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Die Grenzmauern bröckeln - hoffentlich schnell. Wir sagen, wie die Lage ist. Bild: AdobeStock

Wohin können Schweizer überhaupt reisen?

Die sukzessive Lockerung der Lockdowns in zahlreichen Ländern lassen etwas Hoffnung aufkeimen. Dennoch ist aktuell noch weitgehend unklar, wohin man überhaupt reisen kann. Wir stellen für Sie die neusten verlässlichen Informationen zusammen.

Es zeichnet sich langsam ab, dass die Welt aus der Corona-Schockstarre erwacht und sich erste internationale Reisemöglichkeiten anbahnen. Wir möchten Ihnen anhand einer kontinuierlich aufdatierten Liste zeigen, wohin man bereits wieder reisen kann oder wo sich eine baldige Öffnung abzeichnet.

Die Situation wird sich kontinuierlich ändern. Einerseits finden Grenzöffnungen im Nachbarschaftsverkehr statt, auf Stufe der EU soll es bis zur Sommersaison einen «europäischen Ansatz» geben, bei welchem auch Kriterien für grossflächige Grenzöffnungen definiert werden sollen. Seit dem 13. März und bislang unverändert rät allerdings der Bundesrat, auf nicht dringliche Auslandreisen zu verzichten.

Die aktuelle Situation (Stand vom 3. Juni, 12.30 Uhr - UPDATE bei SERBIEN, ITALIEN, SEYCHELLEN, JAMAIKA und TUNESIEN); die Liste der Länder ist rein alphabetisch geordnet:

Hierhin darf man jetzt schon frei reisen

Belgien: Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien und einiger weiterer europäischer Staaten (Serbien, Montenegro, Nordmazedonien) dürfen grundsätzlich in Belgien einreisen. Aus diesen Staaten liegen keine Restriktionen bei Flügen vor. Es werden aber Grenzkontrollen durchgeführt.

Estland: Seit dem 1. Juni dürfen Reisende aus 16 Schengen-Ländern (Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Polen, Slowenien, Slowakei, Finnland, Norwegen, Island, Tschechien, Lettland und Litauen) wieder einreisen - und dies ohne Quarantäne.

Italien: Auf italienischer Seite öffnen die Grenzen am 3. Juni wieder für Reisende ohne Spezialbewilligung aus dem Schengenraum (also auch aus der Schweiz), ebenso wird der freie Verkehr innerhalb Italiens wieder erlaubt und zahlreiche Lockdown-Massnahmen sind aufgehoben. Für Reisende aus anderen Ländern öffnen die Grenzen erst am 15. Juni. Die Schweizer Grenze zu Italien soll aber erst am 6. Juni wieder öffnen.

Luxemburg: Der Notstand gilt eigentlich bis 21. Juni und am Flughafen sind noch keine Linienflüge erlaubt; Für Bürger aus dem EU- bzw. Schengenraum ist die Einreise jedoch erlaubt.

Niederlande: Grundsätzlich ist die Einreise für Bürger der EU- und EFTA-Staaten sowie von Grossbritannien gestattet. Aus diesen Staaten liegen keine Restriktionen bei Flügen vor. Es werden aber Grenzkontrollen durchgeführt. Dazu muss man wissen: Bis mindestens 20. Mai gelten strenge Corona-Massnahmen. Das heisst unter anderem, dass Restaurants, Cafés und Bars geschlossen sind und in der Öffentlichkeit Social Distancing praktiziert werden muss.

Portugal: Die Einreise ist für Schweizer Bürger bzw. in der Schweiz wohnhafte Personen erlaubt und es gibt auch Fluglösungen, beispielsweise mit Swiss ab Zürich und Genf. Wir beziehen uns hierbei auf die Website des Auswärtigen Amtes von Portugal, wo klar steht, dass Bürger aus EU- und Schengenländern einreisen können, siehe hier. Bei einigen der portugiesischen Inseln wie Madeira und Porto Santo galten spezielle Regeln; dort ist ab dem 1. Juli die Einreise möglich, wobei ein Gesundheitstest verlangt wird.

Serbien: Seit dem 2. Juni sind sämtliche Einreise-Restriktionen im Zusammenhang mitz dem Coronavirus aufgehoben. Man braucht auch keinen PCR-Test oder eine Sondergenehmigung mehr für die Einreise, ebenso sind Quarantänemassnahmen abgeschafft. Es wird gebeten, Social Distancing zu betreiben. Detailinfos gibt es unter diesem Link.

Seychellen: Der internationale Flughafen auf Mahe hat am 1. Juni wieder aufgemacht. Die Einreise ist für Bürger/Wohnberechtigte von 19 Ländern wieder erlaubt; dazu zählen auch die Schweiz und Österreich (nicht aber beispielsweise Deutschland, Frankreich und Italien, welche frühestens Mitte Juli mit freier Einreise rechnen dürfen). Die Einreise muss per Privatjet oder Linien-/Charterflug erfolgen. Bei der Einreise ist ein höchstens 48 Stunden alter, negativer PCR-Covid-Test vorzuweisen. Details unter diesem Link. Transporteure müssen ein spezielles Formular (unter diesem Link zu finden) für die Erteilung einer Landeerlaubnis ausfüllen.

Schweden: Die Einreise in Schweden ist möglich und beispielsweise fliegt Swiss weiterhin nach Stockholm; die Hotels vor Ort sind geöffnet.

Tansania: Das afrikanische Land empfängt ab sofort Reisende aus aller Welt, ohne spezifische Coronavirus-Restriktionen. Es sind keine Quarantänemassnahmen in Kraft, jedoch werden in öffentlichen Räumen gängige Social-Distancing-Massnahmen getroffen und deren Einhaltung verlangt.

Hierhin darf man reisen, wird jedoch einer Quarantänepflicht unterstellt

Gambia: Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt, jedoch muss man sich in 14-tägige Quarantäne begeben.

Griechenland: Grundsätzlich ist Schweizern die Einreise in Griechenland erlaubt; allerdings muss man die Behörden über den Aufenthaltsort informieren und sich in 14-tägige Quarantäne begeben. Flüge aus dem Ausland sind ab 15. Juni nach Athen und Thessaloniki geplant. Die ursprünglich vorgesehenen Testbescheinigungen braucht es nicht; auch die Quarantänepflicht soll dann abgeschafft werden. Es zirkuliert eine Liste von 29 Ländern, deren Bürger per 15. Juni ohne Quarantänepflicht einreisen dürfen; die Schweiz ist ebenfalls darunter. Infektionstests nach dem Zufallsprinzip sind bei der Einreise möglich.

Grossbritannien: Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt und es gibt ab der Schweiz auch Fluglösungen (etwa mit Swiss) nach London. Grossbritannien hat aber jüngst entschieden, einreisende Flugpassagiere ab dem 8. Juni in eine 14-tägige Quarantäne zu schicken. Jüngsten Meldungen zufolge gilt dies aber nicht für Personen, die aus einem Land «mit geringem Ansteckungsrisiko» kommen (diese sind noch nicht näher definiert).

Irland: Die Einreise nach Irland ist nach wie vor Erlaubt, jedoch müssen sich die Reisenden nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Island: Die Einreise in Island ist grundsätzlich erlaubt; es wird aber noch eine 14-tägige Selbstquarantäne auferlegt. Allerdings kann man sich am Flughafen Keflavik auch einem schnellen Coronavirus-Test unterziehen; fällt dieser negativ aus, kann auf die Quarantäne verzichtet werden. Island hat zudem angekündigt, dass seine Grenzen für alle Reisenden per 15. Juni 2020 wieder öffnen.

Jamaika: Ab dem 15. Juni ist die Einreise auch für Nicht-Jamaikaner unter bestimmten Umständen wieder erlaubt. Bis dahin werden bestimmte Einreiseprotokolle erarbeitet und es gibt ein «Risk Assessment» zu den Ländern und Flügen, damit festgelegt werden kann, wer aus welchem Land und unter welchen Bedingungen einreisen darf.

Kambodscha: Schweizer konnten stets einreisen; seit dem 20. Mai dürfen dies auch Bürger der USA, von Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und dem Iran wieder. Allerdings muss ein höchstens 72 Stunden altes Zertifikat vorgelegt werden, wonach man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist, sowie ein Nachweis über eine Gesundheitsversicherungsdeckung in Höhe von 50'000 US-Dollar. Ebenso muss man sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Rumänien: Grundsätzlich sind EU- und Schengenstaaten-Bürger zur Einreise berechtigt. Wer jedoch aus einem Land mit mehr als 500 Coronavirus-Infektionen einreist - und dazu zählt die Schweiz - muss sich in 14-tägige Quarantäne begeben.

Sambia: Die Einreise auf dem Luftweg via Lusaka ist erlaubt; alle Einreisenden werden jedoch einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Tadschikistan: Die Einreise ist grundsätzlich erlaubt. Wer sich jedoch bis 14 Tage vor der Einreise in der Schweiz oder in Afghanistan, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Iran, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien, Südkorea oder den USA aufgehalten hat, wird in 14-tägige Quarantäne gesteckt.

Tunesien: Flüge nach Tunesien sind bis auf Weiteres nicht erlaubt. Die Einreise hingegen schon, doch muss man sich einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen.

Uganda: Die Einreise ist erlaubt; Flüge verkehren jedoch nicht. Alle Einreisenden werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

So sieht es bezüglich den anderen Reiseländern aus

Ägypten: Die Einreise ist untersagt; wann das Land touristisch wieder geöffnet wird, ist aktuell noch unbekannt.

Albanien: Das Land befindet sich noch im Lockdown, allerdings gibt es seit dem 26. April Lockerungen. Die Grenzen sind noch geschlossen; der Flughafen Tirana empfängt bis mindestens 30. Mai nur in Ausnahmefällen Flüge. Premierminister Edi Rama hat angekündigt, dass man das Land ab dem 31. Mai wieder für den Tourismus öffnen wolle.

Antigua and Barbuda: Die Grenzen öffnen am 4. Juni wieder. Pläne, wonach Einreisende in 14-tägige Quarantäne gesteckt würden, wurden wieder verworfen - unter anderem, weil davon ausgegangen wird, dass die Besucher lediglich eine statt zwei Wochen bleiben werden.

Argentinien: Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nach neusten Informationen bleiben aber die Grenzen bis mindestens 31. August geschlossen.

Armenien: Bis zum 22. Mai gilt noch der Notstand. Bis zum 31. Mai werden keine Flüge ins Land erlaubt, mit Ausnahmen (und damit verbunden auch Quarantänebestimmungen).

Aruba: Die Einreise ist aktuell noch verboten. Das «One Happy Island» hat den 1. Juli 2020 als vorläufigen Termin für die Öffnung der Grenzen und damit die Wiederaufnahme des Tourismus angekündigt. Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle auf der ganzen Insel machen sorglose Ferien möglich. Grundlage ist das neu entwickelte Gütesiegel «Aruba Health & Happiness Code».

Aserbaidschan: Die Grenzen sind für Ausländer geschlossen (ausser solchen mit Arbeits- oder Wohnrechts-Nachweis oder Spezialbewilligungen); die Visumserteilung ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Wer einreisen kann, muss ein Gesundheitszertifikat vorlegen, wird vor Ort auf Coronavirus getestet und für 14 Tage in Quarantäne gesteckt.

Australien: Die Einreise oder der Transit ist allen Reisenden untersagt, ausser sie sind australische Staatsangehörige, Familienangehörige von australischen Staatsbürgern, Personen mit festem Wohnsitz in Australien, Airline-Crew-Mitglieder oder Diplomaten und deren Familien. Wer einreisen darf, muss sich in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Kreuzfahrtschiffen ist das Andocken an australischen Häfen bis mindestens Ende September verboten. Laut neusten Informationen wird per 1. Juli eine «Travel Bubble» mit gegenseitiger Reiseerlaubnis zwischen Australien, Neuseeland und diversen Pazifikstaaten eröffnet; internationaler Reiseverkehr mit anderen Ländern sei indes frühestens ab September zu erwarten.

Bahamas: Premierminister Hubert Minnis hat angekündigt, dass das Land «am oder vor dem 1. Juli» wieder geöffnet werden soll. Der definitive Entscheid wird auf der Anzahl Covid-Infektionen und der Infektionskurvenentwicklung basiert sein.

Barbados: Flüge von und nach Barbados sind bis mindestens 30. Juni ausgesetzt. Wegen der Coronavirus-Bekämpfungsmassnahmen ist auch für Einheimische der Aufenthalt am Strand streng geregelt und limitiert.

Bolivien: Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt.

Bosnien-Herzegowina: Es gilt noch bis mindestens 31. Mai der nationale Notstand; Einreisen/Flüge ins Land sind für Ausländer verboten.

Botswana: Die Einreise ist für Bürger der Schweiz, von Deutschland, Österreich, Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Iran, Italien, Japan, Korea, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und USA untersagt. Auch die Visa sind suspendiert und Visa-on-arrival ist temporär eingestellt. Andere Einreisende werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Brasilien: Aktuell ist die Einreise nur für Brasilianer oder Niederlassungsberechtigte möglich. Mit Einschränkungen sind Transits möglich. Vor dem 1. Juli ist aufgrund der hohen Infektionszahlen nicht mit Lockerungen zu rechnen.

Bulgarien: Die Grenzen bleiben für Schweizer vorerst geschlossen; die Einreise ist seit 7. Mai wieder für Bürger/Bewohner der folgenden Länder erlaubt: Kroatien, Zypern, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei und Slowenien erlaubt. Schweizer dürfen aber via Bulgarien transitieren, sofern sie auf dem Heimweg in die Schweiz sind.

Cayman-Inseln: Eigentlich wollten die Cayman-Inseln per 1. September wieder öffnen. Angesichts der Probleme in den USA, dem wichtigsten Quellmarkt des Landes, scheint dies nach jüngsten Aussagen der Regierung jedoch nicht mehr aktuell zu sein.

Chile: Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt.

China/Hong Kong: Die generelle Einreise nach China ist weiterhin nicht möglich; wer einreisen darf, muss sich an den Flughäfen einem PCR- oder NAT-Test unterziehen und für 14 Tage in Quarantäne. Die Einreisesperre für Ausländer in Hong Kong wurde bis zum 18. September ausgedehnt. Ausserdem bleiben Versammlungen von mehr als acht Personen für zwei weitere Wochen verboten.  

Costa Rica: Das Land hat beschlossen, die Grenzschliessungen noch einmal bis zum 15. Juni 2020 zu verlängern. Danach ist eine Einreise wieder möglich, sofern sich die Lage nicht verschlechtert. Über allfällige Gesundheitschecks für Touristen bei der Einreise nach genanntem Datum ist noch nichts bekannt.

Dänemark: Die Grenzen sind noch geschlossen. Allerdings dürfen seit dem 25. Mai Bürger der nordischen Staaten (mit Ausnahme von Schweden) sowie von Deutschland einreisen, sofern Sie Verwandte oder Wohneigentum in Dänemark haben, oder auch Geschäftsreisen (unter Einhaltung strikter Hygienemassnahmen) unternehmen müssen. Ab dem 15. Juni soll die Einreise in Dänemark wieder generell möglich sein, wenn auch unter gewissen Bedingungen (z.B. Nachweis einer Hotelbuchung).

Deutschland: Die Einreise nach Deutschland ist aktuell nur möglich, sofern man einen triftigen Grund dafür vorweisen kann. Grenzgänger und getrennt voneinander in Deutschland und der Schweiz lebende Ehepaare/Lebenspartner/Familienmitglieder haben solche triftigen Gründe; «papierlose» Beziehungen fallen nicht darunter, d.h. man kann nicht einfach mal die Freundin in Deutschland besuchen. Laut Bundesrätin Karin Keller-Sutter möchte man die Grenzen so schnell wie möglich öffnen und steht in Kontakt mit dem Nachbarland und strebt eine Normalisierung in den nächsten Wochen an. Voraussichtlich ab dem 15. Juni 2020 werden die Grenzen zwischen der Schweiz und Deutschland wieder vollständig geöffnet und für den touristischen Verkehr freigegeben.

Dominikanische Republik: Aktuell ist die Einreise verboten. In öffentlichen Zonen ist das Tragen von Gesichtsmasken Pflicht. Der Tourismussektor der Dominikanischen Republik wappnet sich für die schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs ab dem 1. Juli 2020. Ein eigens konzipierter Fahrplan in vier Phasen gibt Auskunft über die Schritte zum Neustart des Tourismus in dem beliebten karibischen Inselstaat.

Ecuador: Die Grenze ist geschlossen. Ab Montag, 1. Juni 2020, wird der Neustart des regulären internationalen und nationalen kommerziellen Flugbetriebs genehmigt. Dann wird auch die Einreise wieder möglich sein, jedoch müssen Touristen einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, welcher spätestens 72 Stunden vor dem Einsteigen in ein Flugzeug durchgeführt wird.

Färöer-Inseln: Die Färöer werden ab dem 15. Juni wieder Besucher aus Dänemark und Island sowie Reisende aus Deutschland und Norwegen, welche via Dänemark einreisen, empfangen. Seit einem Monat gab es keinen neuen Corona-Fall auf den Inseln. Wann Schweizer einreisen dürfen, ist noch nicht bekannt. Die Färöer wollen aber den Tourismus hochfahren, für welchen man sich - nicht zuletzt wegen der vor Ort gedrehten Szenen des neusten Bond-Films - für dieses Jahr viel versprochen hatte.

Fidschi: Die Einreise ist verboten; Einreiseberechtigte müssen sich in Quarantäne begeben.

Finnland: Die Einreise zu rein touristischen Zwecken ist untersagt. In Finnland wohnhafte Schweizer wie auch deren Familienangehörige dürfen aber einreisen; ebenso ist die Einreise zu Transitzwecken erlaubt (man kann also via Helsinki in die Schweiz fliegen). Seit dem 14. Mai sind jedoch Reisen von und in den Schengenraum freigegeben, sofern es sich um Arbeitsreisen oder «unvermeidliche persönliche Reisen» handelt. Internationale Passagierflüge sind bis zum 27. Mai ausgesetzt.

Frankreich: Zurzeit ist die Einreise nur für Grenzgänger im Arbeitsverkehr geöffnet. Generell will Frankreich seine Strände bis Ende Juni geschlossen halten. Allerdings wurde auch schon klargemacht, dass wenn Frankreich seine Grenzen wieder öffnet, es zumindest für Reisende aus dem Schengen-Raum nicht an eine Quarantänebedingung gekoppelt sein wird. Diese wird nur noch für Einreisende aus Ländern sein, welche auf einer noch zu definierenden «Risikoländer-Liste» stehen. Bundesrätin Karin Keller-Sutter steht in Kontakt mit Innenminister Christophe Castaner. Man strebe an, in den kommenden Wochen wieder eine normale Situation an den Grenzen zu erreichen. Es wird auch hier vom 15. Juni ausgegangen. Innerhalb Frankreichs sind Lockerungen der Mobilitätsbeschränkung per 2. Juni vorgesehen.

Georgien: Der Notstand gilt bis 22. Mai; so lange bleiben die Grenzen geschlossen und der Luftverkehr verboten; wer trotzdem einreisen kann, wird in Quarantäne gestellt. Georgien hat eine Öffnung für internationale Touristen per 1. Juli in Aussicht gestellt.

Grenada: Premierminister Keith Mitchell hat Pläne für eine Grenzöffnung in der ersten Juni-Woche vorgestellt. Aktuell sei man an der Ausarbeitung der Schutzmassnahmen mit Fluggesellschaften und Hotels.    

Hong Kong: Das Hong Kong Tourism Board (HKTB) hat im Rahmen einer Webkonferenz am 24. April 2020 die zuletzt verfügbaren Ergebnisse der Tourismusentwicklung sowie die strategischen Pfeiler seines «Recovery Plans» für den Tourismus vorgestellt. Im nahen (inländischen/regionalen) Verkehr rechnet Hong Kong, dass nach der Pandemie der Fokus zunächst auf Inlandsreisen liegen wird; kurz danach ist mit Auslandsreisen zu rechnen.
Der regionale Wettbewerb wird sich zuspitzen, da Tourismusbehörden und touristische Anbieter zeitgleich große Kampagnen durchführen werden, um Besucher zu gewinnen. Es sei davon auszugehen, dass Langstrecken-Märkte (wie etwa die Schweiz) eine längere Vorlaufzeit benötigen, um sich zu erholen und daher Reiseaktivitäten erst wieder im letzten Quartal 2020 aufgenommen werden. Aktuell ist die touristische Einreise aber noch verboten.

Israel: Israel hat eine schrittweise Rückkehr zum Tourismus beschlossen. Der Inlandtourismus ist ab 3. Mai wieder erlaubt, deshalb dürfen Hotels und Unterkünfte mit Gästezimmern ihre Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen. Voraussetzung für eine weitere Öffnung des Tourismus ist die Entwicklung der Corona-Situation im Lande, die kontinuierlich beobachtet wird. Alle Sektoren der Tourismusindustrie haben inzwischen umfassende Vorkehrungen getroffen, um Reisenden in naher Zukunft einen sicheren Aufenthalt und einen erholsamen Urlaub zu ermöglichen. Der 1. Juni 2020 gilt in vielen Bereichen der israelischen Reisebranche als Stichtag: Bis dahin sollen die landesweiten Massnahmen zu sicheren und unbesorgten Israel-Ferien umgesetzt werden; ausserdem sollen ab diesem Datum die meisten Bereiche des Tourismus wieder zugänglich sein.

Indien: Visa der Schweizer Staatsbürger sind bis und mit 15. Mai suspendiert; ebenso der Flugbetrieb. Über Lockerungen ist derzeit nichts bekannt.

Indonesien: Einreise und Transit sind verboten, ausser für Staatsbürger Indonesiens oder Personen mit Arbeits-/Aufenthalts-Erlaubnis und Diplomaten. Wer einreisen darf, muss ein offizielles Gesundheitszertifikat in englischer Sprache vorweisen (mitsamt negativem PCR-Test) und darf sich in den 7 Tagen vor der Einreise nicht in der Schweiz oder in China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Iran, Italien, Spanien oder Südkorea aufgehalten haben, und muss so oder so für 14 Tage in Quarantäne.

Japan: Personen aus China sowie dem Schengen-Raum (also auch der Schweiz) und einigen weiteren Ländern wird bis auf Weiteres die Einreise verweigert. Die Einreise dürfte frühestens ab dem 1. Juni möglich sein; mit Vorbehalten ist aktuell schon ein Transit möglich.

Kanada: Kanada hält die Grenze für alle nicht in Kanada wohnhaften bzw. nicht über die kanadische Staatsbürgerschaft verfügenden Personen bis mindestens 30. Juni 2020 geschlossen. Wer es dank allfälliger Ausnahmeregelungen nach Kanada schafft, muss mit diversen Prozeduren rechnen, worüber diese Website Auskunft gibt. Kreuzfahrtschiffe bleiben bis Ende Oktober verbannt.

Kapverden: Die Einreise ist aktuell verboten und es gibt noch keine konkreten Hinweise auf ein Wiedereröffnungsdatum. Cabo Verde Airlines bereitet sich allerdings auf eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs per 1. Juli vor.

Kasachstan: Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Kenia: Die Einreise ist aktuell verboten; es wird damit gerechnet, dass man ab dem 27. Mai wieder einreisen darf.

Kolumbien: Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt. Nach neusten Informationen bleiben aber die Grenzen bis mindestens 31. August geschlossen.

Kosovo: Spätestens ab dem 15. Juni kann der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Auch Touristen dürfen dann wieder ins Land.

Kroatien: Kroatien hat eine, leider ziemlich komplizierte, Lockerung der Grenzbestimmungen angeordnet. So darf einreisen, wer ein Wohnobjekt oder auch eine vor Ort stationierte Jacht besitzt, oder nachweislich aus geschäftlichen Gründen einreist. Details gibt es dazu unter diesem Link. Reisende aus Österreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Estland können aufgrund der zufriedenstellenden epidemiologischen Situation bereits jetzt unter gleichen Voraussetzungen wie vor der Corona-Krise einreisen. Andere Touristen dürfen weiterhin nicht einreisen.

Kuba: Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt. Eigentlich ist geplant, die Flughäfen am 1. Juli wieder zu öffnen, jedoch noch abhängig von der weiteren Entwicklung der Infektionskurven im Land. Ab dem 7. Juli fliegt American Airlines planmässig wieder von Miami nach Havanna.

Laos: Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

La Réunion: Das französische Überseeterritorium öffnet laut diversen Reiseveranstaltern am 15. Juni seine Grenzen. Laut den lokalen Tourismusbehörden gilt aber weiterhin eine Quarantänepflicht: Seit dem 18. Mai kann man selber wählen, ob diese privat mit telefonischer Meldepflicht oder in einem staatlichen Etablissement vollzogen wird.

Lettland: Die Grenze ist geschlossen; ein Öffnungsdatum ist bislang nicht bekannt.

Litauen: Grundsätzlich ist die Grenze, mit Ausnahmen für Einheimische etc., bis auf Weiteres geschlossen. Heimkehrende Staatsbürger oder Aufenthaltsberechtigte werden eine 14-tägigen Quarantäne unterstellt. Es wurde erklärt, dass die generelle Einreise ab 31. Mai wieder möglich sein soll.

Malediven: Bis auf Weiteres gibt es kein «Visa on arrival» mehr. Das Land ist stark vom Tourismus abhängig und hat angekündigt, ab Juli wieder Gäste zu begrüssen: In einer Fernsehansprache kündigte Präsident Ibrahim Mohamed Solih Pläne an, die Landesgrenzen wieder zu öffnen und so die am stärksten betroffene Tourismusbranche im Juli wieder zu unterstützen. Ab 1. Juni sind Einreisen mittels Privatjet und Yacht wieder erlaubt, ab dem 1. Juli auch Charterflüge. Hotels und Guesthouses können den Betrieb ab August wieder aufnehmen. Zu Kreuzfahrtschiffen gibt es noch keine Regelung.

Malta: Die Einreise ist für Nicht-Berechtigte noch verboten, aber nicht mehr lange: Ab Juli werden kommerzielle Flüge wieder aufgenommen und Reisende aus der Schweiz. Deutschland, Österreich, Italien (nur Sizilien und Sardinien), Luxemburg, Irland, Island, Norwegen, Dänemark, Finnland, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Litauen, Lettland, Estland, Israel und Zypern dürfen als Erste wieder frei einreisen. Es ist keine Quarantäne vorgesehen und man muss bei der Ankunft auch keinen Corona-Test machen/vorweisen.

Marokko: Die Einreise ist untersagt; wann das Land touristisch wieder geöffnet wird, ist aktuell noch unbekannt.

Mauritius: Die internationalen Flüge sind bis zum 30. Juni ausgesetzt; Air Mauritius plant, ab Juli wieder diverse Routen anzubieten. Aktuelle Flüge zwischen Mauritius und Europa sind unter diesem Link ersichtlich. Die vollständige Wiedereröffnung des Tourismus wird von der lokalen und globalen Lage abhängig gemacht.

Mexiko: Aktuell ist die Einreise noch untersagt. Das Touristengebiet Cancun/Riviera Maya im Bundesstaat Yucatan hat jedoch in Aussicht gestellt, dass ab Juni wieder dort Ferien verbracht werden können. Auch die Region Los Cabos im Nordwesten des Landes will wieder öffnen. Seit dem 18. Mai wurden die Spezialregelungen in weiten Teilen des Landes gelockert.

Mongolei: Sämtliche internationale Flugverbindungen sind ausgesetzt und auch eine Einreise über den Landweg ist nicht möglich. Es werden vorläufig auch keine Visa für Schweizer für Einreisen auf dem Landweg in die Mongolei ausgestellt.

Montenegro: Die Grenzen bleiben vorerst noch geschlossen. Zur Einreise berechtigte Personen werden einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Myanmar: Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Namibia: Die Einreise ist verboten. Ein genaues Datum hinsichtlich einer Grenzöffnung ist noch nicht bekannt.

Neuseeland: Die Einreise ist bis auf Weiteres verboten; wer einreisen darf, muss in eine 14-tägige Selbstisolierung. Ausgenommen sind lediglich Einreisende aus den pazifischen Inselstaaten. Kreuzfahrtschiffen ist es untersagt, in Neuseeland anzulanden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2020. Laut neusten Informationen wird per 1. Juli eine «Travel Bubble» mit gegenseitiger Reiseerlaubnis zwischen Australien, Neuseeland und diversen Pazifikstaaten eröffnet; internationaler Reiseverkehr mit anderen Ländern sei indes frühestens ab September zu erwarten.

Norwegen: Ausländische Staatsangehörige, die keinen festen Wohnsitz in Norwegen haben oder dort arbeiten, werden an der Grenze zurückgewiesen. Es gibt Ausnahmen zu dieser Regelung: So können Personen, die Familienangehörige oder Wohneigentum in Norwegen haben, ab sofort einreisen, ebenso Saisonniers. Die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Gebietes werden beibehalten. Die norwegische Regierung hat am 15. Mai eine Reisewarnung, Quarantänevorschriften und Einreisebegrenzungen bis zum 20. August verlängert. Gleichzeitig wurde verkündet, dass je nach der weiteren Entwicklung der Pandemie am 1. Juni eine Ausnahme für Einreisende aus den nordischen Ländern kommen könnte. Am 20. Juli könnte dann eine Ausnahme für weitere europäische Länder angekündigt werden.

Oman: Touristische Visa sind suspendiert und Kreuzfahrtschiffen wird die Anfahrt der Häfen verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit unbekannt.

Österreich: Wie von Travelnews bereits dokumentiert, will Österreich die Grenzen selektiv wieder öffnen. Bundesrätin Karin Keller-Sutter habe mit dem österreichischen Innenminister Karl Nehammer telefoniert und über eine Rückkehr zur Reisefreiheit gesprochen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass im DACH-Raum die gegenseitigen Grenzen für touristische Reisen per 15. Juni wieder normal offen sind. Inzwischen hat Österreich angekündigt, dass es seine Grenzen zur Tschechischen Republik, zur Slowakei und zu Ungarn auch am 15. Juni öffnen wird. Damit ist in Zentraleuropa wieder einigermassen grenzüberschreitende Mobilität  möglich.

Peru: Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Philippinen: Die Einreise von Ausländern ist nach wie vor stark eingeschränkt. Nur Filipinos, deren ausländische Ehepartner und Kinder, akkreditierte Beamte ausländischer Regierungen und internationaler Organisationen sowie die Besatzungen ausländischer Fluggesellschaften sind aktuell berechtigt, in den Philippinen einzureisen. Immerhin wird der Lockdown im Land ab dem 1. Juni schrittweise gelockert.

Polen: Seit dem 4. Mai sind Hotels und Einkaufszentren und dergleichen wieder geöffnet. Die Grenzen bleiben aber vorerst bis mindestens 13. Mai ausser in klar geregelten Ausnahmefällen geschlossen.

Puerto Rico: Strände, Restaurants und Geschäfte sind seit Ende Mai wieder geöffnet. Bis zum 15. Juni bleibt noch eine Ausgangssperre in Kraft. Die freie touristische Einreise ist noch nicht erlaubt.

Russland: Die Einreise ist für ausländische Staatsbürger verboten, mit gewissen Ausnahmen. Eine Grenzöffnungsdatum ist bislang nicht bekannt.

Saint Lucia: Die Karibikinsel plant, ab 4. Juni wieder zu öffnen. 1500 Hotels bzw. Gaststätten werden dann wieder öffnen, unter Einhaltung gewisser Hygieneregeln. Flüge sind allerdings vorerst erst aus den USA erlaubt.

Senegal: Die Einreise und der internationale Flugverkehr sind bis und mit 31. Mai 2020 suspendiert.

Singapur: Die Einreise nach Singapur ist weiterhin beschränkt. Die Häfen sind für alle Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Ab dem 2. Juni sind jedoch wieder Transitflüge via Singapur Changi erlaubt. Ebenso führt Singapore Airlines bereits Flüge zwischen Singapur und Zürich durch.

Slowakei: Die Grenzen bleiben bis mindestens 27. Mai geschlossen.

Slowenien: Eigentlich wollte Slowenien die Grenzen für all jene öffnen, welche sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht ausserhalb des EU-Raums aufgehalten haben (für andere hätte eine 14-tägige Heimquarantäne-Pflicht gegolten). Kurzfristig hat sich Slowenien umentschieden: Grundsätzlich ist die Einreise nur jenen Bürgern erlaubt, welche aus einem Schengenstaat kommen, mit welchem bereits eine gegenseitige Reiseerlaubnis, basierend auf Coronavirus-Entwicklungen im jeweiligen Land, ausgehandelt wurde.

Spanien: Spanien will bis Ende Juni zur Normalität zurückzukehren. Dabei werde das Vorgehen von Region zu Region unterschiedlich verlaufen, je nachdem wie sich die Infektionsrate entwickelt, wie viele Intensivbetten frei sind und wie gut die Vorgaben etwa zum Mindestabstand eingehalten werden. Inzwischen ist klar: Für den Tourismus herrscht ab 1. Juli wieder grünes Licht! Das gilt auch regional: Am 1. Juli öffnen die Flughäfen Teneriffa-Süd, Lanzarote, Gran Canaria und Fuerteventura auf den Kanaren für internationale Flüge. Im Rahmen eines Pilotprojekts dürfen die Kanaren und Balearen ab 15. Juni einige tausend deutsche Urlauber empfangen. Für sie soll auch die Quarantäne nicht gelten. Eine Woche später soll dann der Alarmzustand für alle aufgehoben werden und Spanien-Reisen generell wieder möglich sein.

Sri Lanka: Die Einreise ist verboten, mit diversen Ausnahmen. Wer einreisen darf, muss ein Gesundheitsattest vorlegen; Crews müssen bis zum nächsten Flug in Quarantäne. Visa und ETAs sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Transits sind möglich, jedoch mit einer maximalen Aufenthaltszeit in Colombo von 12 Stunden. Inzwischen wurden aber Reiseveranstalter dahingehend informiert, dass die Öffnung für den internationalen Tourismus per 1. August 2020 erfolgen soll.

Südafrika: Die Einreise ist verboten. Zurückkehrende Südafrikaner und Aufenthaltsberechtigte werden einer 21-tägigen Quarantäne unterstellt.

Südkorea: Visa und Visumsbefreiungen sind temporär ausser Kraft gesetzt. Wer einreisen darf, wird einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt.

Thailand: Die Civil Aviation Authority of Thailand hat das Verbot für internationale Flüge jüngst bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Wer trotzdem einreisen kann, wird einer 14-tägigen Quarantänepflicht unterstellt. Inzwischen ist bekannt, dass der Lockdown per 1. Juli beendet wird. Dann soll auch internationales Reisen (für Einheimische aus Thailand heraus) möglich sein. Bei den Einreisen sieht es anders aus: Frühestens im 4. Quartal werde Thailand wieder internationale Touristen empfangen, sagte der Chef der Tourist Authority of Thailand (TAT) jüngst in einem Interview. Es dürften darüber hinaus spezielle Gesundheits-Nachweise für die Einreiseerlaubnis vonnöten sein.

Trinidad & Tobago: Die Wiedereröffnung der Grenzen ist für Phase 6 des strategischen Reluanch-Plans der Regierung vorgesehen, was auf den Zeitraum zwischen 7. und 20. Juni fällt - abhängig von den Infektionsraten im Land.

Tschechien: Die Grenze bleibt bis 15. Juni geschlossen; bis dahin gilt ein Einreiseverbot für Ausländer ohne Aufenthaltsbewilligung bis auf einige Ausnahmen (z.B. für Geschäftsreisen oder  für Besuche bei familiärer oder dauerhafter Beziehung). Für Grenzübertritte aus den Nachbarländern (Strasse & Bahn) sind spezielle Zollstellen designiert. Bei der Einreise nach Tschechien ist grundsätzlich die Vorlage eines negativen Corona-Tests notwendig oder es wird eine obligatorische 14-tägige Quarantäne angeordnet. Der öffentliche Verkehr ist noch immer eingeschränkt, es bestehen aber mittlerweile regelmässige Busverbindungen in die Schweiz und zurück. Ab 5. Juni bietet Swiss wieder Direktflüge nach Zürich, ab 21. Juni ebenfalls nach Genf an. Ab dem 15. Juni dürfen Schweizer ohne Einschränkungen einreisen.

Tunesien: Tunesien will ab dem kommenden 27. Juni Ein- und Ausreisen wieder erlauben, im Einklang mit dem Hochfahren des Flugbetriebs ab und zum nordafrikanischen Land.

Turkmenistan: Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Türkei: Die Türkei unterliegt noch bis mindestens Ende Mai einem Lockdown. Allerdings soll danach Turkish Airlines wieder fliegen und es gibt einen Fahrplan für Lockerungen und eine schrittweise Rückkehr zur Normalität. Die Türkei hat inzwischen auch Pläne für ein Gesundheitszertifikat vorgelegt.

Turks & Caicos: Das britische Überseegebiet empfängt ab dem 22. Juli wieder Touristen. Laut dem Tourismusamt der Inseln wird derzeit an den Sicherheits- und Hygieneprotokollen für die Wiedereröffnung gearbeitet.

Ukraine: Die Grenzen sind für Nicht-Einreiseberechtigte noch geschlossen. Auch die Wiederaufnahmen von internationalen Flügen ist noch nicht terminiert. Wer einreisen kann/darf, wird in Quarantäne gestellt.

Ungarn: Anfang Mai wurde der Lockdown gelockert. Die Grenzen bleiben aber vorerst geschlossen. Personen aus den angrenzenden Ländern dürfen zu Geschäftszwecken einreisen.

Uruguay: Die Einreise ist verboten. Ein Öffnungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

USA: Die USA möchten gerne möglichst schnell zur Normalität zurückkehren, sofern möglich. Hierzu wird aktuell an Schutzkonzepten gearbeitet. Ein solches sieht laut der US-Regierung vor, ein Gesundheits-Screening ankommender Passagiere durchzuführen. Dazu sollen demnächst klare Listen publiziert werden, auf welchen steht, aus welchen Ländern die Einreise wieder genehmigt ist und welche Länder weiterhin auf einer Blacklist stehen. Grundlage dieser Einschätzungen sollen epidemiologische Gutachten sein. Bereits zuvor hatten die USA einen Dreiphasen-Plan zum Hochfahren der Reisetätigkeit präsentiert. Genaue Daten sind noch ausstehend und hängen von der Entwicklung der Infektionskurven ab. Ebenso haben die USA angekündigt, dass eine Grenzöffnung auf Reziprozität beruhen wird, also darauf, dass auch US-Bürger in das jeweils andere Land einreisen dürfen. Allerdings kommen inzwischen von Regionen unterschiedliche Angaben. Beispiel: Die Behörden der Florida Keys haben angekündigt, die Inselkette ab dem 1. Juni wieder für alle Besucher zugänglich zu machen. Hotels und andere Unterkünfte dürfen in der Anfangsphase der Wiedereröffnung nur maximal 50 Prozent ihrer Zimmerkapazität vergeben.

Usbekistan: Die Grenzen sind geschlossen; der Luftverkehr ist eingestellt. Über ein allfälliges Wiedereröffnungsdatum ist bislang nichts bekannt.

Vereinigte Arabische Emirate (V.A.E.): Das Einreiseverbot für ausländische Reisende ist noch in Kraft. Es werden auch keine Visa mehr ausgestellt und wer ein solches hat, darf trotzdem nicht einreisen, derweil Einheimische nicht mehr ausreisen dürfen. Nicht von dieser Regelung betroffen sind Personen im Flugtransit in Dubai.

Vietnam: Die Einreise ist aktuell für Bürger der 26 Schengenstaaten (also inklusive der Schweiz) sowie von Grossbritannien verboten und das «Visa on arrival» wird nicht mehr ausgestellt. Allerdings wird dank sehr niedriger Infektionszahlen zurzeit wieder hochgefahren. Primär wird sich das Land jedoch für regionale Nachbarn (China, Korea, südostasiatische Staaten) öffnen, dann für weitere Länder aus dem indopazifischen Raum. Wann Europa drankommt, ist noch unklar.  

Zypern: Der Lockdown wird bereits sukzessive gelockert. Grundsätzlich sind die Grenzen aber für touristischen Verkehr geschlossen; wer einreisen darf, wird in Quarantäne gesetzt. Flüge aus der EU und der Schweiz sind bis mindestens 28. Mai ausgesetzt. Die Hotels sollen am 1. Juni wieder öffnen; die Flughäfen Larnaka und Paphos sollen am 9. Juni wieder öffnen können. Ab jenem Datum dürfen auch Reisende aus Griechenland, Österreich, Deutschland, Malta, Bulgarien, Norwegen, Finnland, Dänemark, Slowenien, Ungarn, Israel, der Slowakei und Litauen wieder einreisen. Schweizer sowie Bürger von Polen, Rumänien, Kroatien, Estland und Tschechien dürfen ab dem 20. Juni wieder einreisen. Bitte informieren Sie sich vor der Reise über allfällig benötigte Gesundheitszertifikate.

(JCR)