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Diese waschechten Solothurner nennen die Vorzüge ihrer Heimatstadt. v.l. Jürgen Hofer (Tourismusdirektor Solothurn), Sandra Boner (SRF Meteo-Moderatorin), Murielle Blaser (Leiterin Solothurn Services) und Hansjörg Boll (Stadtschreiber Solothurn). Bild und Video: TN

Solothurn liegt direkt am Meer

2000 Jahre legendär – so lautet der Slogan der Barockstadt in diesem speziellen Jubiläumsjahr. Die gebürtige Solothurnerin und langjährige SRF Meteo Moderatorin Sandra Boner verrät ihre ganz persönlichen Geheimtipps.

«Wenn es nach mir ginge, würde ich die Wettervorhersagen für Meteo vom Dach der St. Ursen-Kathedrale  in Solothurn moderieren – für mich ist dies die schönste Aussicht in der Schweiz», witzelt die langjährige SRF-Moderatorin Sandra Boner im Zunfthaus zur Meisen in Zürich. Sie ist eine Herzblut-Solothurnerin und spricht an einer Veranstaltung von Solothurn Tourismus über die Vorzüge ihres geliebten Wohnortes.

Die Tourismusregion Solothurn bietet einen guten Mix zwischen Natur, Kultur, Kulinarik und Architektur. In der Altstadt von Solothurn sind die Strassen autofrei und ermöglichen so ein entspanntes Erkunden der alten Bauten im Barockstil. Ein Besuch lohnt sich am Samstag doppelt, wenn der grosse Markt quer durch die Stadt in vollem Gange ist und die Händler aus der Region ihre Waren präsentieren. Aber auch das Einkaufen in den kleinen Gassen ist hier mit Charme verbunden, denn die internationalen Ketten haben sich hier bislang noch nicht eingenistet, sodass die kleinen Läden von Einheimischen besetzt sind.

Entlang der Aare warten an der «Champs-Élysées» zahlreiche Restaurants in jeder Preisklasse und für jeden Geschmack zum Einkehren auf. Perfekt, um sich vor einem Konzert im Veranstaltungszentrum «Kopfmehl» mit Freunden zu treffen und auf einen guten Abend anzustossen. Kultur gibt es auch in den verschiedenen Museen zu erleben: Im Naturmuseum können Besucher die ausgestellten Tiere anfassen und beim Ausflug in das Zeughaus rät Sandra Boner, einmal dem «Joggeli», der beim Ausgang steht, das Visier zu öffnen.

Die Stadt ist umgeben von herrlicher Natur. Innerhalb von dreissig Minuten gelangen Reisende vom Bahnhof auf den Gipfel des Weissensteins, es ist der Hausberg von Solothurn. Dort wartet eine herrliche Aussicht über das Nebelmeer. Bei gutem Wetter reicht sie sogar bis zu den Alpen. Das vielseitige Sport-Angebot umfasst über 1300 Kilometer Wanderweg, Gleitschirmfliegen, Biken oder verschiedenen Wintersportarten. So kommt auch in der Höhe keine Langeweile auf.

2000 Jahre legendär

Das Jahr 2020 ist ein Besonderes, denn es gibt Grund zum Feiern: Schon 2000 Jahre lang gibt es die Barockstadt. Dafür wurde für das ganze Jahr über ein spezielles Programm aufgelegt. Angefangen mit der Vortragsreihe «2000 Jahre Solothurn» in der Zentralbibliothek die vom 31. März bis 3. November dauert. Ein besonderes Highlight ist auch die «Zart 2020 Solothurn», eine Kunstausstellung, bei der die Werke an den verschiedensten Plätzen ausgestellt werden. Konzert-Enthusiasten dürfen sich auf das gratis Openair am 4. September auf der Treppe der St.-Ursen-Kathedrale freuen.

Solothurn hat es sich zum Markenzeichen gemacht, dass die Region viel Verschiedenes auf kleinem Raum bietet und so Nachtschwärmer genauso auf ihre Kosten kommen wie die gemütlichen Geniesser. Gekoppelt mit dem frischen Humor der Einheimischen und der günstigen Lage zwischen Bern, Zürich und Basel bildet die Gegend ein authentisches Ausflugsziel für Schweiz-Fans.

(NWI)