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Fidschi stehen ungemütliche Zeiten bevor: Heute Abend trifft der Zyklon «Harold» auf den Inselstaat. Bild: Screenshot www.met.gov.fj/

«Harold» steuert direkt auf Fidschi zu

Im Südpazifik treibt derzeit ein tropischer Zyklon sein Unwesen. Nachdem der Sturm bereits die Solomon-Inseln und Vanuatu heimgesucht hat, nimmt er jetzt Kurs auf Fidschi.

Dem Inselparadies Fidschi stehen unruhige Zeiten bevor. Zyklon «Harold» befindet sich mit der Stärke 4 auf direktem Weg auf den Staat im Südpazifik. Laut dem Joint Typhoon Warning Center (JTWC) müssen sich die Inselbewohner auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometer einstellen. Der Zyklon soll am Dienstagabend (Lokalzeit) auf die Inseln treffen. Es ist mit hohem Wellengang und starken Überschwemmungen zu rechnen. Die Bevölkerung bereitet sich auf das Schlimmste vor.

Zuvor richtete der Zyklon mit der Kategorie 5 schweres Unheil auf dem pazifischen Inselstaat Vanuatu. Es ist der schlimmste Sturm, seit dem schweren Zyklon Pam im Jahr 2015. Sintflutartige Regenfälle bescherten heftige Überschwemmungen und zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Hunderte Menschen suchten in Notunterkünften Schutz - und das inmitten der Pandemie.

Die Insel Santo wurde mit Spitzböen von über 300 Stundenkilometern heimgesucht. Auf den Salomon-Inseln, die ebenfalls von «Harold» heimgesucht wurden, verloren mindestens 27 Menschen ihr Leben.

(NWI)