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In Koh Chang sind mehrere Strassen wegen der anhaltenden Regenfälle unpassierbar. Bild: Twitter/@RichardBarrow

Koh Chang ist überschwemmt

Starkregen führte im thailändischen Koh Chang zu heftigen Überschwemmungen. Dabei wurden Touristen auf der Ferieninsel von den Wassermassen eingeschlossen.

Zwei Tage lang regnete es in Koh Chang beinahe durchgehend. Das hat fatale Folgen für die Insel in Thailand: am Wochendene kam es zu heftigen Überschwemmungen, sodass der Fährbetrieb und Touren zu beliebten Wasserfällen eingestellt werden mussten. Durch die Wassermassen entstanden grosse Schäden an Häusern, Hotels, Strassen und Brücken.

In den Dörfern steht das Wasser zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch. Nahe der Flüsse und Kanäle steht das Wasser rund einen Meter hoch. Die Autofahrer wurden von den Behörden darauf hingewiesen ihre Autos stehenzulassen, weil schon mehrere Fahrzeuge von den Fluten mitgerissen wurden.

Die betroffenen Gebiete werden von Sicherheitskräften überwacht. In den höher gelegenen Gebieten zu starkem Abfluss der Wassermassen. Bislang wurden in Roi Et, Ubon Ratchathani und Yasothon etwa 22'900 Menschen evakuiert, teilte Chayaphol Thitisak, Generaldirektor des Departments für Kirsenprävention und -minderung gegenüber der «Bangkok Post» mit. Hält die Situation weiterhin an und bleibt das Meer rau, wird die Marine die Touristen von der Insel evakuieren, teilten lokale Behörden mit.

(NWI)