen von Hirtshals bei Anreise mit der Smyril Line kostenfrei angeboten.

Ab dem 1. Oktober müssen Einreisende den Test am Flughafen Vágar und im Hafen von Hirtshals selbst bezahlen. In der Regel werden 390 Dänische Kronen fällig, also etwa 56 Franken. Nach sechs Tagen muss ein (kostenfreier) zweiter Test gemacht werden. Kinder unter 12 Jahren werden nicht getestet.

Allerdings hat Scandinavian Airlines (SAS) am 22. September angekündigt, dass sie die Flüge auf die Färöer ab dem 1. Oktober bis auf Weiteres aussetzt. Für die Inseln ein schwerer Schlag, wurden doch 80 Prozent der Besucher mit SAS dorthin befördert. Hinreisen kann man noch mit Atlantic Airways ab Kopenhagen.

Fidschi

Die Einreise ist aktuell immer noch verboten und es gibt kein bekanntes Grenzöffnungsdatum; Einreiseberechtigte müssen sich in Quarantäne begeben. Fidschi ist aber seit dem 5. Juni Coronavirus-frei und in Verhandlung mit Australien, Neuseeland und weiteren Staaten über die Schaffung einer «Pacific Bubble» für freien Regionalverkehr.

Finnland

Seit dem 27. Juli gilt für Schweizerinnen und Schweizer in Finnland ein Einreiseverbot. Bislang lag der Grenzwert, der ein Einreiseverbot nach sich zog, in Finnland bei 8 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner pro 14 Tage.

Ab dem 19. September dürfen neu Touristen aus Ländern wieder einreisen, in denen maximal 25 neue Fallzahlen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen gemeldet wurden. Hierzu zählt aktuell etwa Deutschland, nicht aber die Schweiz. Doch, nun kommt's: Aus Ländern, in denen der Wert über 25 liegt (wie eben aktuell in der Schweiz), darf ab dem 23. November eingereist werden, sofern ein negativer Corona-Test vorliegt, der maximal 72 Stunden alt ist. Nach dem Infektionsschutzgesetz kann eine Quarantäne angeordnet werden. Diese Quarantäne kann durch einen zweiten Corona-Test vor Ort wieder aufgehoben werden, frühestens jedoch nach 72 Stunden.

Bei einem Aufenthalt von unter 72 Stunden wird ein zweiter Corona-Test nicht gefordert. Somit entfallen die zweiten Tests bei Charterflügen, bei denen Gäste maximal 3 Tage vor Ort sind.

Frankreich (inkl. Monaco und Übersee-Territorien)

Die Einreise nach Frankreich ist wieder frei und für den touristischen Verkehr freigegeben. Seit dem 20. Juli gilt eine Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Das französische Überseegebiet Französisch-Polynesien hat am 15. Juli wieder für Touristen geöffnet. Es wird noch ein negativer Corona-Test verlangt. Die ebenfalls zu Frankreich gehörende Karibik-Insel La Martinique empfängt seit 10. Juli 2020 wieder internationale Reisende, mit entsprechenden Vorkehrungen zugunsten von Gesundheit sowie Sicherheit. Das französische Überseeterritorium La Réunion öffnete am 15. Juni seine Grenzen. Für Schweizer Reisende über 11 Jahren gilt, dass vor Abflug ein negativer PCR-Test vorzuweisen ist, der frühstens 72 Stunden vor Abflug (in Paris) durchgeführt wurde. Dazu muss man eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit unterzeichnen und beim Boarding vorlegen. Damit bestätigt man auch, dass man in den 14 Tagen vor Abflug mit keiner Person in Kontakt stand, die an Covid-19 erkrankt ist. Wer die erwähnten Dokumente nicht vorlegen kann, darf den Flug nach La Réunion nicht antreten. Die Durchführung eines weiteren PCR-Tests innerhalb von 7 Tagen nach Ankunft auf La Réunion auf freiwilliger Basis.

Per 28. September sind folgende Teile Frankreichs, inklusive einiger Überseeterritorien, neu auf der Risikoländerliste des Bundesamts für Gesundheit gelandet:

  • Region Bretagne
  • Region Centre-Val de Loire
  • Region Corse
  • Region Hauts-de-France
  • Region Île de France
  • Region Normandie
  • Region Nouvelle-Aquitaine
  • Region Occitanie
  • Region Pays de la Loire
  • Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
  • Überseegebiet Guadeloupe
  • Überseegebiet Guyane
  • Überseegebiet La Réunion
  • Überseegebiet Martinique
  • Überseegebiet Mayotte
  • Überseegebiet Polynésie française
  • Überseegebiet Saint-Barthélemy
  • Überseegebiet Saint-Martin

Auch das unabhängige Fürstentum Monaco, eine Enklave in Südfrankreich, ist per 14. September auf der Risikoländerliste des BAG.

Gambia

Gambia hat erneut den Ausnahmezustand erklärt, der vorerst bis zum 18. September 2020 gilt. Die Luft-, See- und Landgrenzen bleiben für den Personenverkehr geschlossen.

Georgien

Der reguläre Flugverkehr wird vor 1. Oktober nicht wieder aufgenommen.

Ab dem 15. September gilt, dass ausländische Staatsbürger, die nach Georgien einreisen, verpflichtet sind, einen negativen PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Das gilt auch für Einreisende aus jene Ländern, die bislang ohne Bedingungen nach Georgien einreisen durften (Deutschland, Frankreich, Estland, Lettland, Litauen). Die obligatorische Quarantänezeit wird von 12 auf 8 Tage verkürzt. Nach einer 8-tägigen Quarantäne muss sich jede Person einem PCR-Test unterziehen. Im Falle eines negativen Ergebnisses darf die Quarantäne vorzeitig verlassen werden, wobei ein zweiter Test am 12. Tag verpflichtend durchgeführt werden muss.

Details zu den aktuell gültigen Einreisebestimmungen gibt es unter diesem Link.

Ghana

Ghana hat seinen Luftraum ab 1. September 2020 wieder für internationale Flüge geöffnet. Passagiere müssen einen negativen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 72 Stunden vor dem Abflug, sein darf. Bei der Ankunft werden die Passagiere erneut getestet. Personen, die einen negativen PCR-Test mitbringen und sich bei der Ankunft einem weiteren Test unterziehen (vorausgesetzt, dieser Test ist ebenfalls negativ), müssen sich nicht in Quarantäne begeben.

Grenada

Der internationale Flughafen von Grenada hat am 1. Juli für Charterflüge und am 15. Juli für regionale Flüge (Karibik und USA) geöffnet. Ab dem 1. August soll er für kommerzielle Flüge aus Europa und Kanada öffnen. Seit dem 10. Juli ist die Einreise auch für Schweizer im Prinzip möglich, jedoch mit Auflagen (Covid-Tests vor und nach Ankunft, Quarantäne je nach Herkunftsland). Details gibt es auf der Facebook-Seite der Regierung Grenadas.

Griechenland

Bürger aus 29 Ländern, darunter der Schweiz, dürfen seit dem 15. Juni ohne Quarantänepflicht einreisen. Eine Reihe Flüge aus dem Ausland nach Athen und Thessaloniki werden seit dem 15. Juni wieder durchgeführt; generell geöffnet haben die griechischen Flughäfen aber erst am 1. Juli. Wer ab dem 1. Juli einreist, muss sich 48 Stunden vorher im Internet bei der griechischen Zivilschutzbehörde angemeldet haben. Danach bekommt man einen Barcode aufs Smartphone oder per E-Mail geschickt, welcher bei der Einreise vorzuweisen ist. Daraus geht hervor, ob man einen Corona-Test machen muss. Reisende erfahren das erst bei der Einreise. Die Bestimmungen gelten übrigens auch für Passagiere der Fähren, z.B. von Italien nach Griechenland (Ancona -Igoumenitsa etc.). Bei ANEK Lines sind Informationen für Check-in und dergleichen auf der Homepage verfügbar. Ab dem 17. August müssen alle Einreisenden, welche auf dem Landweg nach Griechenland kommen (auch griechische Staatsbürger), einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Grönland

Da Grönland nicht Teil des Schengener Abkommens ist, gelten dort hinsichtlich der Einreise andere Regeln als im Mutterland Dänemark. Derzeit gibt es einige aktive Corona-Fälle in Grönland. Die Grenzen sind aber geschlossen. Die Grönländische Regierung hat einen Drei-Phasen-Plan für die Wiedereröffnung Grönlands präsentiert. Phase Eins begann am 15. Juni mit einer limitierten Anzahl Passagieren, die nach nach Grönland einreisen durften. Reisende müssen einen negativen Coronavirus-Test vorweisen, der höchstens 5 Tage alt ist, sowie das «Sumut-Formular» ausgefüllt haben, welches darüber informiert, wo sich Reisende aufhalten und mit wem sie Kontakt haben werden. Nach der Ankunft müssen Einreisende umgehend in Quarantäne - 5 Tage nach Einreise muss man sich in einem regionalen Krankenhaus auf COVID-19 testen lassen. Sollte der Test negativ ausfallen, kann die Quarantäne beendet werden. Am 21. Juli begann Phase Zwei, die bis Ende 2020 dauert: Die Anzahl Einreisende ist nicht mehr limitiert, ansonsten gelten die gleichen Bestimmungen wie oben beschrieben.

Grossbritannien

siehe «Vereinigtes Königreich»

Guatemala

Guatemala hat eine langsame Wiedereröffnung des Tourismus in Angriff genommen und ein Ampelsystem für die Covid-Sicherheit in den eigenen 340 Gemeinden des Landes eingerichtet - was aber für Touristen wenig hilfreich ist. Schulen und Universitäten bleiben indes vorerst geschlossen und auch der Flugverkehr konnte noch nicht normal wieder aufgenommen werden. Die Einreise ist für Touristen bis auf Weiteres verboten und im Inland gelten diverse Sperrfristen (Ausgangssperre, limitierte Verkaufszeiten etc.). Die Flughäfen sollen frühestens ab September wieder regulären internationalen Verkehr aufnehmen können.

Guinea & Guinea-Bissau

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher beide Länder Mitglied sind, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Guyana

Die Regierung Guyanas hat am 31. August angekündigt, dass die Covid-Notfallmassnahmen bis mindestens 30. September verlängert werden. Damit werden im öffentlichen Leben zahlreiche Auflagen auferlegt (Keine Gruppenansammlungen von mehr als 10 Personen, Verbot von öffentlichen Wassersportaktivitäten, Maskenpflicht etc.). Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt, jedoch braucht es eine Bewilligung durch die Botschaft/das Konsulat Guyanas sowie das Vorweisen eines negativen Covid19-Tests, der maximal 14 Tage alt ist; dazu wird bei der Einreise ein Screening durchgeführt.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Honduras

Die Flughäfen in Honduras sollen am 17. August wieder öffnen. Für die Einreise mitzubringen sind ein negativer COVID-19-PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, sowie ein Gesundheitszertifikat, welches unter dieser Website eingereicht wird.  

Per 20. August ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Indien

Visa der Schweizer Staatsbürger sind bis auf Weiteres suspendiert; ebenso der Flugbetrieb mit Ausnahme von Repatriierungsflügen, und dies bis mindestens 30. September 2020. Die Einreise ist nur für indische Staatsbürger und Wohnsitz-/Aufenthaltsberechtigte möglich. Ankommende Passagiere müssen mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Details zu den aktuell gültigen Einreisebestimmungen liefert diese Regierungs-Website in Englisch.

Per 7. September ist das Land ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Indonesien

Einreise und Transit sind verboten, ausser für Staatsbürger Indonesiens oder Personen mit Arbeits-/Aufenthalts-Erlaubnis und Diplomaten. Wer einreisen darf, muss ein offizielles Gesundheitszertifikat in englischer Sprache vorweisen (mitsamt negativem PCR-Test, der maximal 7 Tage alt ist), und muss so oder so für 14 Tage in Quarantäne. Wie es aussieht, könnte Bali früher als der Rest des Landes für den Tourismus wieder öffnen - ab 11. September ist eine touristische Öffnung Balis auch für ausländische Staatsbürger angedacht. Allerdings wird daran gezweifelt, nachdem die indonesischen Zentral-Behörden eine Grenzschliessung bis Ende 2020 beschlossen haben.

Irak

Das EDA rät grundsätzlich von Reisen in den Irak ab. Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Iran

Seit 26. April 2020 ist bei Ankunft im Iran eine 14-tägige Heimquarantäne vorgeschrieben. Zudem gilt bei der Einreise ein verpflichtender COVID-19-Test für Passagiere (unabhängig der Nationalität) mit vorangegangener Reiseaktivität bzw. Aufenthalt in Hochrisikoländern (wozu nach iranischem Verständnis die meisten europäischen Länder zählen). Bei positivem Testresultat oder auch bei Anzeichen von Symptomen erfolgt die Einweisung in ein Krankenhaus. Die Landgrenzen sind bis auf wenige Ausnahmen geschlossen. Ansonsten ist das Land aber gut bereisbar; Verkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben und Sehenswürdigkeiten, Parks und Wanderwege sind geöffnet.

Irland

Die Behörden der Republik Irland raten vorerst von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen auf die Insel ab. Die Einreise nach Irland ist erlaubt, jedoch müssen sich die Reisenden nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben und über ihren Standort informieren (Sonst droht eine Busse von 2500 Euro oder ein halbes Jahr Gefängnis). Ausserdem sind die meisten Einreisenden verpflichtet, das Formular «Public Health Passenger Locator Form» auszufüllen. Zudem ist auch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes stark eingeschränkt. Restaurants, Pubs und Cafés haben beschränkt geöffnet. Wann die Einreise wieder ohne Auflagen möglich sein wird, ist noch unklar.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Island

Die Einreise in Island ist grundsätzlich erlaubt und seit dem 15. Juni sind die Grenzen für alle Reisenden wieder offen; allerdings gilt ab dem 19. August für sämtliche Einreisenden (auch Einheimische), dass man neben dem bereits bisher verlangten PCR-Test bei Ankunft neu auch 4-5 Tage Quarantäne sowie einen anschliessenden zweiten Test absolvieren muss. Nur wenn beide Tests negativ zurückkommen, darf die Reise fortgesetzt werden. In den 4-5 Tagen bleibt man in Selbstisolation.Ausgenommen sind lediglich Kinder/Jugendliche ab Jahrgang 2005. Alternativ kann man auch einfach eine 14-tägige Quarantäne eingehen. Detailinfos unter diesem Link. Den Einreisenden wird ausserdem ausdrücklich empfohlen, die Corona-Tracking-App (Rakning C-19) herunterzuladen. Über die App erfahren sie wichtige Informationen über die aktuelle COVID-19 Situation auf Island und Kontaktdaten zu den Gesundheitsbehörden.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Israel

Gegenwärtig und bis auf weiteres wird Nicht-Staatsbürgern oder Einwohnern Israels, die aus aller Welt kommen, die Einreise nach Israel verweigert. In Ausnahmefällen kann eine Genehmigung des Aussenministeriums beantragt werden, sofern der Nachweis einer 14-tägigen Quarantäne-Möglichkeit erbracht wird. Israel hat aber eine schrittweise Rückkehr zum Tourismus beschlossen. Inlandtourismus ist längst erlaubt. Voraussetzung für eine weitere Öffnung des Tourismus ist die Entwicklung der Corona-Situation im Lande, die kontinuierlich beobachtet wird. Alle Sektoren der Tourismusindustrie haben inzwischen umfassende Vorkehrungen getroffen, um Reisenden in naher Zukunft einen sicheren Aufenthalt und einen erholsamen Urlaub zu ermöglichen. Internationale Flüge sind seit dem 16. August wieder erlaubt. An den Flughäfen sollen bis dann Covid19-Teststationen eingerichtet werden. Passagiere aus Ländern mit tiefer Neuinfektions-Entwicklung werden von den geltenden Quarantäneregeln ausgenommen werden. Auf dieser Website ist ersichtlich, welche Länder aktuell im Ampelsystem «grün» sind, für welche also eine Einreise erlaubt ist, und welche nicht (die Schweiz ist aktuell noch «rot»). Einreisende aus grünen Ländern müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Die Situation kann sich je nach epidemiologischer Entwicklung im jeweiligen Land aber jederzeit wieder ändern; alle zwei Wochen soll eine neue «Ampel-Liste» publiziert werden.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Italien (inkl. San Marino)

Auf italienischer Seite öffneten die Grenzen am 3. Juni wieder für Reisende ohne Spezialbewilligung aus dem Schengenraum (also auch aus der Schweiz), ebenso wird der freie Verkehr innerhalb Italiens wieder erlaubt und zahlreiche Lockdown-Massnahmen sind aufgehoben. Seit dem 15. Juni sind die Grenzen generell geöffnet. Seit Kurzem gelten aber wieder Verbote im Nachtleben; mindestens bis zum 7. September schliesst das Land alle Discotheken inkl. Stranddiscos. Ausserdem soll auf belebten Plätzen von 18 bis 6 Uhr eine Maskenpflicht gelten.

Achtung: Vier italienische Regionen verlangen vor der Einreise das Ausfüllen spezieller Formulare; Details dazu unter diesem Link.

Per 28. September 2020 ist die Region Ligurien auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 14 Tagen erforderlich.

Jamaika

Seit dem 15. Juni ist die Einreise auch für Nicht-Jamaikaner wieder erlaubt. Einreisende müssen ein Reisefähigkeits-Formular bis 72 Stunden vor Abflug ausfüllen und müssen bei der Ankunft einen COVID19-PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen der Testresultate (24-48 Stunden) muss man im Hotel bleiben. Wessen Test positiv ausfällt, muss für 14 Tage in Quarantäne.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Japan

Personen aus 73 Ländern, darunter der Schweiz, wird bis auf Weiteres die Einreise weiterhin verweigert. Einreisen dürfen nebst Japanern lediglich Ausländer mit festem Wohnsitz in Japan sowie Ehepartner oder Kinder japanischer Staatsbürger oder Aufenthaltsberechtigter. Mit Vorbehalten ist aktuell schon ein Transit möglich.

Jordanien

Seit dem 5. August sollte die Einreise nach Jordanien für Bürger aus 22 Ländern - darunter der Schweiz - wieder erlaubt sein. Nach neusten Informationen wurde die Grenzöffnung nun aber auf den 18. August verschoben. Mit der Schweiz auf der Liste der «grünen» Länder (Einreise ohne Quarantäne) sind Deutschland, Österreich, China, Dänemark, Estland, Georgien, Island, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Litauen, Malaysia, Malta, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Taiwan, Thailand und Zypern; die Liste wird 14-täglich aktualisiert. Wenn ein Land auf diese Liste will, muss es mindestens 30'000 COVID-19-Tests pro Million Einwohner durchgeführt haben, und Neuinfektionen müssen unter 10 (Inzidenzzahl) innerhalb der letzten 14 Tage gewesen sei. ACHTUNG: Einreisende dürfen sich in den letzten 14 Tagen nur in «grünen» Staaten aufgehalten haben. Vor dem Abflug muss zudem ein elektronischer Antrag ausgefüllt werden. Als Bestätigung erhält man einen QR-Code, der für das weitere Verfahren notwendig ist. Dazu muss ein negativer PCR-Covid19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist, eben so wird die Installationen einer Contact-Tracing-App auf dem Smartphone verlangt.

Im Land herrscht Bewegungsfreiheit und alle Sehenswürdigkeiten sind geöffnet; es gibt aber eine Ausgangssperre zwischen 01.00 und 06.00 Uhr und das Tragen einer Gesichtsmaske und von Handschuhen ist beim Betreten von Geschäften bzw. öffentlichen Gebäuden Pflicht.

Kambodscha

Schweizer konnten stets einreisen. Allerdings muss ein höchstens 72 Stunden altes Zertifikat vorgelegt werden, wonach man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist, sowie ein Nachweis über eine Gesundheitsversicherungsdeckung in Höhe von 50'000 US-Dollar und es muss ein Depot in Höhe von 3000 US-Dollar gemacht werden (Cash oder Kreditkarte). Ebenso muss ein Visum vorliegen, welches vor Abreise eingeholt wird, da die Visumsbefreiung und Visa-on-arrival auf unbestimmte Zeit aufgehoben sind. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg ist nicht möglich, weil die Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen sind.

Kamerun

Am 18. März 2020 hat Kamerun seine Landesgrenzen geschlossen. Die Einreise nach Kamerun ist derzeit nur kamerunischen Staatsangehörigen und Ausländern mit bestehendem Daueraufenthaltsrecht («Carte de Séjour») gestattet. Bei der Einreise muss ein negativer COVID-19-Test, der nicht älter als 3 Tage sein darf, vorgelegt werden. Einzelne Fluggesellschaften haben Ausnahmegenehmigungen erhalten, ein reduziertes Flugprogramm durchzuführen.

Kanada

Kanada hält die Grenze für alle nicht in Kanada wohnhaften bzw. nicht über die kanadische Staatsbürgerschaft verfügenden Personen bis auf Weiteres und auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wer es dank allfälliger Ausnahmeregelungen nach Kanada schafft, muss mit diversen Prozeduren rechnen, worüber diese Website Auskunft gibt. Weitere Infos gibt es sonst auch unter diesem Link. Kreuzfahrtschiffe bleiben bis mindestens Ende Oktober verbannt. An den Flughäfen ankommende Passagiere müssen sich Temperaturchecks unterziehen.

Kapverden

Die Aussengrenzen der Kapverden sind weiterhin für ausländische Staatsbürger geschlossen; der internationale Flugverkehr hat erst in kleinem Masse wieder angefangen, mit einigen wenigen Verbindungen von TAP zwischen Portugal und den Kapverden, welche nicht für touristische Zwecke angedacht sind.

Per 7. September ist das Land ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kasachstan

Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt, mit Ausnahme des Verkehrs mit ein paar wenigen Ländern innerhalb einer «Travel Bubble». Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Katar

Die Einreise ist weiterhin nur für Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte erlaubt und unterliegt strengen Regeln hinsichtlich Test- und Quarantänepflicht. WICHTIG: Ein Transit via Katar ist möglich, sofern das Flughafengelände nicht verlassen wird.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kenia

Die Einreise ist für Schweizer seit dem 1. August wieder möglich; internationale Passagierflüge ins Land sind ebenfalls wieder erlaubt (Domesticflüge werden seit 15. Juli wieder durchgeführt). Für die Einreise nach Kenia ist zwingend ein negativer PCR-Test für COVID-19 erforderlich, der nicht älter als 96 Stunden vor Abreise sein darf. Kenia sieht grundsätzlich eine 14-tägige Quarantäne nach Einreise vor, die jedoch für Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in den auf der kenianischen Positivliste aufgezählten Staaten haben, nicht nötig ist. Die Schweiz befindet sich momentan auf der kenianischen Positivliste. Ende August wurde bekannt, dass Kenia alle Bars und Nachtklubs bis Ende September geschlossen hält. Hotels und andere Beherbergungsstätten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind aber wieder geöffnet; Reiseanbieter vor Ort dürfen wieder ihr Geschäft betreiben, sofern sie dem kenianischen Gesundheitsprotokoll operieren und ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist. Es gilt bis Ende September allerdings noch ein «Curfew», also eine Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr abends und 04.00 Uhr morgens. In öffentlichen Räumen (Einkaufszentren, Märkte, ÖV etc.) herrscht Maskenpflicht.

Kirgisistan

Die touristische Einreise ist für Schweizer sowie Bürger einiger weiterer Länder (darunter auch Deutschland und Österreich) seit dem 28. August wieder erlaubt. Für die Einreise ist allerdings eine Bestätigung der kirgisischen Behörden notwendig (der reguläre Visadienst bleibt bis auf Weiteres suspendiert) und es wird nach der Ankunft eine Quarantäne auferlegt.

Kolumbien

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum wurde auf den 1. Oktober angesetzt. Nach langem Lockdown seit März bereitet sich das Land auf die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit vor. Soll heissen, dass seit Anfang September Restaurants und Bars wieder öffnen dürfen. Seit 8. August ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kosovo

Im Juni wurde der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen. Auch Touristen dürfen wieder ins Land.

Kroatien

Seit Juni ist Kroatien grundsätzlich wieder für alle Reisenden aus der EU bzw. dem Schengenraum offen. Für die Einreise müssen Touristen, auch solche aus der Schweiz, ein Formular ausfüllen (unter diesem Link ersichtlich).

Per 7. September ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kuba

Die Einreise ist offiziell ab dem 1. Juli wieder erlaubt. Ab jenem Datum dürfen ausländische Reisende, im Rahmen der von der kubanischen Regierung verabschiedeten Drei-Stufen-Plans zur Öffnung des Tourismus, wieder die vorgelagerten Inseln (Cayos) des Landes besuchen. In der dritten Phase öffnet sich das Land komplett, wobei dafür der Termin noch nicht festgelegt ist. In allen Hotels soll medizinisches Personal präsent sein.

Laos

Die Einreise ist verboten, der internationale Flugverkehr ist bis mindestens 30. September eingestellt. Wer einreisen darf, unterliegt einer 14-tägigen Quarantäne. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Lettland

Das Land hat die Schweiz auf die gelbe Liste gesetzt, die wöchentlich überarbeitet wird. Das bedeutet, dass Personen mit Herkunft Schweiz dürfen zwar einreisen dürfen, jedoch während zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Das gilt selbst für jene, die nur durch die Schweiz hindurchgereist sind.

Libanon

Der internationale Flughafen von Beirut ist wieder geöffnet; die Einreise ist möglich. Allerdings ist für alle ankommenden Passagiere (ausser Kindern unter 12 Jahren) aus den meisten Ländern Europas - darunter der Schweiz - sowie aus einigen afrikanischen und asiatischen Ländern ein COVID19-PCR-Test obligatorisch; dieser kostet 50 US-Dollar und wird in der Regel von der Airline eingezogen. Die Testresultate werden innert 24 Stunden bekanntgegeben. Achtung: Ein PCR-Test aus dem Heimatland, der höchstens 96 Stunden alt ist, ist weiterhin nötig für die Einreise. Darüber hinaus ist online ein Gesundheitsformulat auszufüllen, unter diesem Link.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Liberia

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Libyen

Das EDA rät grundsätzlich von Reisen nach Libyen ab. Der internationale Flugverkehr ist bis auf Weiteres ohnehin eingestellt.

Per 7. September ist das Land zudem auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Litauen

Reisenden mit Wohnsitz (bzw. letztem Aufenthalt) in der Schweiz sowie in den EU-/EFTA-Mitgliedstaaten und dem Vereinigten Königreich ist die Einreise grundsätzlich gestattet; seit dem 27. Juli ist jedoch eine 14-tägige Quarantäne nötig. Während der 14-tägigen Quarantäne ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Von der 14-tägigen Quarantäne befreit sind Reisende nur, wenn sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Land aufgehalten haben, im dem weniger als 16 Neuinfektionen je 100'000 Einwohner diagnostiziert wurden. Wenn die Inzidenz zwischen 16 und 25 je 100'000 Einwohner liegt, ist eine häusliche Quarantäne vorgeschrieben. In der Schweiz liegt der Wert aktuell (19. August) bei 17.

Bei Inzidenz über 25 je 100.000 Einwohner, muss bei Einreise ein höchstens 72 Stunden alter, negativer COVID-19-Testbefund vorgelegt werden. Ohne negative Bescheinigung wird die Einreise verweigert. Eine Testung vor Ort ist nicht möglich. Die Länderliste veröffentlicht die litauische Regierung unter Koronastop.

Jeder Einreisende muss sich auf der Website der zuständigen litauischen Behörde registrieren. Bei Einreise per Flugzeug oder auf dem Seeweg muss die Registrierung vorab geschehen, bei Einreise auf dem Landweg spätestens 12 Stunden nach Einreise.

Luxemburg

Für Bürger aus dem EU- bzw. Schengenraum ist die Einreise erlaubt.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Madagaskar

Madagaskar ist nicht auf der Risikoländerliste des BAG und erlaubt Schweizern grundsätzlich die Einreise. Flughäfen und Häfen bleiben für Flüge und Schiffe aus Europa aber weiterhin geschlossen und es ist mit anhaltenden Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr sowie weitgehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen. In den Städten Antananarivo und Tamatave besteht generelles Ausgehverbot, der öffentliche Stadt- und Landverkehr wurde ausgesetzt, private Fahrzeuge werden kontrolliert und unter Umständen festgesetzt.

Malaysia

Die Grenzen sind für Touristen weiterhin und bis Ende Jahr geschlossen. Einreisen dürfen lediglich malaysische Staatsbürger oder wohnberechtigte Ausländer; auch diese müssen aber einen maximal 72 Stunden alten, negativen COVID-Test vorlegen sowie eine Einreiseerlaubnis vom Ministry of Tourism, Arts and Culture vorliegen haben. Ebenso hat man sich in 14-tägige Selbstquarantäne zu begeben und muss die Tracing-App «MySejahtera» downloaden. Diplomaten und Familienmitglieder von Einheimischen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Malediven

Die Malediven öffneten ihre Grenzen per 15. Juli 2020 für Touristen aus aller Welt. Ab dem 4. September 2020 müssen Reisende bei Einreise einen negativen COVID-19 Test vorlegen können. Das Testergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Die Reisenden erhalten bei ihrer Ankunft ein kostenloses 30-Tage-Visum und müssen eine Gesundheitserklärung ausfüllen. Für die Einreise benötigen Touristen zudem eine bestätigte Buchung in einer Unterkunft auf den Malediven. Zum aktuellen Zeitpunkt müssen Touristen den kompletten Aufenthalt in einer Unterkunft verbringen. Ein Wechsel des Resorts ist derzeit nicht erlaubt. Zeigt ein Passagier bei der Einreise Covid-19-Symptome, wird er auf eigene Kosten einem PCR-Test unterzogen. Regelmässige Einreise-Updates sind auf der Website des Ministeriums für Tourismus sowie jener des Aussenministeriums der Malediven auffindbar. Im Juli und August öffneten einige der Resorts. Weitere folgen nun im September und Oktober. Zu Kreuzfahrtschiffen gibt es noch keine Regelung.

Per 7. September ist das Land aber weiterhin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Mali

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Malta

Am 1. Juli wurden kommerzielle Flüge wieder aufgenommen und Reisende aus der Schweiz dürfen einreisen. Es ist keine Quarantäne vorgesehen und man muss bei der Ankunft auch keinen Corona-Test machen/vorweisen. Malta hat zuletzt aber die Gesundheitsmassnahmen im Land wieder verschärft. Demnach gilt aktuell eine Maskenpflicht in allen Räumen von öffentlichen Orten, mit Ausnahme von Restaurants. Dazu darf es bis auf Weiteres keine Ansammlungen von Gruppen mit mehr als 15 Personen mehr geben.

Per 7. September ist das Land ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Marokko

Ab sofort (08. September) dürfen Touristen und Geschäftsreisende unter bestimmten Voraussetzungen das nordafrikanische Land wieder besuchen. Bei der Einreise werden sowohl ein negativer PCR-Test als auch ein Antikörpertest verlangt. Der PCR-Test darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Es gibt keine Quarantänevorschrift bei der Einreise nach Marokko. Bedingung für die Einreise ist allerdings eine bestätigte Hotelbuchung oder für Geschäftsreisende eine Einladung eines marokkanischen Unternehmens. Ob der zusätzlich verlangte Antikörpertest dauerhaft gefordert werde, sei offen.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Mauritius

Das bei Schweizern beliebte Inselparadies im Indischen Ozean öffnet ab dem 1. Oktober seine Grenzen. Allerdings mit Vorbehalt: Die Grenze ist für Mauritier, Aufenthaltsberechtigte sowie für «Longstay-Touristen» geöffnet. Wieso «Longstay»? Weil für die Einreise fünf Tage vor derselben ein PCR-Test gemacht werden muss, der negativ auszufallen hat, und darüber hinaus eine 14-tägige Quarantäne nach Ankunft auf der Insel verlangt wird. Die Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA) hat ein spezielles Reise-Package lanciert, das den Übernamen «quarantaine payée» (also «bezahlte Quarantäne») erhalten hat. Darin inkludiert sind:

  • Der Aufenthalt mit Vollpension für 14 Tage
  • Der Transfer vom Flughafen zum und vom Hotel
  • Gesundheitskosten inklusive den obligatorischen PCR-Tests

Die Hotelanlage verlassen darf man nicht; gemäss Sanitary Protocoll darf man nicht einmal das Zimmer verlassen (Essen wird drei Mal täglich vor die Türe gestellt). Damit diese Reisebuchung aus einem Guss kommt, wurde eine spezielle Buchungsplattform ins Leben gerufen. Diese ist seit dieser Woche und vorerst mal für Reisen im Zeitraum Oktober 2020 unter diesem Link zugänglich. Darin kann man erst mal die Flüge buchen - vorerst sind dies nur solche von Air Mauritius (ab Paris) und Emirates (ab Dubai); danach erhält man eine Auswahl an Quarantäne-Hotels. Die Flüge können übrigens auch separat bei den Airlines direkt oder im Reisebüro gebucht werden. Aktuelle Flüge zwischen Mauritius und Europa sind unter diesem Link ersichtlich.

Ein Hygiene-Massnahmenpaket wurde von den mauritischen Tourismusbehörden bereits seit längerer Zeit verabschiedet.

Mexiko

Die Einreise nach Mexiko ist erlaubt und es gibt keine Quarantänepflicht. Mexiko befindet sich derzeit in Phase 3 der Pandemie, was den Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheitsfall für Reisende erschwert. Seit dem 18. Mai wurden die Spezialregelungen in weiten Teilen des Landes gelockert. Es gibt zurzeit keine Direktflüge ab der Schweiz, jedoch Transitmöglichkeiten über Paris, Frankfurt oder Amsterdam. Die mexikanischen Migrationsbehörden sind während dieser Covid-Zeit bei der Einreise im Rahmen ihrer Gesetzgebung «Reglamento de la Ley de Migración» eher strenger geworden und wenden den Überprüfungsfilter gem. Art. 60 der Einreisebestimmung konsequent an. Personen, welche mit dem Motiv «Besuch» oder «Tourismus» einreisen möchten, werden deren Aufenthalt detailliert beweisen müssen, und riskieren eine Rückweisung bei den Migrationsbehörden des Flughafens.

Moldawien

Seit dem 1. September hat auch Moldawien ein «Ampelsystem», gemäss welchem nur Einreisende aus «roten» Ländern nicht mehr einreisen dürfen. Die aktuelle, alle 2 Wochen aufdatierte Liste findet sich unter diesem Link. Die Schweiz ist vorerst nicht drauf, d.h. die Einreise nach Moldawien ist möglich. Ein Vorweisen von Covid-Tests ist nicht nötig, es werden aber Screenings am Flughafen durchgeführt.

Per 7. September ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Mongolei

Sämtliche internationale Flugverbindungen sind ausgesetzt und auch eine Einreise über den Landweg ist nicht möglich. Es werden vorläufig auch keine Visa für Schweizer für Einreisen auf dem Landweg in die Mongolei ausgestellt.

Montenegro

Die Einreise ist für die meisten Reisenden, darunter auch solche aus der Schweiz, seit dem 8. Juni wieder erlaubt – ohne weitere Auflagen. Allerdings hat das Land am 28. Juni nach einer neuen Zunahme vom Infektionen im ganzen Balkanraum temporäre Massnahmen eingeführt, etwa eine generelle Maskenpflicht. Details dazu unter diesem Link.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Mosambik

Die Einreise nach Mosambik ist grundsätzlich nicht erlaubt. Personen mit Einreise-Erlaubnis müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Alle Visa, welche vor dem 1. April 2020 ausgestellt wurden, sind ungültig. Über ein Grenzöffnungsdatum ist aktuell noch nichts Konkretes bekannt. Der Ausnahmezustand wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.

Myanmar

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Namibia

Die Einreise ist für Touristen wieder erlaubt; Es sind auch bereits wieder einige Flugverbindungen möglich. Windhoek kann per sofort mit Ethiopian Airlines (via Addis Abeba) und ab dem 19. September mit Eurowings ab Frankfurt mehrmals pro Woche angeflogen werden. Ausserdem fliegt Ethiopian Airlines ab 20. September von Genf via Addis Abeba nach Windhoek.

Bei Einreise gilt: Alle Reisenden müssen ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen können, welches nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisende müssen eine Unterkunft für die ersten fünf Tage in Namibia im Voraus gebucht haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich Reisende in eine Quarantäne begeben müssen. Man darf sich auch in den ersten fünf Tagen frei bewegen und aus dem Haus gehen. Es ist ebenso erlaubt, die im Voraus gebuchte Unterkunft in den ersten fünf Tagen zu wechseln. Jedoch muss man als Reisender am fünften Tag, nach Ankunft in Namibia, für einen weiteren Covid-19-Test zur Verfügung stehen, egal wo man sich gerade befindet. Zwei Tage nach dem Coronavirus-Test muss der Reisende dringend erreichbar sein, um sein Testergebnis entgegen zu nehmen. Fällt der Covid-19-Test negativ aus, muss man mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen. Es gibt zudem eine Pflicht zur Nutzung einer Smartphone Tracking-App.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Nepal

Nepal ist für Bergsteiger, Kletterer und andere Touristen wieder geöffnet. Flugverbindungen bleiben vorerst noch aus; nach aktuellstem Wissensstand wird Nepal per 1. September 2020 wieder internationale Flugverbindungen zulassen. Grenzübergänge auf dem Landweg sind geschlossen. Restaurants, Hotels und Tourismusunternehmen sind geöffnet und Genehmigungen für Bergsteige-Expeditionen oder zum Trekking sollen wieder ausgestellt werden.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Neuseeland

Die Einreise ist bis auf Weiteres für die meisten Reisenden verboten und es werden strikte Kontrollen durchgeführt. Die Einreise ist nur Staatsbürgern und Aufenthaltsberechtigten gestattet; in manchen Fällen können Ausnahmen gemacht werden (Details dazu unter diesem Link). Wer einreisen darf, muss sich einem Covid19-Test unterziehen und in jedem Fall in eine 14-tägige Selbstisolierung. Kreuzfahrtschiffen ist es untersagt, in Neuseeland anzulanden.

Niederlande

Grundsätzlich ist die Einreise für Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien gestattet. Aus diesen Staaten liegen keine Restriktionen bei Flügen vor.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Nicaragua

Die Flughäfen sind noch geschlossen und die Einreise für herkömmliche Touristen ist nicht erlaubt. Nähere Informationen (auf Spanisch) bietet die Website des nicaraguanischen Gesundheitsministeriums.

Niger

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Nigeria

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Nordirland

Siehe «Vereinigtes Königreich»

Nordmazedonien

Die Grenzen des Landes wurden am 26. Juni 2020 wieder geöffnet; für die Einreise ist kein PCR-Test nötig und es besteht auch keine Quarantänepflicht. Die Flughäfen Skopje und Ohrid sind wieder geöffnet.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Norwegen

Für die meisten Einwohner des EU-Raums bzw. Schengener Zone entfällt ab dem 15. Juli die zehntägige Quarantänepflicht bei der Einreise. Dies galt zuletzt auch für Schweizer Staatsbürger, aber Achtung: Ab dem 8. August gilt infolge gestiegener Fallzahlen in der Schweiz wieder eine zehntägige Quarantänepflicht. Die Lage wird alle 14 Tage neu beurteilt, und damit die Liste der «Risikoländer» allenfalls angepasst. Detailinfos unter diesem Link.

Österreich

Die österreichische Regierung hat am 4. Juni 2020 die Einreisebeschränkungen für Reisende aus der Schweiz und aus gewissen anderen Ländern aufgehoben.

Per 28. September 2020 sind folgende Regionen in Österreich auf de Risikoländerliste des Bundesamts für Gesundheit (BAG); somit ist bei einer Rückkehr in die Schweiz ein Quarantäne-Aufenthalt von 14 Tagen erforderlich:

  • Land Niederösterreich
  • Land Oberösterreich
  • Land Wien

Oman

Die Einreise ist noch nicht möglich. Touristische Visa sind suspendiert und Kreuzfahrtschiffen wird die Anfahrt der Häfen verboten. Der internationale Flugverkehr ist noch bis mindestens 15. September eingestellt.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Panama

Die Einreise ist weiterhin verboten bzw. für Einreiseberechtigte mit einer Quarantänepflicht verbunden. Flüge nach Panama sind mindestens bis zum 22. September ausgesetzt. Die Landgrenzen sind geschlossen, ausser für Einheimische und Wohnberechtigte. Wer einreisen darf, muss einen negativen Covid-Test vorlegen, der maximal 48 Stunden alt ist.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Paraguay

Die Einreise nach Paraguay ist aktuell möglich, jedoch müssen sich Reisende bei der Ankunft in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Peru

Die Einreise ist verboten; der internationale Flugverkehr ist bis mindestens 30. September 2020 eingestellt. Staatsbürger und Wohnberechtigte müssen sich bei der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben. Ein Grenzöffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Philippinen

Die Einreise von Ausländern ist nach wie vor stark eingeschränkt. Nur Filipinos, deren ausländische Ehepartner und Kinder, akkreditierte Beamte ausländischer Regierungen und internationaler Organisationen sowie die Besatzungen ausländischer Fluggesellschaften sind aktuell berechtigt, in den Philippinen einzureisen. Immerhin wird der Lockdown im Land seit dem 1. Juni schrittweise gelockert.

Polen

Das Land hat seine Grenzen zu allen EU-/EFTA-Ländern sowie der Schweiz am 13. Juni wieder geöffnet. Einreisende Ausländer und Polen müssen nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne. Ab 16. Juni sollen auch Flüge in EU-Länder wieder aufgenommen werden.

Portugal

Die Einreise ist für Schweizer Bürger bzw. in der Schweiz wohnhafte Personen erlaubt, seit dem 1. Juli auch auf den portugiesischen Inseln wie Madeira und Porto Santo, wobei ein Gesundheitstest verlangt wird. Auch die Landgrenze mit Spanien öffnete am 1. Juli. Details gibt es unter diesem Link. Zur Sicherheit der Besucher ist für Portugal jetzt eine erweiterte Reiseversicherung erhältlich, die von RNA Seguros de Assistência angeboten wird. Sie deckt die Kosten für Behandlung bis hin zur Rückführung, Stornierung oder Unterbrechung einer von Covid-19 verursachten Reise ab und kann einfach per E-Mail abgeschlossen werden. Zusätzlich können internationale Besucher Portugals den portugiesischen Gesundheitspass herunterladen, einen inoffiziellen Pass, der für den Fall, dass während des Aufenthalts eine medizinische Versorgung benötigt wird, Zugang zu speziellen Angeboten von privaten Gesundheitsdienstleistern des Landes bietet und eine Notfallversorgung sowie Vorsorgeleistungen zu Festpreisen bei den grössten privaten Gesundheitsdienstleistern des Landes umfasst. Besucher können sich auch kurz nach der Ankunft, vor der Abreise oder jederzeit während des Aufenthalts in einem der im portugiesischen Gesundheitspass enthaltenen Krankenhäuser und Kliniken auf Covid-19 testen lassen, mit persönlicher Hilfestellung in der Muttersprache. Die Testergebnisse werden innerhalb von max. 72 Stunden mitgeteilt.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Ruanda

Die Einreise nach Ruanda ist seit dem 17. Juni auf dem Landweg wieder erlaubt; herkömmliche Passagierflüge (Charter- und Linienflüge) dürfen seit dem 1. August 2020 wieder landen. Die meisten Hotels des Landes sind bereits wiedereröffnet oder öffnen im Laufe des Monats August. Die Hotelgruppe One & Only wird in ihren beiden Resorts zum 1. September wieder den Betrieb aufnehmen.

Reisende müssen 72 Stunden vor Abflug einen negativen Test (von ISO-zertifizierten Labors) im Herkunftsland durchführen lassen. Bei der Ankunft am internationalen Flughafen Kigali muss ein weiterer Covid-19-Test durchgeführt werden. Die Reisenden müssen die Ergebnisse ihrer Tests vor dem Abflug und auch bei der Ankunft an die Adresse lab@rbc.gov.rw senden. Reisende, die in ihrem Herkunftsland nicht testen können, haben die Möglichkeit, zweimal in Ruanda getestet zu werden: Der erste Test wird bei der Ankunft in Kigali getätigt, während der zweite PCR-Test 48 Stunden danach gemacht wird. Tests werden rund um die Uhr am internationalen Flughafen Kigali durchgeführt. Nach dem Test muss das Ergebnis in ausgewiesenen Hotels der Hauptstadt Kigali - zum Beispiel im Marriott Hotel abgewartet werden. Die Kosten für die Übernachtung im Hotel gehen zu Lasten des Gastes, die Aufenthalte können vor Reiseantritt gebucht und bezahlt werden.

Gäste, deren Testergebnis positiv ausfällt, werden sofort medizinisch betreut oder können gemäss den MedEvac-Protokollen in ihr Herkunftsland zurückfliegen.

Rumänien

Bürger aus insgesamt 17 EU- und Schengenstaaten - darunter auch die Schweiz - sind zur Einreise berechtigt, und zwar ohne behördliche oder private Quarantäne, sofern man symptomfrei ist. Die Flugverbindungen zwischen Rumänien und dem restlichen Europa werden derzeit hochgefahren.

Per 7. September ist das Land aber auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Russland

Der Flugbetrieb zwischen der Schweiz und Russland wird ab dem 15. August wieder aufgenommen. Für Schweizer Bürger sind die Corona-bedingten Reise-Einschränkungen aufgehoben. Das hat der russische Premierminister Mikhail Mishustin in einer Direktive festgehalten.

Russland figuriert seit dem 8. August nicht mehr auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit. Russland hat derweil entschieden, dass die bisher geltende 14-tägige Quarantäne für Ausländer entfällt und stattdessen, wie bei heimreisenden Russen, ein höchstens 72 Stunden alter, negativer Covid-Test vorgelegt werden muss. Ebenso muss nach der Ankunft nochmals ein Test durchgeführt werden; ist dieser positiv, muss man in Quarantäne, sonst nicht.

Saint Lucia

Die Karibikinsel hat ihre Grenzen wieder geöffnet. 1500 Hotels bzw. Gaststätten sind wieder zur Verfügung, unter Einhaltung gewisser Hygieneregeln.

Sambia

Die Grenzen zu Sambia sind grundsätzlich geöffnet. Hier gilt: Alle Touristen, Studenten oder Geschäftsreisende müssen für die Einreise nach Sambia einen negativen PCR Covid-19-Test vorlegen, der innerhalb von 14 Tagen vor der Abreise durchgeführt wurde. Ohne das negative Testergebnis, werden die Einreisen verweigert. Alle Details zur Einreise findet man hier.

Sao Tome & Principe

Flüge nach Sao Tome & Principe, dem Inselstaat im Golf von Guinea, sind weiterhin suspendiert; die Einreise für Ausländer nicht erlaubt.

Saudi-Arabien

Die Einreise ist bis auf Weiteres verboten.

Schottland

Siehe «Vereinigtes Königreich»

Schweden

Die Einreise in Schweden ist möglich und beispielsweise fliegt Swiss weiterhin nach Stockholm; die Hotels vor Ort sind geöffnet. Bei der Durchreise durch Schweden ist weiterhin zu beachten, dass Norwegen einen Transit nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

Senegal

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Serbien

Seit dem 2. Juni sind sämtliche Einreise-Restriktionen im Zusammenhang mitz dem Coronavirus aufgehoben. Man braucht auch keinen PCR-Test oder eine Sondergenehmigung mehr für die Einreise, ebenso sind Quarantänemassnahmen abgeschafft. Es wird gebeten, Social Distancing zu betreiben. Detailinfos gibt es unter diesem Link.

Seychellen

Der internationale Flughafen auf Mahe hat am 1. Juni wieder aufgemacht; seit dem 1. August sind herkömmliche kommerzielle Flüge wieder zugelassen. Edelweiss fliegt ab Ende September wieder ab Zürich auf die Seychellen. Die Einreise ist für Bürger/Wohnberechtigte von mehreren Ländern wieder erlaubt, entsprechend einer regelmässig aufdatierten Liste von Low- bis Medium-Risk-Ländern. Die Einreise ist für Schweizer gestattet; für die Einreise gibt es aber Regeln: Besucher, inklusive Kindern und Säuglingen, aus genehmigten Ländern müssen über ein negatives COVID-19-PCR-Zertifikat eines autorisierten Labors verfügen. Der Test darf nicht länger als 72 Stunden vor Reiseantritt erfolgt sein. Alle Zertifikate mit negativen Testergebnissen müssen vorgängig mitsamt Flug- und Unterkunfts-Details an visitor@health.gov.sc gemailt werden. Anmeldeformulare sind auf den Websites des Department of Tourism und Department of Health erhältlich. Bei fehlenden Unterlagen kann es passieren, dass sich Gäste bei ihrer Ankunft einem weiteren Testprozess unterziehen müssen.

Ab dem 1. Oktober 2020 geniessen Reisende aus der Schweiz, aus Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten übrigens einen Sonderstatus bei Reisen auf die Seychellen. Demnach können diese auch dann auf die Seychellen reisen, wenn ihr Land nicht auf der Liste der genehmigten Länder aufgeführt ist. Details dazu gibt es unter diesem Link.

Für heimreisende Passagiere gut zu wissen: Auf den drei Hauptinseln Mahe, Praslin und La Digue stehen den Besuchern vor der Abreise PCR-Testeinrichtungen zur Verfügung. Besucher, die den Test benötigen, sollten sich rechtzeitig unter der E-Mail-Adresse pha@health.gov.sc oder telefonisch unter +248 4388410 an die Public Health Authority wenden, um einen Termin zu vereinbaren. Der PCR-Test kostet derzeit 2500 SCR (rund 123 Franken). Kinder unter 10 Jahren und Personen ab 65 Jahren sind von der Gebühr befreit. Alle auf den Seychellen durchgeführten PCR-Tests sind vom Gesundheitsministerium akkreditiert.

Sierra Leone

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Simbabwe

Plant die Grenzöffnung, wie Südafrika, auf den 1. Oktober 2020. Bereits im September finden wieder einige Inlandflüge statt und ab Anfang Oktober sollen die Flughäfen für Internationale Flüge wieder offen sein. Zu beachten gibt es hier folgendes: Alle Reisenden müssen innerhalb von 48 Stunden nach Abflug nach Simbabwe eine von einer anerkannten Einrichtung ausgestellte PCR COVID-19 Freigabebescheinigung vorlegen. An den Flughäfen in Simbabwe werden alle Reisenden einem Gesundheits-Screening- und Temperaturtests unterzogen. Das Land hatte alle ankommenden Passagiere zu 21 Tage Selbstquarantäne aufgefordert, obwohl erwartet wird, dass dieser Antrag nach Wiedereröffnung der internationalen Grenze aufgehoben wird.

Singapur

Die Einreise nach Singapur ist weiterhin beschränkt. Die Häfen sind für alle Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Transitflüge via Singapur-Changi sind erlaubt. Ebenso führt Singapore Airlines bereits Flüge zwischen Singapur und Zürich durch. Für die Einreise ist ein Formular (siehe hier) auszufüllen.

Sint-Maarten

Die kleine Karibikinsel erlaubt die Einreise grundsätzlich; bis spätestens 72 Stunden vor der Einreise muss eine Gesundheits-Selbstdeklaration unter www.stmaartenentry.com ausgefüllt und ausgedruckt (und mitgenommen) werden. Ebenso ist ein maximal 72 Stunden alter, negativer Covid19-PCR-Test bei der Einreise vorzuweisen.

Slowakei

Die Einreise ist für Schweizer und die meisten EU-Bürger erlaubt; es ist jedoch ein Gesundheitszertifikat nötig, ansonsten eine 14-tägige Quarantäne angeordnet wird.

Slowenien

Die Einreise ist frei erlaubt; seit dem 7. August ist die Schweiz im Risikoland-Ampelsystem Sloweniens allerdings auf der gelben Liste, was eine obligatorische Quarantäne von 14 Tagen für alle von der Schweiz ins Land einreisenden Personen nach sich zieht. Davon ausgenommen sind slowenische Bürgerinnen und Bürger sowie Personen mit permanenten Aufenthaltsbewilligungen. Ausgenommen sind zudem Transitreisende, die sich nur kurz in Slowenien aufhalten. Details unter diesem Link.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Spanien

Spanien darf seit dem 21. Juni wieder bereist werden. Inzwischen öffneten auch die Flughäfen des Landes und damit auch jene auf den Kanaren und Balearen für internationale Flüge. Achtung: Für die Einreise ist das vorgängige Ausfüllen eines Formulars notwendig. Und in Katalonien muss seit dem 9. Juli auch im Freien Mund- und Nasenschutz getragen werden; das gilt auch dann, wenn der minimale Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann.

Seit dem 14. September 2020 ist das spanische Festland, die Balearen sowie auch die Kanaren auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG). Bei Rückkehr von Spanien in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Sri Lanka

Die Einreise ist verboten, mit diversen Ausnahmen. Wer einreisen darf, muss ein Gesundheitsattest vorlegen; Crews müssen bis zum nächsten Flug in Quarantäne. Visa und ETAs sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Transits sind möglich, jedoch mit einer maximalen Aufenthaltszeit in Colombo von 12 Stunden. Inzwischen wurden aber Reiseveranstalter dahingehend informiert, dass die Öffnung für den internationalen Tourismus per 1. August 2020 erfolgen soll.

St. Kitts & Nevis

Der kleine Karibikstaat öffnet seine Grenzen ab Oktober 2020. Ab Anfang Oktober wird Luft- und Seeverkehr mit Passagieren zum Archipel wieder zugelassen. Die wichtigsten Hotels, etwa das St. Kitts Marriott Resort und das Park Hyatt St. Kitts, werden ebenfalls auf Oktober 2020 hin wiedereröffnet. Einige Hotels, etwa das Park Hyatt Fisherman’s Village oder das Royal St. Kitts Hotel, haben bereits wieder geöffnet, während konkrete Eröffnungspläne beim Koi (Curio Collection by Hilton) und beim Four Seasons Resort Nevis noch ausstehend sind.

Südafrika

Die südafrikanische Regierung hat am 16. September 2020 bekannt gegeben, dass sich die Grenzen für den internationalen Tourismus ab dem 1. Oktober möglich ist. Die Flughafen Johannesburgs OR Tambo, Kapstadt International und Durbans König Shaka können ab dem 1. Oktober wieder angeflogen werden. Bei Einreise sind strikte Regeln zu befolgen:

  • PCR-Test? Ja, Bei Einreise muss ein Zertifikat mit einem negativen Testergebnis vorgewiesen werden, das nicht älter als 72 Stunden ist.
  • Ob während des Aufenthaltes ein weiterer Test durchgeführt werden muss, wie es z.B. Namibia verlangt, ist noch nicht bekannt.
  • Quarantänen? Nein. Wenn der Passagier die PCR-Testanforderungen erfüllt, besteht keine obligatorische Quarantäne. Wenn ein Passagier jedoch kein negatives PCR-Ergebnis vorlegt, muss er sich 14 Tage lang unter Quarantäne stellen.
  • Kontaktverfolgung? Jein, Präsident Ramaphosa bittet die Einreisenden, die Kontaktverfolgungs-Warn-App der Regierung für die Dauer ihres Aufenthalts in Südafrika herunterzuladen
  • Gesundheitsuntersuchung bei Ankunft? Ja, Passagiere, unabhängig davon, ob sie ihren negativen PCR-Test mitgebracht haben, werden weiterhin einem Gesundheits-Screening unterzogen, das Symptomprüfungen und Temperatur-Screenings umfasst. Jeder symptomatische Passagier wird zusätzlichen Tests und / oder Quarantäne unterzogen.
  • Die Regierung behält sich vor, Länder mit hoher Positivitätsrate mit Einreisesperren zu belegen. (Hier sollte eine Liste der südafrikanischen Regierung mit den Ländern folgen, welche einreisen dürfen)

Südkorea

Visa und Visumsbefreiungen sind temporär ausser Kraft gesetzt. Wer einreisen darf, wird einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Surinam

Die Einreise ist noch nicht erlaubt; die Flughäfen des Landes sind mindestens bis und mit 18. September geschlossen.

Per 7. September ist das Land ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Tadschikistan

Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt. Wer sich jedoch bis 14 Tage vor der Einreise in der Schweiz oder in Afghanistan, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Iran, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien, Südkorea oder den USA aufgehalten hat, wird in 14-tägige Quarantäne gesteckt.

Tansania

Das afrikanische Land empfängt ab sofort Reisende aus aller Welt, ohne spezifische Coronavirus-Restriktionen. Wenn Sie mit einer Fluggesellschaft reisen, für die ein negatives COVID-19-Zertifikat erforderlich ist, oder wenn Ihr Herkunftsland bei der Abreise ein negatives COVID-19-Zertifikat vorschreibt, fordert Tansania das Zertifikat auch bei der Ankunft an. Alle anderen Reisenden benötigen kein negatives COVID-19-Zertifikat, obwohl empfohlen wird, dass alle Reisenden das Zertifikat vorsorglich besitzen. Diese Bestimmung hat sich in den letzten Monaten immer mal wieder geändert. Daher ist es ratsam, wenn Reisende sich vor der Abreise darüber gut informieren. Ankommende Passagiere, die Symptome oder Anzeichen von COVID-19 aufweisen, müssen sich einem verbesserten Gesundheits-Screening unterziehen und können auf COVID-19 getestet werden. Weiter wird von den Besuchern erwartet, dass sie sich in Tansania an die vollständigen Schutzmassnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 halten. Es sind keine Quarantänemassnahmen in Kraft, jedoch werden in öffentlichen Räumen gängige Social-Distancing-Massnahmen getroffen und deren Einhaltung verlangt.

Thailand

Die Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) hat jüngst ein neues Zirkular publiziert, welches regelt, unter welchen Bedingungen internationale Flüge das Land anfliegen können. Die Einreise zu rein touristischen Zwecken ist weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben bzw. untersagt; einreisen dürfen nur Thais sowie Berechtigte (siehe Zirkular). Wer einreisen kann, wird einer 14-tägigen Quarantänepflicht unterstellt.

Thailand öffnet am 1. Oktober 2020 zwar die Landesgrenzen erstmals seit März wieder für Touristen - jedoch nur für Langzeit-Aufenthalte und nachdem die Reisenden eine zweiwöchige Quarantäne im Land absolviert haben. Wir haben dazu berichtet.

Ein Video der Tourism Organization of Thailand erläutert den - komplizierten und teuren - Ablauf für das neue Special Tourist Visa für Langzeitaufenthalte (min.90 Tage, verlängerbar bis max. 270 Tage).

Togo

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Trinidad & Tobago

Die internationalen Flughäfen des karibischen Inselstaats sind noch bis mindestens 30. September geschlossen. Die Einreise ist noch nicht möglich.

Per 7. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Tschechien

Das Land hat seine Grenzen für Bürger aller EU-Staaten sowie der Schweiz und Liechtenstein und Grossbritannien geöffnet. Es lohnt sich aber, unter diesem Link nachzuschauen, welche Länder von Tschechien gerade als Risikoländer eingestuft werden und welche nicht. Bei der Einreise nach Tschechien ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests nicht mehr notwendig. Details (auf Englisch) liefert diese Website.

Seit dem 10.9.2020 gilt wieder die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für ganz Tschechien. Ab dem 24. September gelten zudem weitere Einschränkungen: So sind etwa Aussenevents, wo die Gäste stehen, auf 50 Personen Beschränkt, in Innenräumen sind maximal 10 Personen erlaubt. Während mindestens zwei Wochen müssen zudem Restaurants, Bars und ähnliche Betriebe von 22:00 bis 6:00 Uhr sperren. Der Nasen-Mund-Schutz muss in allen Innenräumen (Restaurants, Geschäfte und am Arbeitsplatz), in öffentlichen Verkehrsmitteln (inkl. Reisebussen und Taxis) und bei allen Events in Innenräumen getragen werden.

Per 14. September ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Türkei

Wie das türkische Innenministerium in einem offiziellen Schreiben mitteilt, ist die Einreise für Schweizer Touristen ohne Quarantäne in die Türkei seit dem 15. Juni wieder möglich. Um nach der Öffnung des Landes nach wie vor an das Wohlergehen der Gäste zu denken, hat das Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei inzwischen ein Zertifizierungsprogramm für gesunden Tourismus entwickelt.

Wichtig zu wissen: Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Türkei am 7. September neue strikte Massnahmen verkündet, um damit ein weiteres Steigen der Infektionszahlen zu verhindern. Ab sofort gilt landesweit eine Maskenpflicht für alle öffentlichen Stätten. Das inkludiert öffentliche Plätze, Strassen, Parks, Märkte, öffentliche Verkehrsmittel, Arbeitsplätze, Fabriken und Picknickplätze. Zudem ist es ab sofort verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln stehend mitzufahren. Die Maskenpflicht gilt jedoch nicht generell auch für alle Hotelanlagen der Türkei. Hier kann jedes Hotel eigenverantwortlich entsprechende Regeln aufstellen. Für fast alle Hotels gilt dabei: Maskenpflicht in öffentlichen geschlossenen/überdachten Bereichen (z.B. Lobby) mit Ausnahme von Restaurants/Bars. Keine Maskenpflicht in den öffentlichen Bereichen (KinderClub, Pool, Strand).

Tunesien

Tunesien erlaubt per 27. Juni Ein- und Ausreisen wieder, im Einklang mit dem Hochfahren des Flugbetriebs ab und zum nordafrikanischen Land, und hat dafür eine Länderklassifikation vorgenommen. Bürger aus der Schweiz wurden zunächst vom tunesischen Gesundheitsministerium als «grün» eingestuft, seit dem 29. Juli aber ist die Schweiz (nebst Belgien, Spanien und China) «orange», d.h. die Einreise erfolgt nicht mehr ohne Einschränkungen, sondern verbunden mit der Pflicht zu einer 14-tägigen Quarantäne in einem festgelegten Hotel.

Flüge gibt es mit Tunisair bereits ab dem 27. Juni, etwa von Genf nach Tunis. Die Schweiz erlaubt inzwischen Tunesiern auch wieder die Einreise in die Schweiz. Aber die Quarantänebestimmung Tunesiens für Schweizer macht den Tourismus ins nordafrikanische Reiseland aktuell zunichte.

Tunesien hat ein «Ready & Safe»-Konzept erarbeitet; unter diesem Link sind die aktuellen Hygienebestimmungen zu finden.

Turkmenistan

Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Turks & Caicos

Das britische Überseegebiet empfängt seit dem 22. Juli wieder Touristen. Laut dem Tourismusamt der Inseln existieren inzwischen Sicherheits- und Hygieneprotokolle für die Wiedereröffnung gearbeitet. Das Land befand sich zwischenzeitlich auf der Risikoländerliste des BAG, wurde aber inzwischen von der Liste gestrichen.

Uganda

Seit dem 20. September 2020 sind der internationale Flughafen Entebbe und die Landesgrenzen von Uganda für Touristen wieder geöffnet. Die Reisenden müssen sich 72 vor Ankunft in Uganda einem Coronavirus-Test unterziehen und das negative Testergebnis bei Einreise vorlegen können. Die Regierung Ugandas will nicht, dass Touristen in Kontakt mit Einheimischen gelangen, dies zum Schutz vor Ansteckungen und der Verbreitung des Coronaviruses im Land. So werden alle Touristen bei Ankunft sofort direkt vom Flughafen zu ihren Zielen oder zu bestimmten Transithotels gefahren, die für diesen Zweck reserviert sind. Nach wie vor gilt eine Ausgangssperre von 21.00 bis 06.00 Uhr. Auch die «boda bodas» (Fahrrad- oder Motorradtaxis in Ostafrika) müssen ihre Dienste ab 18.00 Uhr jeweils einstellen. Auch Bars bleiben weiterhin geschlossen. Kultstätte, Freizeitaktivitäten und Restaurants sind teilweise, aber unter strengen Massnahmen, geöffnet.

Ungarn

Die Quarantänepflicht wurde am 15. Juni aufgehoben und bis dato war die Einreise für alle Bürger der EU sowie der Schweiz und Norwegens erlaubt. Angesichts europaweit steigender Infektionszahlen hat Ungarn nun aber entschieden, dass per 1. September 2020 die Grenzen für ausländische Touristen wieder komplett geschlossen werden. Wer einreisen darf (ungarische Staatsbürger und einige Ausnahmeberechtigte), muss für 14 Tage in Quarantäne, ausser man kann zwei negative Covid-Tests vorweisen, welche innerhalb von zwei Tagen gemacht wurden. Transits sind möglich; Transitkorridore werden gesichert.

Per 28. September 2020 ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Ukraine

Die Einreise von Schweizern in die Ukraine war seit dem 15. Juni zwar wieder erlaubt, doch dieser Entscheid wurde rückgängig gemacht wegen der Fallzahlen in der Schweiz sowie in anderen Ländern, welche auf der neusten «Roten Liste» der Ukraine stehen (die Liste gibt es unter diesem Link). Interessant ist, dass die Ukraine die eigene Performance in Sachen Covid19 als Massstab nimmt:  Wenn der Anstieg der Patientenzahlen in den letzten 14 Tagen prozentual den Anstieg in der Ukraine übersteigt, oder wenn der Prozentsatz der Neuansteckungen in einem Land in den letzten 14 Tagen im Vergleich zu den vorherigen 14 Tagen mehr als 30% beträgt, landet man auf der Roten Liste. Seit dem 29. August ist die ukrainische Grenze für mindestens einen Monat wieder komplett geschlossen.

Per 7. September ist das Land zudem auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Uruguay

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

USA (inkl. Puerto Rico, Guam und U.S. Virgin Islands)

Die Grenzen sind für Reisende aus dem EU-/EFTA-Raum (damit also auch der Schweiz) weiterhin geschlossen. Auch wer nur via der Schweiz oder den meisten anderen europäischen Ländern transitiert, darf nicht in den USA einreisen. Wer eine Einreisegenehmigung hat, muss sich nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Die USA arbeiten weiter an Schutzkonzepten. Ein solches sieht laut der US-Regierung vor, ein Gesundheits-Screening ankommender Passagiere durchzuführen. Dazu sollen demnächst klare Listen publiziert werden, auf welchen steht, aus welchen Ländern die Einreise wieder genehmigt ist und welche Länder weiterhin auf einer Blacklist stehen. Grundlage dieser Einschätzungen sollen epidemiologische Gutachten sein. Bereits zuvor hatten die USA einen Dreiphasen-Plan zum Hochfahren der Reisetätigkeit präsentiert. Genaue Daten sind noch ausstehend und hängen von der Entwicklung der Infektionskurven ab. Ebenso haben die USA angekündigt, dass eine Grenzöffnung auf Reziprozität beruhen wird, also darauf, dass auch US-Bürger in das jeweils andere Land einreisen dürfen. Allerdings kommen inzwischen von Regionen unterschiedliche Angaben.

Die USA selber haben am 7. August ihre seit fünf Monaten geltende weltweite Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger wieder aufgehoben. Neu werden für jedes Land wieder individuelle Bewertungen bekanntgegeben. Spezifische Warnhinweise für jedes Land werden den US-Bürgern zur Verfügung gestellt. Die Schweiz steht aktuell mit den EU-Staaten und einigen weiteren Ländern auf Stufe 3 des Warnsystems, d.h. US-Bürger werden zur Vorsicht ermahnt.

Auf Puerto Rico sind Strände, Restaurants und Geschäfte sind seit Ende Mai wieder geöffnet. Die freie touristische Einreise ist seit dem 15. Juli wieder möglich. Innert 72 Stunden nach Ankunft muss ein COVID19-PCR-Test absolviert werden.

Ab dem 19. August machen die U.S. Virgin Islands aufgrund gestiegener Coronafälle ihre Grenzen für mindestens einen Monat für sämtliche ausländischen Einreisenden wieder dicht. Die Inseln werden in Lockdown versetzt. Per 17. August dürfen Hotels, Airbnb-Wohnungen etc. für eine Dauer von 30 Tagen keine Reservierungen mehr vornehmen.

Per 7. September sind die USA inklusive Puerto Rico und den U.S. Virgin Islands auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig. Guam wurde dagegen von der Liste gestrichen.

Usbekistan

Usbekistan öffnet seine Grenzen auf dem Land- und Luftweg für Reisende ab dem 1. Oktober 2020. Das Land hat für die Beurteilung von Risikoländern sogenannte Farb-Codes eingeführt. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen in einem «grünen» Land (China, Thailand, Malaysia, Südkorea, Georgien, Ungarn, Finnland, Lettland, Österreich und Japan) aufgehalten hat, muss keinerlei Einreise-Formalitäten erfüllen. Reist man jedoch aus einem «gelben» (Aserbaidschan, Weissrussland, VAE und EU-Länder ausser Grossbritannien und Spanien) oder «roten» (alle anderen Länder) Land ein, muss bei der Einreise ein negatives Corona-Test-Ergebnis in englischer oder russischer Sprache, welches nicht älter als 72 Stunden ist, vorgelegt werden. Wenn kein Ergebnis vorgelegt werden kann, wird die Person bei der Ankunft auf eigene Kosten getestet und muss sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Ist das Ergebnis positiv, wird die Person in der Quarantänestation oder im Hotel in einer vorgeschriebenen Weise unter Quarantäne gestellt.

Vereinigte Arabische Emirate (V.A.E.)

Hin und her: Nachdem die V.A.E. zwischenzeitlich auf der Risikoländerliste des BAG waren (vom 23. Juli bis 8. August), war die Einreise für Schweizer danach wieder problemlos möglich. Es wurde lediglich das Vorweisen eines negativen Covid19-PCR-Tests verlangt, und zwar für Einreise/Ausreise wie auch für den Transit.

Per 7. September ist das Land nun aber wieder auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Der Flugtransit in Dubai und Abu Dhabi ist weiterhin erlaubt.

Aktuell gilt (28. September 2020) für Reisen nach Dubai:

  • Reisende müssen eine Einreise eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können.
  • Alle Reisende haben bereits beim Check-in am Abflughafen das negative Ergebnis eines Covid-19-PCR-Tests vorzulegen (muss in Arabisch oder Deutsch sein). Der Abstrich darf nicht länger als 96 Stunden zurückliegen.
  • Die Durchführung eines weiteren Tests bei Einreise kann verlangt werden. Reisende, bei denen ein zweiter Covid-19-Test bei Ankunft durchgeführt wird, müssen sich bis zum Erhalt des Testergebnisses in Quarantäne begeben.
  • Bei Einreise nach Dubai ist man zum Download und zur Registrierung einer Covid-19-Tracing-App auf dem Smartphone verpflichtet.

Aktuell gilt (28. September 2020) für Reisen nach Abu Dhabi:

  • Auch hierfür ist das negative Covid-19-PCR-Testergebnis in Papierform (Arabisch oder Englisch) mitzuführen.
  • Bei Einreise nach Abu Dhabi wird in der Regel ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Kinder unter zwölf Jahren sind vom Testerfordernis ausgenommen.
  • Alle Reisende müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Während dieser Zeit ist man verpflichtet, ein Armband zu tragen, das ihre GPS-Daten aufzeichnet. Es wird bei Ankunft am Flughafen Abu Dhabi behördlich angelegt.
  • Zwei Tage vor dem Ende der Quarantäne soll ein weiterer Covid-19-PCR-Test durchgeführt werden. Ist da das Ergebnis negativ, darf das Armband abgenommen werden.

Vereinigtes Königreich (inkl. Gibraltar)

Bei der Einreise nach England, Schottland, Wales oder Nordirland entfällt die Quarantänepflicht, wenn man aus einem «grünen Land» einreist. Jede Region hat dafür eine Liste mit den vereinbarten Ländern erstellt: England, Schottland, Wales und Nordirland.

Bitte denken Sie also daran, dass England, Schottland, Wales und Nordirland derzeit unterschiedliche Empfehlungen und Zeitpläne für die Wiedereröffnung des Tourismus haben. Daher ist es empfehlenswert, sich schon vor der Reise über eventuelle Einschränkungen in den Regionen zu informieren.

Achtung: Das gesamte Vereinigte Königreich auferlegt Einreisenden aus der Schweiz per 30. August eine 14-tägige Quarantänepflicht. Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in der Schweiz müssen Personen, die von der Schweiz nach Grossbritannien reisen, dort nun in Quarantäne.

Per 28. September 2020 ist das Land auch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG); bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach ein Quarantäne-Aufenthalt von 10 Tagen erforderlich.

Vietnam

Die Einreise ist aktuell für Bürger der 26 Schengenstaaten (also inklusive der Schweiz) sowie von Grossbritannien verboten und das «Visa on arrival» wird nicht mehr ausgestellt. Allerdings wird dank sehr niedriger Infektionszahlen zurzeit wieder hochgefahren. Primär wird sich das Land jedoch für regionale Nachbarn (China, Korea, südostasiatische Staaten) öffnen, dann für weitere Länder aus dem indopazifischen Raum. Wann Europa drankommt, ist noch unklar.

Wales

Siehe «Vereinigtes Königreich»

Weissrussland

Die Grenzen sind für die Einreise ausländischer Staatsbürger nicht geschlossen. Visafreie Einreise für Bürger aus 73 Ländern ist über den nationalen Flughafen Minsk erlaubt; es gibt keine Quarantänepflicht. Nach wie vor bietet die Fluggesellschaft Belavia regelmässige Flüge in einige europäische Städte an. Am Flughafen Minsk wird eine mehrstufige Kontrolle eingerichtet: Zunächst kommen Experten an Bord des ankommenden Flugzeugs und überprüfen die Passagiere auf Krankheitssymptome. Danach gehen Passagiere durch Wärmebildkameras. Die Bewegung auf dem Territorium der Republik ist nicht beschränkt. Man muss im öffentlichen Raum eine individuelle Atemschutzmaske dabei haben.

Zypern

Die meisten Hotels haben am 1. Juni wieder geöffnet; die Flughäfen Larnaka und Paphos am 9. Juni. Seit jenem Datum dürfen auch Reisende aus der «Gruppe A» (Länder mit niedrigem Infektionsrisiko) wieder einreisen. Dazu gehört die Schweiz - allerdings nur noch bis zum 28. August. Ab jenem Datum sind Schweizer in der «Gruppe B», d.h. bei der Einreise muss ein negativer Covid19-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgewiesen werden. Ab 24. September gehört die Schweiz der «Gruppe C» an, was bedeutet, dass sie als Hochrisikoland gilt. Bei Einreise muss demnach ein negativer PCR-Test vorgelegt werden und eine zweiwöchige Quarantäne erfolgen.

In der türkischen Republik Nordzypern gilt übrigens Quarantänepflicht.

(JCR/NWI/NIM)