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Die Grenzmauern bröckeln - hoffentlich schnell. Wir sagen, wie die Lage ist. Bild: AdobeStock

Wohin können Schweizer überhaupt reisen?

Seit dem 15. Juni sind eine ganze Reihe von Ländern wieder bereisbar. Doch die Grenzöffnung gilt nicht einfach europaweit, wie vielfach gedacht, und für Fernziele gelten immer noch zahlreiche Restriktionen. Wir stellen die neusten verlässlichen Informationen zusammen, mit regelmässigen Updates.

Es zeichnet sich langsam ab, dass die Welt aus der Corona-Schockstarre erwacht und sich vermehrt internationale Reisemöglichkeiten anbahnen. Wir möchten Ihnen anhand einer kontinuierlich aufdatierten Liste zeigen, wohin man bereits wieder reisen kann, wo sich eine baldige Öffnung abzeichnet und möglichst auch Auskunft über geltende Einreisebestimmungen geben. Zur Erinnerung: Das EDA rät, auf nicht dringliche Auslandreisen auf nicht notwendige Auslandreisen ausserhalb des Schengen-Raums und Grossbritanniens zu verzichten. Detaillierte Informationen zu Einreiseprozeduren in europäische Länder gibt es auch unter diesem Link.

Die aktuelle Situation ist wie folgt (Stand vom 3. August, 07.15 Uhr - UPDATE Kanada, Kenia, Indien, Israel, Färöer, Nepal); die Liste der Länder ist alphabetisch geordnet. Der Fokus liegt weiterhin auf Einreisemöglichkeiten für Schweizer bzw. in der Schweiz Wohnberechtigte.

So ist die aktuelle Lage:

Albanien

Die Landgrenzen sind inzwischen geöffnet und man kann sich im Land frei bewegen, jedoch ist der Flugverkehr noch eingestellt und auch auf dem Seeweg kommt man nicht ins Land. Seit dem 1. Juli hat das Land seine Grenzen aber wieder komplett für Touristen geöffnet.

Ägypten

Die Einreise ist möglich; das Land hat sich dem Tourismus per 1. Juli wieder geöffnet. Das Flugangebot wird sukzessive wieder hochgefahren.

Antigua and Barbuda

Die Grenzen öffneten am 4. Juni wieder. Pläne, wonach Einreisende in 14-tägige Quarantäne gesteckt würden, wurden verworfen - unter anderem, weil davon ausgegangen wird, dass die Besucher lediglich eine statt zwei Wochen bleiben werden.

Argentinien

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nach neusten Informationen bleiben aber die Grenzen bis mindestens 31. August geschlossen. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Armenien

Flüge werden erst ausnahmsweise erlaubt; die generelle Einreise ist noch untersagt. Einreiseberechtigte unterliegen Quarantänebestimmungen. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Aruba

Die Einreise im «One Happy Island» ist für Europäer und Kanadier seit dem 1. Juli 2020 möglich; US-Reisende sollen ab 10. Juli wieder einreisen dürfen. Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle auf der ganzen Insel machen sorglose Ferien möglich. Grundlage ist das neu entwickelte Gütesiegel «Aruba Health & Happiness Code».

Aserbaidschan

Die Grenzen sind für Ausländer geschlossen (ausser solchen mit Arbeits- oder Wohnrechts-Nachweis oder Spezialbewilligungen); die Visumserteilung ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Wer einreisen kann, muss ein Gesundheitszertifikat vorlegen, wird vor Ort auf Coronavirus getestet und für 14 Tage in Quarantäne gesteckt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Australien

Die Einreise oder der Transit ist allen Reisenden untersagt, ausser sie sind australische Staatsangehörige, Familienangehörige von australischen Staatsbürgern, Personen mit festem Wohnsitz in Australien, Airline-Crew-Mitglieder oder Diplomaten und deren Familien. Wer einreisen darf, muss sich in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Kreuzfahrtschiffen ist das Andocken an australischen Häfen bis mindestens Ende September verboten. Laut neusten Informationen wird per 1. Juli eine «Travel Bubble» mit gegenseitiger Reiseerlaubnis zwischen Australien, Neuseeland und diversen Pazifikstaaten eröffnet; internationaler Reiseverkehr mit anderen Ländern sei indes frühestens ab September zu erwarten, laut einer kürzlichen Information von Handelsminister Simon Birmingham möglicherweise gar erst ab 2021. Australier sind angehalten, nur im eigenen Land zu reisen.

Bahamas

Die Einreise ist seit dem 1. Juli wieder möglich. Es ist bei der Einreise ein höchstens sieben Tage alter, negativer PCR-Test vorzuweisen. Wer einen solchen nicht vorweisen kann, muss für 10 Tage in Quarantäne. Kinder unter 10 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Bahrain

Die Einreise ist aktuell verboten und der Grenzübertritt über die Brücke vom Festland auf die Insel Bahrain ist geschlossen. Einreisen dürfen lediglich Bürger von Bahrain sowie der Nachbarländer Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und V.A.E. sowie Militärpersonal. Einreisende werden auf ihre Gesundheit geprüft und unterliegen einer Quarantänepflicht. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Barbados

Flüge von und nach Barbados sind weiterhin ausgesetzt. Wegen der Coronavirus-Bekämpfungsmassnahmen ist auch für Einheimische der Aufenthalt am Strand streng geregelt und limitiert.

Belgien

Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien und einiger weiterer europäischer Staaten (Serbien, Montenegro, Nordmazedonien) dürfen grundsätzlich in Belgien einreisen.

Belize

Der Premierminister von Belize gab offiziell bekannt, dass der internationale Flughafen von Belize (BZE), Philip Goldson International Airport, am 15. August 2020 als Teil der fünfstufigen Wiedereröffnungsstrategie für den Tourismus eröffnet wird. Damit wird die dritte Phase der Wiedereröffnung von Belize eingeleitet, die eine weitere Lockerung des Reiseverkehrs und den freien Zugang für Charterflüge, private Luftfahrt und eine begrenzte Wiedereröffnung internationaler Freizeitreisen in zugelassene Hotels ermöglicht. Verbesserte Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle für Hotels wurden ebenfalls beschlossen. Diese bilden die Grundlage für das neueste «Tourism Gold Standard»-Programm für Hotels, Restaurants und Reiseveranstalter.

Benin

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Bermuda

Die Karibik-Insel empfängt seit dem 1. Juli wieder Gäste. Es ist ein maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorzuweisen. Bei der Ankunft wird ein erneuter Test vor Ort durchgeführt.

Bolivien

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Bosnien-Herzegowina

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende ein 10-tägige Quarantänepflicht.

Botswana

Die Einreise ist für Bürger der Schweiz, von Deutschland, Österreich, Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Iran, Italien, Japan, Korea, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und USA untersagt. Auch die Visa sind suspendiert und Visa-on-arrival ist temporär eingestellt. Andere Einreisende werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Bulgarien

Seit dem 1. Juni ist die Einreise für Schweizer und die meisten EU-Bürger wieder erlaubt, und dies quarantänefrei; Bürger/Wohnberechtigte von Schweden, Belgien, Grossbritannien, Irland, Portugal, Spanien und Malta werden noch in 14-tägige Quarantäne gestellt.

Burkina Faso

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Brasilien

Die Grenzen sind für Ausländer, die per Flugzeug nach Brasilien einreisen, vorerst für 30 Tage geöffnet (Stand 30. Juli 2020). Für alle Reisende ist eine Krankenversicherung für die gesamte Reisedauer erforderlich. Die Einreise ist ausschliesslich per Flugzeug möglich. Seit dem 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Cayman-Inseln

Eigentlich wollten die Cayman-Inseln per 1. September wieder öffnen. Angesichts der Probleme in den USA, dem wichtigsten Quellmarkt des Landes, scheint dies nach jüngsten Aussagen der Regierung jedoch nicht mehr aktuell zu sein.

Chile

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

China/Hong Kong

Die generelle Einreise nach China ist weiterhin nicht möglich; wer einreisen darf, muss sich an den Flughäfen einem PCR- oder NAT-Test unterziehen und für 14 Tage in Quarantäne. Die Einreisesperre für Ausländer in Hong Kong wurde bis zum 18. September ausgedehnt. Ausserdem bleiben Versammlungen von mehr als acht Personen für zwei weitere Wochen verboten. In Peking wütet derzeit eine zweite Infektionswelle.

Costa Rica

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Das Land hat beschlossen, die Grenzschliessungen noch einmal bis zum 31. Juli 2020 zu verlängern; einreisen dürfen lediglich costaricanische Staatsbürger oder Menschen mit gültigem Aufenthaltstitel. Ausgenommen von der Regel sind Flugzeugbesatzungen. Die Flughäfen sind offen. Die Grenzen sollen ab 1. August wieder öffnen, sofern sich die Lage nicht verschlechtert. Über allfällige Gesundheitschecks für Touristen bei der Einreise nach genanntem Datum ist noch nichts bekannt. Für detaillierte Infos dazu, was vor Ort möglich und erlaubt ist, bietet diese Website nützliche Hinweise.

Dänemark

Die Grenzen sind offen für Bürger aus EU-/EWR-Ländern (ausser Portugal und Schweden), Schengen-Ländern und dem Vereinigten Königreich. Nichtdänische Bürger mit klaren Symptomen wie trockenem Husten und Fieber können nicht nach Dänemark einreisen.

Deutschland

Die Einreise nach Deutschland ist wieder frei und für den touristischen Verkehr freigegeben.

Dominikanische Republik

Am 1. Juli 2020 wurde der kommerzielle Flugverkehr in die Dominikanische Republik wieder aufgenommen. Bei Einreise können verstärkte Gesundheitskontrollen und Quarantänemassnahmen nicht ausgeschlossen werden. In öffentlichen Zonen ist das Tragen von Gesichtsmasken Pflicht. Ein eigens konzipierter Fahrplan in vier Phasen gibt Auskunft über die Schritte zum Neustart des Tourismus in dem beliebten karibischen Inselstaat. Per 23. Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Ecuador

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Der internationale Flughafen Mariscal Sucre in Quito ist seit dem 1. Juni offen und die Einreise auf das Festland ist mit der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests möglich, der nicht älter als sieben Tage ist. Die Galapagos-Inseln sind seit dem 1. Juli wieder bereisbar, ebenso die Galapagos-Inseln. Die zweiwöchige Quarantänepflicht für Touristen entfällt unter Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (gültig für 96 Stunden), Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium sowie unter Vorweisen der Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) und der Digitalen Bordkarte. Am Flughafen werden Gesundheits- und Temperaturkontrollen durchgeführt.

Elfenbeinküste

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Estland

Estland prüft laufend die Infektionsraten der verschiedenen Ländern. Liegt der Wert zwischen 16 und 17,6 verzichtet die Regierung auf Massnahmen, ist die Zahl höher, werden zwei Wochen Selbstisolation auferlegt. Aktuell liegt die Schweiz bei 16,5. Die Regierung von Estland führt die Liste laufend nach. Das EDA rät deshalb zu einem Anruf bei der Botschaft vor Abreise.

Eswatini (Swasiland)

Eswatini, das frühere Swasiland, wurde relativ hart von der Coronavirus-Pandemie getroffen. Diverse Landgrenzen (z.B. mit Südafrika) sind geschlossen, an anderen werden Temperaturkontrollen durchgeführt. Die Einreise ist nur Staatsbürgern bzw. Aufenthaltsberechtigten gestattet.

Per 23. Juli ist das Land ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Färöer-Inseln

Die Färöer werden ab dem 15. Juni wieder Besucher aus Dänemark und Island sowie Reisende aus Deutschland und Norwegen, welche via Dänemark einreisen, empfangen. Seit dem 27. Juni dürfen wieder alle Bürger aus freigegebenen Ländern/Regionen des Schengen-Raums ohne 14-tägige Quarantäne auf die Färöer-Inseln reisen. Die freigegebenen Länder der dänisch-färöischen Regierung gibt es unter diesem Link. Einreisevoraussetzung ist ein COVID-19-Schnelltest am internationalen Flughafen Vágar oder - bei Anreise mit der färöischen Reederei Smyril Line - im dänischen Hafen Hirtshals. Vom 27. Juni bis 14. August werden die Tests am Flughafen kostenfrei angeboten. Ab dem 15. August werden für einen Test am Flughafen dann 390 Dänische Kronen fällig, also etwa 56 Franken.

Fidschi

Die Einreise ist aktuell immer noch verboten und es gibt kein bekanntes Grenzöffnungsdatum; Einreiseberechtigte müssen sich in Quarantäne begeben. Fidschi ist aber seit dem 5. Juni Coronavirus-frei und in Verhandlung mit Australien, Neuseeland und weiteren Staaten über die Schaffung einer «Pacific Bubble» für freien Regionalverkehr.

Finnland

Ab dem 27. Juli gilt für Schweizerinnen und Schweizer in Finnland voerst wieder ein Einreiseverbot, ebenso für Bürger aus Österreich, Slowenien, Spanien, Portugal, Luxemburg, Schweden, Frankreich und Tschechien. Seit dem 13. Juli durften Schweizerinnen und Schweizer und Bürger weiterer Ländern mit weniger als 8 Neuinfektionsfällen pro 100'000 Einwohner wieder in Finnland einreisen. Zwei Wochen später ist diese Regelung nun also für einige Länder wie die Schweiz wieder revidiert. Die Grenzkontrollen für den Strassen-, Flug- und Fährverkehr nach Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Dänemark und Island wurden per 15. Juni aufgehoben. Die Landgrenze nach Schweden ist geschlossen.

Frankreich

Die Einreise ist wieder frei und für den touristischen Verkehr freigegeben. Ab dem 20. Juli gilt eine Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Das französische Überseegebiet Tahiti hat derweil am 15. Juli wieder für Touristen geöffnet.  Die Quarantänepflicht entfällt und Flüge nach Polynesien wurden wieder aufgenommen. Es wird aber noch ein negativer Corona-Test verlangt. Die ebenfalls zu Frankreich gehörende Karibik-Insel La Martinique empfängt seit 10. Juli 2020 wieder internationale Reisende, mit entsprechenden Vorkehrungen zugunsten von Gesundheit sowie Sicherheit.

Gambia

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Georgien

Bislang sind die Grenzen noch geschlossen und der Luftverkehr ist bis 31. Juli ausgesetzt; wer trotzdem einreisen kann, wird in Quarantäne gestellt. Georgien hat aber eine Öffnung für internationale Touristen per 1. August in Aussicht gestellt. Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wurde am 15. Juli aufgehoben.

Grenada

Der internationale Flughafen von Grenada hat am 1. Juli für Charterflüge und am 15. Juli für regionale Flüge (Karibik und USA) geöffnet. Ab dem 1. August soll er für kommerzielle Flüge aus Europa und Kanada öffnen. Seit dem 10. Juli ist die Einreise auch für Schweizer im Prinzip möglich, jedoch mit Auflagen (Covid-Tests vor und nach Ankunft, Quarantäne je nach Herkunftsland). Details gibt es auf der Facebook-Seite der Regierung Grenadas.

Griechenland

Bürger aus 29 Ländern, darunter der Schweiz, dürfen seit dem 15. Juni ohne Quarantänepflicht einreisen. Eine Reihe Flüge aus dem Ausland nach Athen und Thessaloniki werden seit dem 15. Juni wieder durchgeführt; generell geöffnet haben die griechischen Flughäfen aber erst am 1. Juli. Wer ab dem 1. Juli einreist, muss sich 48 Stunden vorher im Internet bei der griechischen Zivilschutzbehörde angemeldet haben. Danach bekommt man einen Barcode aufs Smartphone oder per E-Mail geschickt, welcher bei der Einreise vorzuweisen ist. Daraus geht hervor, ob man einen Corona-Test machen muss. Reisende erfahren das erst bei der Einreise. Die Bestimmungen gelten übrigens auch für Passagiere der Fähren, z.B. von Italien nach Griechenland (Ancona -Igoumenitsa etc.). Bei ANEK Lines sind Informationen für Check-in und dergleichen auf der Homepage verfügbar.

Grönland

Da Grönland nicht Teil des Schengener Abkommens ist, gelten dort hinsichtlich der Einreise andere Regeln als im Mutterland Dänemark. Derzeit gibt es einige aktive Corona-Fälle in Grönland. Die Grenzen sind aber geschlossen. Die Grönländische Regierung hat einen Drei-Phasen-Plan für die Wiedereröffnung Grönlands präsentiert. Phase Eins begann am 15. Juni: Pro Woche dürfen dann maximal 600 Passagiere nach Grönland einreisen. Reisende müssen einen negativen Coronavirus-Test vorweisen, der höchstens 5 Tage alt ist, sowie das «Sumut-Formular» ausgefüllt haben, welches darüber informiert, wo sich Reisende aufhalten und mit wem sie Kontakt haben werden. Nach der Ankunft müssen Einreisende umgehend in Quarantäne - 5 Tage nach Einreise muss man sich in einem regionalen Krankenhaus auf COVID-19 testen lassen. Sollte der Test negativ ausfallen, kann die Quarantäne beendet werden.

Grossbritannien

siehe «Vereinigtes Königreich»

Guinea & Guinea-Bissau

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher beide Länder Mitglied sind, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Honduras

Die Flughäfen in Honduras sind noch geschlossen und die touristische Einreise verboten. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Indien

Visa der Schweizer Staatsbürger sind bis auf Weiteres suspendiert; ebenso der Flugbetrieb mit Ausnahme von Repatriierungsflügen, und dies bis mindestens 31. August 2020. Die Einreise ist nur für indische Staatsbürger und Wohnsitz-/Aufenthaltsberechtigte möglich. Ankommende Passagiere müssen mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen.

Indonesien

Einreise und Transit sind verboten, ausser für Staatsbürger Indonesiens oder Personen mit Arbeits-/Aufenthalts-Erlaubnis und Diplomaten. Wer einreisen darf, muss ein offizielles Gesundheitszertifikat in englischer Sprache vorweisen (mitsamt negativem PCR-Test) und darf sich in den 7 Tagen vor der Einreise nicht in der Schweiz oder in China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Iran, Italien, Spanien oder Südkorea aufgehalten haben, und muss so oder so für 14 Tage in Quarantäne. Wie es aussieht, könnte Bali aber früher als der Rest des Landes für den Tourismus wieder öffnen - am 8. Juli öffnen Tempel, Märkte und Sehenswürdigkeiten wieder, und ab 11. September ist eine touristische Öffnung Balis auch für ausländische Staatsbürger angedacht.

Irak

Das EDA rät grundsätzlich von Reisen in den Irak ab. Per 6. Juli ist das Land zudem auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach für Personen, die den Irak bereist haben, eine zehntägige Quarantäne nötig.

Iran

Seit 26. April 2020 ist bei Ankunft im Iran eine 14-tägige Heimquarantäne vorgeschrieben. Zudem gilt bei der Einreise ein verpflichtender COVID-19-Test für Passagiere (unabhängig der Nationalität) mit vorangegangener Reiseaktivität bzw. Aufenthalt in Hochrisikoländern (wozu nach iranischem Verständnis die meisten europäischen Länder zählen). Bei positivem Testresultat oder auch bei Anzeichen von Symptomen erfolgt die Einweisung in ein Krankenhaus. Die Landgrenzen sind bis auf wenige Ausnahmen geschlossen. Ansonsten ist das Land aber gut bereisbar; Verkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben und Sehenswürdigkeiten, Parks und Wanderwege sind geöffnet.

Irland

Die Behörden der Republik Irland raten vorerst von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen auf die Insel ab. Die Einreise nach Irland ist erlaubt, jedoch müssen sich die Reisenden nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben und über ihren Standort informieren (Sonst droht eine Busse von 2500 Euro oder ein halbes Jahr Gefängnis). Ausserdem sind die meisten Einreisenden verpflichtet, das Formular «Public Health Passenger Locator Form» auszufüllen. Zudem ist auch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes stark eingeschränkt. Restaurants, Pubs und Cafés haben beschränkt geöffnet. Wann die Einreise wieder ohne Auflagen möglich sein wird, ist noch unklar.

Island

Die Einreise in Island ist grundsätzlich erlaubt und seit dem 15. Juni sind die Grenzen für alle Reisenden wieder offen; man kann entscheiden, ob man sich vor Ort einem Coronatest unterzieht oder freiwillig sich einer 14-tägigen Selbstquarantäne unterzieht. Detailinfos unter diesem Link. Zur Erleichterung des Testverfahrens vor Ort und um die Wartezeit auf das Testergebnis zu verkürzen, ist das Ausfüllen eines Voranmeldeformulars von Passagieren vor ihrem Reiseantritt vorgesehen. Den Passagieren wird ausserdem ausdrücklich empfohlen, die Corona-Tracking-App (Rakning C-19) herunterzuladen. Über die App erfahren sie wichtige Informationen über die aktuelle COVID-19 Situation auf Island und Kontaktdaten zu den Gesundheitsbehörden.

Israel

Israel hat eine schrittweise Rückkehr zum Tourismus beschlossen. Der Inlandtourismus ist ab 3. Mai wieder erlaubt, deshalb dürfen Hotels und Unterkünfte mit Gästezimmern ihre Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen. Voraussetzung für eine weitere Öffnung des Tourismus ist die Entwicklung der Corona-Situation im Lande, die kontinuierlich beobachtet wird. Alle Sektoren der Tourismusindustrie haben inzwischen umfassende Vorkehrungen getroffen, um Reisenden in naher Zukunft einen sicheren Aufenthalt und einen erholsamen Urlaub zu ermöglichen. Internationale Flüge sind ab dem 16. August wieder erlaubt. An den Flughäfen sollen bis dann Covid19-Teststationen eingerichtet werden. Passagiere aus Ländern mit tiefer Neuinfektions-Entwicklung sollen von den geltenden Quarantäneregeln ausgenommen werden.

Per 23 Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Italien

Auf italienischer Seite öffneten die Grenzen am 3. Juni wieder für Reisende ohne Spezialbewilligung aus dem Schengenraum (also auch aus der Schweiz), ebenso wird der freie Verkehr innerhalb Italiens wieder erlaubt und zahlreiche Lockdown-Massnahmen sind aufgehoben. Seit dem 15. Juni sind die Grenzen generell geöffnet und auch Kinos, Theater und Opernhäuser dürfen wieder aufmachen. Achtung: Vier italienische Regionen verlangen vor der Einreise das Ausfüllen spezieller Formulare; Details dazu unter diesem Link.

Jamaika

Seit dem 15. Juni ist die Einreise auch für Nicht-Jamaikaner wieder erlaubt. Einreisende müssen ein Reisefähigkeits-Formular bis 72 Stunden vor Abflug ausfüllen und müssen bei der Ankunft einen COVID19-PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen der Testresultate (24-48 Stunden) muss man im Hotel bleiben. Wessen Test positiv ausfällt, muss für 14 Tage in Quarantäne.

Japan

Personen aus 73 Ländern, darunter der Schweiz, wird bis auf Weiteres die Einreise weiterhin verweigert. Einreisen dürfen nebst Japanern lediglich Ausländer mit festem Wohnsitz in Japan sowie Ehepartner oder Kinder japanischer Staatsbürger oder Aufenthaltsberechtigter. Mit Vorbehalten ist aktuell schon ein Transit möglich.

Jordanien

Herkömmliche Passagierflüge nach Jordanien sind noch bis mindestens dem 14. Juli ausgesetzt; mit der Wiederaufnahme von Flügen wird Ende Juli gerechnet. Aktuell bereitet Jordanien eine «Grüne Liste» mit Ländern vor, deren Bürger schon in Kürze wieder nach Jordanien reisen dürften. Wenn ein Land auf diese Liste will, muss es mindestens 30'000 COVID-19-Tests pro Million Einwohner durchgeführt haben, und Neuinfektionen müssen unter 10 (Inzidenzzahl) innerhalb der letzten 14 Tage gewesen sei. Reisende aus zehn Ländern haben im Rahmen einer kleinen Travel Bubble bereits grünes Licht, und zwar jene aus den Golfstaaten, aus Irak, Palästina, Algerien, Sudan, Jemen und Zypern. Für die Einreise wird ein negativer, maximal 72 Stunden alter CVID-19 PCR-Test vorzuweisen sein, ebenso wird nach Ankunft ein weiterer Test vollzogen.

Kambodscha

Schweizer konnten stets einreisen. Allerdings muss ein höchstens 72 Stunden altes Zertifikat vorgelegt werden, wonach man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist, sowie ein Nachweis über eine Gesundheitsversicherungsdeckung in Höhe von 50'000 US-Dollar und es muss ein Depot in Höhe von 3000 US-Dollar gemacht werden (Cash oder Kreditkarte). Ebenso muss ein Visum vorliegen, welches vor Abreise eingeholt wird, da die Visumsbefreiung und Visa-on-arrival auf unbestimmte Zeit aufgehoben sind. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg ist nicht möglich, weil die Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen sind.

Kanada

Kanada hält die Grenze für alle nicht in Kanada wohnhaften bzw. nicht über die kanadische Staatsbürgerschaft verfügenden Personen bis auf Weiteres und auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wer es dank allfälliger Ausnahmeregelungen nach Kanada schafft, muss mit diversen Prozeduren rechnen, worüber diese Website Auskunft gibt. Weitere Infos gibt es sonst auch unter diesem Link. Kreuzfahrtschiffe bleiben bis mindestens Ende Oktober verbannt. An den Flughäfen ankommende Passagiere müssen sich Temperaturchecks unterziehen.

Kapverden

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden. Per 6. Juli ist das Land jedoch ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kasachstan

Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Katar

Die Einreise ist weiterhin nur für Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte erlaubt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig. Wichtig für Flugreisende: Flugtransit via Doha ist möglich, sofern die Transferzeit nicht länger als 24 Stunden dauert.

Kenia

Die Einreise ist für Schweizer seit dem 1. August wieder möglich; internationale Passagierflüge ins Land sind ebenfalls wieder erlaubt (Domesticflüge werden seit 15. Juli wieder durchgeführt). Alle Bars bleiben vorerst geschlossen. Hotels und andere Beherbergungsstätten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind aber wieder geöffnet; Reiseanbieter vor Ort dürfen wieder ihr Geschäft betreiben, sofern sie dem kenianischen Gesundheitsprotokoll operieren und ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist. Es gilt bis Ende August allerdings noch ein «Curfew», also eine Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr abends und 04.00 Uhr morgens. In öffentlichen Räumen (Einkaufszentren, Märkte, ÖV etc.) herrscht Maskenpflicht.

Kolumbien

Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nach neusten Informationen bleiben aber die Grenzen bis mindestens 31. August geschlossen. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kosovo

Spätestens ab dem 15. Juni kann der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Auch Touristen dürfen dann wieder ins Land. Per 6. Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Kroatien

Seit Juni ist Kroatien grundsätzlich wieder für alle Reisenden aus der EU bzw. dem Schengenraum offen. Allerdings gibt es bei den Einreisebestimmungen Unterschiede. Reisende aus Österreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Estland können ohne Nachweis einer Hotelreservierung frei einreisen. Andere Touristen, darunter jene aus der Schweiz, müssen eine gültige Buchungsbestätigung für eine Unterkunft für alle reisende Personen vorweisen können.

Kuba

Die Einreise ist offiziell ab dem 1. Juli wieder erlaubt. Ab jenem Datum dürfen ausländische Reisende, im Rahmen der von der kubanischen Regierung verabschiedeten Drei-Stufen-Plans zur Öffnung des Tourismus, wieder die vorgelagerten Inseln (Cayos) des Landes besuchen. In der dritten Phase öffnet sich das Land komplett, wobei dafür der Termin noch nicht festgelegt ist. In allen Hotels soll medizinisches Personal präsent sein.

Laos

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

La Réunion

Das französische Überseeterritorium öffnete am 15. Juni seine Grenzen. Laut den lokalen Tourismusbehörden gilt aber weiterhin eine Quarantänepflicht: Seit dem 18. Mai kann man selber wählen, ob diese privat mit telefonischer Meldepflicht oder in einem staatlichen Etablissement vollzogen wird.

Lettland

Das Land hat die Schweiz auf die gelbe Liste gesetzt, die wöchentlich überarbeitet wird. Das bedeutet, dass Personen mit Herkunft Schweiz dürfen zwar einreisen dürfen, jedoch während zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Das gilt selbst für jene, die nur durch die Schweiz hindurchgereist sind.

Libanon

Der internationale Flughafen von Beirut ist wieder geöffnet; die Einreise ist möglich. Allerdings ist für alle ankommenden Passagiere (ausser Kindern unter 12 Jahren) aus den meisten Ländern Europas - darunter der Schweiz - sowie aus einigen afrikanischen und asiatischen Ländern ein COVID19-PCR-Test obligatorisch; dieser kostet 50 US-Dollar und wird in der Regel von der Airline eingezogen. Die Testresultate werden innert 24 Stunden bekanntgegeben. Achtung: Ein PCR-Test aus dem Heimatland, der höchstens 96 Stunden alt ist, ist weiterhin nötig für die Einreise. Darüber hinaus ist online ein Gesundheitsformulat auszufüllen, unter diesem Link.

Liberia

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Litauen

Ab dem 27. Juli müssen sich einreisende Schweizerinnen und Schweizer in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies gilt auch für litauische Bürger. Die Liste der Risikoländer wird wöchentlich aktualisiert.

Luxemburg

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Der Notstand gilt eigentlich bis 21. Juni und am Flughafen sind noch keine Linienflüge erlaubt; Für Bürger aus dem EU- bzw. Schengenraum ist die Einreise jedoch erlaubt.

Malaysia

Die Grenzen sind für Touristen weiterhin und bis mindestens 31. August 2020 geschlossen. Einreisen dürfen lediglich malaysische Staatsbürger oder wohnberechtigte Ausländer; auch diese müssen aber einen maximal 72 Stunden alten, negativen COVID-Test vorlegen sowie eine Einreiseerlaubnis vom Ministry of Tourism, Arts and Culture vorliegen haben. Ebenso hat man sich in 14-tägige Selbstquarantäne zu begeben und muss die Tracing-App «MySejahtera» downloaden. Diplomaten und Familienmitglieder von Einheimischen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Malediven

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Die Malediven öffnen ihre Grenzen per 15. Juli 2020 für Touristen aus aller Welt. Die Reisenden erhalten bei ihrer Ankunft ein kostenloses 30-Tage-Visum und müssen eine Gesundheitserklärung ausfüllen. Ausserdem wird die zweiwöchige Selbstquarantänevorschrift bei der Einreise aufgehoben und es sind keine medizinischen Tests erforderlich. Zeigt ein Passagier bei der Einreise Covid-19-Symptome, wird er auf eigene Kosten einem PCR-Test unterzogen. Regelmässige Einreise-Updates sind auf der Website des Ministeriums für Tourismus sowie jener des Aussenministeriums der Malediven auffindbar. Zu Beginn sind nur Ferien auf unbewohnten Inseln möglich, das ändert sich aber bereits ab August. Zu Kreuzfahrtschiffen gibt es noch keine Regelung.

Mali

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Malta

Die Einreise ist für Nicht-Berechtigte noch verboten, aber nicht mehr lange: Ab 1. Juli werden kommerzielle Flüge wieder aufgenommen und Reisende aus der Schweiz. Deutschland, Österreich, Italien (nur Sizilien und Sardinien), Luxemburg, Irland, Island, Norwegen, Dänemark, Finnland, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Litauen, Lettland, Estland, Israel und Zypern dürfen als Erste wieder frei einreisen. Inzwischen wurde bekannt, dass auch Einreisende aus Italien (ausser Emilia Romagna, Lombardei und Piemont), Frankreich (ausser Region Paris/Ile de France), Spanien (ausser Madrid, Katalonien, Castilla-La Mancha, Kastilien und Leon), Polen (ausser Kattowitz), Griechenland und Kroatien ab 1. Juli wieder einreisen dürfen. Es ist keine Quarantäne vorgesehen und man muss bei der Ankunft auch keinen Corona-Test machen/vorweisen.

Marokko

Die Einreise ist untersagt; wann das Land touristisch wieder geöffnet wird, ist aktuell noch unbekannt.

Mauritius

Die internationalen Flüge sind weiterhin ausgesetzt; Air Mauritius plant, ab Juli wieder diverse Routen anzubieten. Aktuelle Flüge zwischen Mauritius und Europa sind unter diesem Link ersichtlich. Die vollständige Wiedereröffnung des Tourismus wird von der lokalen und globalen Lage abhängig gemacht. Ein Massnahmenpaket wurde von den mauritischen Tourismusbehörden bereits verabschiedet.

Mexiko

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Die Einreise nach Mexiko ist erlaubt und es gibt keine Quarantänepflicht. Mexiko befindet sich derzeit in Phase 3 der Pandemie, was den Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheitsfall für Reisende erschweren wird. Seit dem 18. Mai wurden die Spezialregelungen in weiten Teilen des Landes gelockert. Es gibt zurzeit keine Direktflüge ab der Schweiz, jedoch Transitmöglichkeiten über Paris, Frankfurt oder Amsterdam. Die mexikanischen Migrationsbehörden sind während dieser Covid-Zeit bei der Einreise im Rahmen ihrer Gesetzgebung «Reglamento de la Ley de Migración» eher strenger geworden und wenden den Überprüfungsfilter gem. Art. 60 der Einreisebestimmung konsequent an. Personen, welche mit dem Motiv «Besuch» oder «Tourismus» einreisen möchten, werden deren Aufenthalt detailliert beweisen müssen, und riskieren eine Rückweisung bei den Migrationsbehörden des Flughafens.

Moldawien

Bis zum 15. Juli dürfen lediglich moldawische Staatsbürger oder Aufenthaltsberechtigte (Familienangehörige, Personen mit Geschäfts- oder anderen Visa, Diplomaten etc.) einreisen. Einreisende Personen - mit einigen wenigen Ausnahmen (z.B. medizinisches Personal) - müssen sich nach der Ankunft in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Transits via Moldawien sind möglich.

Mongolei

Sämtliche internationale Flugverbindungen sind ausgesetzt und auch eine Einreise über den Landweg ist nicht möglich. Es werden vorläufig auch keine Visa für Schweizer für Einreisen auf dem Landweg in die Mongolei ausgestellt.

Montenegro

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Die Einreise ist für die meisten Reisenden, darunter auch solche aus der Schweiz, seit dem 8. Juni wieder erlaubt – ohne weitere Auflagen. Allerdings hat das Land am 28. Juni nach einer neuen Zunahme vom Infektionen im ganzen Balkanraum temporäre Massnahmen eingeführt, etwa eine generelle Maskenpflicht. Details dazu unter diesem Link.

Myanmar

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Namibia

Die Einreise ist verboten; Flüge sind bis und mit 30. September 2020 ausgesetzt. Ein genaues Datum hinsichtlich einer Grenzöffnung ist noch nicht bekannt.

Nepal

Nepal ist für Bergsteiger, Kletterer und andere Touristen wieder geöffnet. Flugverbindungen bleiben jedoch sicher bis zum 17. August 2020 aus. Ab da sollen internationale Flüge in Nepal wieder landen dürfen. Grenzübergänge auf dem Landweg sind geschlossen. Restaurants, Hotels und Tourismusunternehmen sind geöffnet und Genehmigungen für Bergsteige-Expeditionen oder zum Trekking sollen wieder ausgestellt werden.

Neuseeland

Die Einreise ist bis auf Weiteres verboten; wer einreisen darf, muss in eine 14-tägige Selbstisolierung. Ausgenommen sind lediglich Einreisende aus den pazifischen Inselstaaten. Kreuzfahrtschiffen ist es untersagt, in Neuseeland anzulanden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2020. Laut neusten Informationen wird per 1. Juli eine «Travel Bubble» mit gegenseitiger Reiseerlaubnis zwischen Australien, Neuseeland und diversen Pazifikstaaten eröffnet; internationaler Reiseverkehr mit anderen Ländern sei indes frühestens ab September zu erwarten.

Niederlande

Grundsätzlich ist die Einreise für Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien gestattet. Aus diesen Staaten liegen keine Restriktionen bei Flügen vor.

Niger

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Nigeria

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Nordmazedonien

Die Grenzen des Landes wurden am 26. Juni 2020 wieder geöffnet; für die Einreise ist kein PCR-Test nötig und es besteht auch keine Quarantänepflicht. Die Flughäfen Skopje und Ohrid sind wieder geöffnet. Per 6. Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Norwegen

Für die meisten Einwohner des EU-Raums bzw. Schengener Zone entfällt ab dem 15. Juli die zehntägige Quarantänepflicht bei der Einreise. Dies gilt auch für Schweizer Staatsbürger. Die Lage wird alle 14 Tage neu beurteilt, und damit die Liste der «Risikoländer» allenfalls angepasst. Detailinfos unter diesem Link. Achtung: Die Landgrenze nach Schweden ist geschlossen.

Österreich

Die österreichische Regierung hat am 4. Juni 2020 die Einreisebeschränkungen für Reisende aus der Schweiz und aus gewissen anderen Ländern aufgehoben.

Oman

Touristische Visa sind suspendiert und Kreuzfahrtschiffen wird die Anfahrt der Häfen verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit unbekannt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Panama

Die Einreise ist weiterhin verboten bzw. für Einreiseberechtigte mit einer Quarantänepflicht verbunden. Per 6. Juli ist das Land zudem auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Paraguay

Die Einreise nach Paraguay ist aktuell möglich, jedoch müssen sich Reisende bei der Ankunft in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Peru

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Philippinen

Die Einreise von Ausländern ist nach wie vor stark eingeschränkt. Nur Filipinos, deren ausländische Ehepartner und Kinder, akkreditierte Beamte ausländischer Regierungen und internationaler Organisationen sowie die Besatzungen ausländischer Fluggesellschaften sind aktuell berechtigt, in den Philippinen einzureisen. Immerhin wird der Lockdown im Land seit dem 1. Juni schrittweise gelockert.

Polen

Das Land hat seine Grenzen zu allen EU-/EFTA-Ländern sowie der Schweiz am 13. Juni wieder geöffnet. Einreisende Ausländer und Polen müssen nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne. Ab 16. Juni sollen auch Flüge in EU-Länder wieder aufgenommen werden.

Portugal

Die Einreise ist für Schweizer Bürger bzw. in der Schweiz wohnhafte Personen erlaubt, seit dem 1. Juli auch auf den portugiesischen Inseln wie Madeira und Porto Santo, wobei ein Gesundheitstest verlangt wird. Auch die Landgrenze mit Spanien öffnete am 1. Juli. Details gibt es unter diesem Link. Zur Sicherheit der Besucher ist für Portugal jetzt eine erweiterte Reiseversicherung erhältlich, die von RNA Seguros de Assistência angeboten wird. Sie deckt die Kosten für Behandlung bis hin zur Rückführung, Stornierung oder Unterbrechung einer von Covid-19 verursachten Reise ab und kann einfach per E-Mail abgeschlossen werden. Zusätzlich können internationale Besucher Portugals den portugiesischen Gesundheitspass herunterladen, einen inoffiziellen Pass, der für den Fall, dass während des Aufenthalts eine medizinische Versorgung benötigt wird, Zugang zu speziellen Angeboten von privaten Gesundheitsdienstleistern des Landes bietet und eine Notfallversorgung sowie Vorsorgeleistungen zu Festpreisen bei den grössten privaten Gesundheitsdienstleistern des Landes umfasst. Besucher können sich auch kurz nach der Ankunft, vor der Abreise oder jederzeit während des Aufenthalts in einem der im portugiesischen Gesundheitspass enthaltenen Krankenhäuser und Kliniken auf Covid-19 testen lassen, mit persönlicher Hilfestellung in der Muttersprache. Die Testergebnisse werden innerhalb von max. 72 Stunden mitgeteilt.

Puerto Rico

Strände, Restaurants und Geschäfte sind seit Ende Mai wieder geöffnet. Die freie touristische Einreise ist ab dem 15. Juli wieder möglich. Innert 72 Stunden nach Ankunft muss ein COVID19-PCR-Test absolviert werden. Per 23. Juli ist Puerto Rico aber, wie die USA und die US Virgin Islands, auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Ruanda

Die Einreise nach Ruanda ist seit dem 17. Juni auf dem Landweg wieder erlaubt; herkömmliche Passagierflüge (Charter- und Linienflüge) dürfen ab dem 1. August 2020 wieder landen. Allerdings müssen Touristen bei der Einreise einen höchsten 72 Stunden alten, negativen Covid-Test vorweisen und werden nach der Ankunft nochmals getestet. Bis zum vorliegen des Resultats dieses Tests bei Ankunft muss man sich im Hotel aufenthalten.

Rumänien

Bürger aus insgesamt 17 EU- und Schengenstaaten - darunter auch die Schweiz - sind zur Einreise berechtigt, und zwar ohne behördliche oder private Quarantäne, sofern man symptomfrei ist. Die Flugverbindungen zwischen Rumänien und dem restlichen Europa werden derzeit hochgefahren.

Russland

Die Einreise ist für ausländische Staatsbürger verboten, mit gewissen Ausnahmen. Russland hat angekündigt, dass per 15. Juli internationale Flüge wieder erlaubt sind, doch gilt hierbei das Reziprozitätsprinzip - und der EU-Raum ist für russische Staatsbürger immer noch verboten. Per 6. Juli ist Russland zudem auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig. Umgekehrt hat Russland entschieden, dass die bisher geltende 14-tägige Quarantäne für Ausländer entfällt und stattdessen, wie bei heimreisenden Russen, ein höchstens 72 Stunden alter, negativer Covid-Test vorgelegt werden muss. Ebenso muss nach der Ankunft nochmals ein Test durchgeführt werden; ist dieser positiv, muss man in Quarantäne, sonst nicht.

Saint Lucia

Die Karibikinsel hat ihre Grenzen wieder geöffnet. 1500 Hotels bzw. Gaststätten sind wieder zur Verfügung, unter Einhaltung gewisser Hygieneregeln.

Sambia

Die Einreise auf dem Luftweg via Lusaka ist erlaubt; alle Einreisenden werden jedoch einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Saudi-Arabien

Die Einreise ist bis auf Weiteres verboten. Per 6. Juli ist das Land auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist für in Saudi-Arabien Einreiseberechtigte demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Schweden

Die Einreise in Schweden ist möglich und beispielsweise fliegt Swiss weiterhin nach Stockholm; die Hotels vor Ort sind geöffnet. Die Landgrenzen zu den nordischen Nachbarländern sind geschlossen.

Senegal

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Serbien

Seit dem 2. Juni sind sämtliche Einreise-Restriktionen im Zusammenhang mitz dem Coronavirus aufgehoben. Man braucht auch keinen PCR-Test oder eine Sondergenehmigung mehr für die Einreise, ebenso sind Quarantänemassnahmen abgeschafft. Es wird gebeten, Social Distancing zu betreiben. Detailinfos gibt es unter diesem Link. Per 6. Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Seychellen

Der internationale Flughafen auf Mahe hat am 1. Juni wieder aufgemacht; noch bis zum 1. August dürfen nur Privatjets, Charterflüge und Privatjachten im Land ankommen. Ab dem 1. August werden herkömmliche kommerzielle Flüge wieder zugelassen. Die Einreise ist für Bürger/Wohnberechtigte von mehreren Ländern wieder erlaubt, entsprechend einer Liste von Low- bis Medium-Risk-Ländern. HINWEIS: Auf einer hier publizierten Liste mit Datum des 3. Juli fehlte die Schweiz; auf der nun oben verlinkten Liste figuriert die Schweiz wieder (seit 6. Juli), unter den «Medium Risk Countries». Die Einreise ist damit gestattet; für die Einreise ist aber ein höchstens 72 Stunden alter, negativer PCR-Covid-Test notwendig; dieser muss vorgängig mitsamt Flug- und Unterkunfts-Details an visitor@health.gov.sc gemailt werden. Details unter diesem Link.

Sierra Leone

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Simbabwe

Die Einreise ist untersagt, nur Einheimische oder Aufenthaltsberechtige (medizinisches Personal etc.) kommen ins Land. Ausser in Harare, Bulawayo und Victoria Falls sind die Flughäfen des Landes geschlossen. Wer ankommt, muss sich in 21-tägige Selbstquarantäne begeben. Über allfällige Öffnungsdaten für herkömmliche Touristen ist derzeit nichts bekannt.

Singapur

Die Einreise nach Singapur ist weiterhin beschränkt. Die Häfen sind für alle Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Transitflüge via Singapur-Changi sind erlaubt. Ebenso führt Singapore Airlines bereits Flüge zwischen Singapur und Zürich durch. Für die Einreise ist ein Formular (siehe hier) auszufüllen.

Slowakei

Die Einreise ist für Schweizer und die meisten EU-Bürger erlaubt; es ist jedoch ein Gesundheitszertifikat nötig, ansonsten eine 14-tägige Quarantäne angeordnet wird.

Slowenien

Die Einreise ist wieder frei erlaubt; lediglich Bürger/Wohnberechtigte aus Grossbritannien und Schweden müssen sich in Quarantäne begeben.

Spanien

Spanien darf seit dem 21. Juni wieder bereist werden. Inzwischen öffneten auch die Flughäfen des Landes und damit auch jene auf den Kanaren und Balearen für internationale Flüge. Achtung: Für die Einreise ist das vorgängige Ausfüllen eines Formulars notwendig. Und in Katalonien muss seit dem 9. Juli auch im Freien Mund- und Nasenschutz getragen werden; das gilt auch dann, wenn der minimale Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann.

Sri Lanka

Die Einreise ist verboten, mit diversen Ausnahmen. Wer einreisen darf, muss ein Gesundheitsattest vorlegen; Crews müssen bis zum nächsten Flug in Quarantäne. Visa und ETAs sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Transits sind möglich, jedoch mit einer maximalen Aufenthaltszeit in Colombo von 12 Stunden. Inzwischen wurden aber Reiseveranstalter dahingehend informiert, dass die Öffnung für den internationalen Tourismus per 1. August 2020 erfolgen soll.

Südafrika

Die Einreise ist verboten. Zurückkehrende Südafrikaner und Aufenthaltsberechtigte werden einer 21-tägigen Quarantäne unterstellt. Gewissen Informationen zufolge sollte Südafrika erst ab Dezember 2020 wieder Inlandtourismus erlauben und internationale Reisen gar erst ab Februar 2021; neusten Informationen zufolge wird nun aber eine Öffnung der Grenzen per September 2020 erfolgen. Per 6. Juli ist das Land jedoch ohnehin auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Südkorea

Visa und Visumsbefreiungen sind temporär ausser Kraft gesetzt. Wer einreisen darf, wird einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Tadschikistan

Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt. Wer sich jedoch bis 14 Tage vor der Einreise in der Schweiz oder in Afghanistan, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Iran, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien, Südkorea oder den USA aufgehalten hat, wird in 14-tägige Quarantäne gesteckt.

Tansania

Das afrikanische Land empfängt ab sofort Reisende aus aller Welt, ohne spezifische Coronavirus-Restriktionen. Es sind keine Quarantänemassnahmen in Kraft, jedoch werden in öffentlichen Räumen gängige Social-Distancing-Massnahmen getroffen und deren Einhaltung verlangt.

Thailand

Die Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) hat jüngst ein neues Zirkular publiziert, welches regelt, unter welchen Bedingungen internationale Flüge das Land anfliegen können. Die Einreise zu rein touristischen Zwecken ist weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben bzw. untersagt; einreisen dürfen nur Thais sowie Berechtigte (siehe Zirkular). Wer einreisen kann, wird einer 14-tägigen Quarantänepflicht unterstellt. Frühestens im 4. Quartal werde Thailand wieder internationale Touristen empfangen, sagte der Chef der Tourist Authority of Thailand (TAT) jüngst in einem Interview. Inzwischen experimentiert Thailand aber auch mit einer Teilöffnung gewisser Regionen.

Togo

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, in welcher das Land Mitglied ist, hat eine schrittweise Lockerung der Grenzbestimmungen vorgesehen. Diese sieht vor, dass ab Ende Juni inländische Reiserestriktionen aufgehoben werden. Ab dem 15. Juli wird der Verkehr innerhalb der 15 ECOWAS-Staaten erlaubt. Ab dem 22. Juli sollen alle Flüge von/nach Afrika wieder erlaubt sein, ab dem 1. August auch Interkontinentalflüge. Die Einreise aus Ländern ausserhalb der ECOWAS soll in der 2. Julihälfte möglich werden, wobei noch definiert wird, wer einreisen darf: Die Erlaubnis wird nur Bürgern aus Ländern mit niedriger Infektionsrate erteilt. Diese Liste ist noch nicht vorhanden.

Trinidad & Tobago

Die Wiedereröffnung der Grenzen ist für Phase 6 des strategischen Reluanch-Plans der Regierung vorgesehen, was auf den Zeitraum zwischen 7. und 20. Juni fällt - abhängig von den Infektionsraten im Land.

Tschechien

Das Land hat seine Grenzen für Bürger aller EU-Staaten sowie der Schweiz und Liechtenstein und Grossbritannien geöffnet. Es lohnt sich aber, unter diesem Link nachzuschauen, welche Länder von Tschechien gerade als Risikoländer eingestuft werden und welche nicht. Bei der Einreise nach Tschechien ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests nicht mehr notwendig. Details liefert diese Website.

Türkei

Wie das türkische Innenministerium in einem offiziellen Schreiben mitteilt, ist die Einreise für Schweizer Touristen ohne Quarantäne in die Türkei seit dem 15. Juni wieder möglich. Der Entscheid über eine quarantäne-freie Rückkehr in die Schweiz ist allerdings noch offen. Um nach der Öffnung des Landes nach wie vor an das Wohlergehen der Gäste zu denken, hat das Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei inzwischen ein Zertifizierungsprogramm für gesunden Tourismus entwickelt.

Tunesien

Tunesien erlaubt per 27. Juni Ein- und Ausreisen wieder, im Einklang mit dem Hochfahren des Flugbetriebs ab und zum nordafrikanischen Land, und hat dafür eine Länderklassifikation vorgenommen. Bürger aus der Schweiz - sowie auch aus Deutschland, Österreich und anderen Ländern - sind vom tunesischen Gesundheitsministerium als «grün» eingestuft worden. Die Einreise erfolgt ohne Einschränkungen; Einreisende aus «orangen» Ländern müssen PCR-Tests vorlegen. Flüge gibt es mit Tunisair bereits ab dem 27. Juni, etwa von Genf nach Tunis. Tunesien hat übrigens ein «Ready & Safe»-Konzept erarbeitet; unter diesem Link sind die aktuellen Hygienebestimmungen zu finden.

Turkmenistan

Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Turks & Caicos

Das britische Überseegebiet empfängt ab dem 22. Juli wieder Touristen. Laut dem Tourismusamt der Inseln wird derzeit an den Sicherheits- und Hygieneprotokollen für die Wiedereröffnung gearbeitet. Per 6. Juli ist das Land jedoch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamt für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Uganda

Die Einreise ist erlaubt; Flüge verkehren jedoch nicht. Alle Einreisenden werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Ungarn

Die Einreise ist für alle Bürger der EU sowie der Schweiz und Norwegens erlaubt. Die Quarantänepflicht wurde am 15. Juni aufgehoben.

Ukraine

Seit dem 15. Juni ist die Einreise wieder erlaubt für Personen aus Ländern, in denen die Zahl der aktiven Fälle von COVID-19 weniger als 40 pro 100'000 Einwohner beträgt - die Schweiz gehört ebenso dazu wie zahlreiche weitere Länder weltweit (eine Liste gibt es unter diesem Link), jedoch beispielsweise nicht für Einreisende aus Portugal, Schweden, den USA, Russland oder den Niederlanden. Eine obligatorische Einreisebedingung für Ausländer ist der Nachweis einer Krankenversicherung im Falle einer COVID-19-Erkrankung.

Uruguay

Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

USA

Die USA möchten gerne möglichst schnell zur Normalität zurückkehren, sofern möglich. Hierzu wird aktuell an Schutzkonzepten gearbeitet. Ein solches sieht laut der US-Regierung vor, ein Gesundheits-Screening ankommender Passagiere durchzuführen. Dazu sollen demnächst klare Listen publiziert werden, auf welchen steht, aus welchen Ländern die Einreise wieder genehmigt ist und welche Länder weiterhin auf einer Blacklist stehen. Grundlage dieser Einschätzungen sollen epidemiologische Gutachten sein. Bereits zuvor hatten die USA einen Dreiphasen-Plan zum Hochfahren der Reisetätigkeit präsentiert. Genaue Daten sind noch ausstehend und hängen von der Entwicklung der Infektionskurven ab. Ebenso haben die USA angekündigt, dass eine Grenzöffnung auf Reziprozität beruhen wird, also darauf, dass auch US-Bürger in das jeweils andere Land einreisen dürfen. Allerdings kommen inzwischen von Regionen unterschiedliche Angaben. Per 23. Juli sind die USA (inkl. Puerto Rico und die US Virgin Islands) auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine zehntägige Quarantäne nötig.

Usbekistan

Die Grenzen sind noch geschlossen. Der Luft- und Bahnverkehr werden seit dem 15. Juni wieder hochgefahren, allerdings noch mit regionalen Unterschieden (es gibt einen Farb-Code für Hochrisikozonen (rot) bis frei bereisbaren Zonen (grün). Einreisende aus Europa (und damit der Schweiz) werden bei der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne gesetzt; diese Regel gilt mindestens bis Ende Juli und wird dann neu beurteilt. Die Einreise ist vorerst nur Personen mit Spezialerlaubnis (Einheimische oder Personen mit Verwandten im Land, Wohnsitzberechtigte, Diplomaten, Mitarbeitende im Medizin- und NGO-Bereich) möglich.

Vereinigte Arabische Emirate (V.A.E.)

Seit dem 23. Juli besteht für Rückreisende eine 10-tägige Quarantänepflicht in der Schweiz. Das Einreiseverbot für ausländische Reisende ist noch in Kraft; allerdings sind die Regelungen von Emirat zu Emirat noch unterschiedlich. Ausländische Touristen dürfen seit dem 7. Juli wieder in Dubai einreisen. Auch in Sharjah wird geöffnet; die Hotels und Strände sind bereits weitgehend wieder operativ. Auch Abu Dhabi darf bereist werden, zumal die neuen Sicherheitsregelungen in Hotels und öffentlichen Räumlichkeiten («Go Safe Certificate») mehrheitlich umgesetzt/zertifiziert sind. Die Regierung der V.A.E. hat der Tourismusbranche Unterstützungsmassnahmen und eine Reihe von Programmen angeboten, darunter bis zu 20% Mietminderung für Restaurants, Tourismus- und Unterhaltungseinrichtungen sowie eine Aussetzung der Tourismus- und Gemeindeabgaben für Akteure des Sektors bis Ende 2020. Der Flugtransit in Dubai und Abu Dhabi ist übrigens bereits länger wieder erlaubt.

Vereinigtes Königreich

England hat angekündigt, dass die seit dem 8. Juni geltende Quarantänepflicht für Reisende aus 59 Ländern sowie 14 «British Overseas Territories» ab dem 10. Juli aufgehoben wird. Die Schweiz ist auch unter diesen Ländern. Achtung: Dieselbe Regel gilt (noch) nicht für die anderen Mitglieder des Vereinigten Königreichs, also Schottland, Wales und Nordirland. Deren Regierungen müssen noch informieren, ob auch dort die Quarantänepflicht aufgehoben ist.

Vietnam

Die Einreise ist aktuell für Bürger der 26 Schengenstaaten (also inklusive der Schweiz) sowie von Grossbritannien verboten und das «Visa on arrival» wird nicht mehr ausgestellt. Allerdings wird dank sehr niedriger Infektionszahlen zurzeit wieder hochgefahren. Primär wird sich das Land jedoch für regionale Nachbarn (China, Korea, südostasiatische Staaten) öffnen, dann für weitere Länder aus dem indopazifischen Raum. Wann Europa drankommt, ist noch unklar.

Weissrussland

Die Grenzen sind für die Einreise ausländischer Staatsbürger nicht geschlossen. Visafreie Einreise für Bürger aus 73 Ländern ist über den nationalen Flughafen Minsk erlaubt; es gibt keine Quarantänepflicht. Nach wie vor bietet die Fluggesellschaft Belavia regelmässige Flüge in einige europäische Städte an. Am Flughafen Minsk wird eine mehrstufige Kontrolle eingerichtet: Zunächst kommen Experten an Bord des ankommenden Flugzeugs und überprüfen die Passagiere auf Krankheitssymptome. Danach gehen Passagiere durch Wärmebildkameras. Die Bewegung auf dem Territorium der Republik ist nicht beschränkt. Man muss im öffentlichen Raum eine individuelle Atemschutzmaske dabei haben.

Zypern

Die meisten Hotels haben am 1. Juni wieder geöffnet; die Flughäfen Larnaka und Paphos am 9. Juni. Seit jenem Datum dürfen auch Reisende aus der «Gruppe A» (Länder mit niedrigem Infektionsrisiko) wieder einreisen. Dazu gehören die Schweiz sowie Österreich, Deutschland, Griechenland, Malta, Bulgarien, Norwegen, Finnland, Dänemark, Luxemburg, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Estland, Lettland und Litauen. Bitte informieren Sie sich vor der Reise über allfällig benötigte Gesundheitszertifikate.

(JCR)