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Diesen natürlichen Klippenbogen an der Punta Ventana gibt es nicht mehr: Das massive Erdbeben vom 6. Januar 2020 hat die Sehenswürdigkeit auf Puerto Rico zum Einstürzen gebracht. Bild: iTatox

Auf Puerto Rico bebte die Erde

Gleich zwei Erdbeben haben Puerto Rico innert kürzester Zeit erschüttert und zum Teil erhebliche Schäden angerichtet.

Die Menschen auf der Karibikinsel Puerto Rico wurden am Dienstagmorgen 04.24 Uhr (Ortszeit) durch ein Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Laut Angaben des Nationalen Wetterdienstes betrug die Stärke des Bebens 6,6 und dauerte etwa 30 Sekunden. Das Epizentrum lag rund 10 Kilometer südlich der Insel und ereignete sich in 15 Kilometern Tiefe. Sofort wurde der Flughafen San Juan evakuiert.

Nach Erdbeben erklangen die Tsunami-Warnsirenen, die Warnung ist aber inzwischen wieder aufgehoben worden. Der Strom sei nach der Erschütterung im ganzen Land ausgefallen.

Erst gestern (6. Januar) wurde die Insel von einem Erdbeben der Stärke 5,8 heimgesucht. Durch die Erschütterung wurden Wohnhäuser aus ihrem Fundament gehoben. Die bei Touristen beliebte und bekannte Natursehenswürdigkeit Punta Ventana im Süden Puerto Ricos, ein natürlicher Klippenbogen, hielt dem Beben leider nicht stand und brach ein. Schon seit vierzehn Tagen wird die Karibik-Insel wiederholt von Erdbeben heimgesucht. Insgesamt 14 Beben wurden in den letzten zwei Tagen bislang verzeichnet.

(TN)