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Gleich 9000 Kilometer markierter Routen bieten sich für Wanderer in Katalonien an. Bilder: HO

Viel zu entdecken im Wanderland Spanien

Tausendjährige Routen, bestechende Küstenwege, authentische Wandermöglichkeiten im Hinterland: Wer zum Wandern nach Spanien aufbricht, trifft eine gute Wahl.

Für Wanderer, die Spanien entdecken möchten, ist die Vielfalt an möglichen Pfaden, Routen und Wanderwegen enorm. Sehr abwechslungsreich und unterschiedlich präsentieren sich die verschiedenen Landesteile und Regionen auf den total 505’944 Quadratkilometern, eine Fläche die zwölf Mal so gross ist wie die der Schweiz. Auch kalendarisch sind dem Wandern keine Grenzen gesetzt: Wandern ist in Spanien eine Ganzjahres-Aktivität.

Um die unterschiedlichen Landschaften zu entdecken, stehen total 60'000 Kilometer an genehmigten und markierten Wanderwegen zur Verfügung. Faszinierende Küstenabschnitte gehören genauso zum Wandern in Spanien wie Blicke auf Gletscherseen und Vulkane, das Zuhören der Hirschbrunft in Waldgebieten oder Vögel-Beobachtungen in Feuchtgebieten.

24 Prozent der Fläche Spaniens liegt über 1000 Meter über Meer, was viele Ausblicke ermöglicht. Mit total 15 Nationalparks und mehr als 3000 Sonnenstunden im Jahr, ist Spanien für Outdoor-Enthusiasten ein ideales Ziel. Ein weiteres Plus: Spaniens Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten von Luxushotels bis Berghütten ist ebenfalls sehr gross.

Die Highlights von Spaniens Wanderwegen

Jakobswege: Die Pilgerwege durch ganz Europa zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela, entstanden im 11. Jahrhundert, sind für Fernwanderungen sehr beliebt. Ob Camino Francés (von Jaca über Burgos und León nach Santiago), Camino del Norte (entlang der Nordküste) oder die römische Via de la Plata (von Sevilla nach Santiago) – alle Routen warten mit zahlreichen landschaftlichen Höhepunkten auf und sind gut erschlossen, was die Unterkünfte betrifft. Weitere Infos: www.caminodesantiago.gal

Die Pilgerwege nach Santiago de Compostela sind für Fernwanderungen sehr beliebt.

Andalusien: Spaniens Süden bietet top Voraussetzungen für das Wandern. Das gute Wetter und die hervorragend erhaltenen Naturräume mit vielfältigen Landschaften und Ökosystemen prägen die Natur- und Wanderwege. Hier lässt sich der höchste Berg der Iberischen Halbinsel erklimmen und die exotischsten Vögel kann man beobachten, wenn diese von Europa nach Afrika ziehen. Weitere Infos: www.andalucia.org

Katalonien: Gleich 9000 Kilometer markierter Routen bieten sich für Wanderer in Katalonien an. Die Vielfalt ist beeindruckend: So folgt der Camí dels Bons Homes (Weg der guten Menschen) den ehemaligen Wegen der Katharer; Carros de Foc (Feuerwagen) führt an mehreren Schutzhütten im Nationalpark Aigüestortes vorbei; Porta del Cel (Himmelstor) verbindet vier Schutzhütten im Naturpark Alt Pirineu; Cavalls del Vent (Windpferde) erkundet den Naturpark Cadí Moixeró; und Estels del Sud (Südstrene) durchquert den Naturpark Els Ports. Weitere Infos: www.katalonien-tourismus.de

Auf den Inseln: Neben dem Festland Spaniens warten auch die Balearen und die Kanarischen Inseln mit einer grossen Bandbreite und vielen Wanderattraktionen auf. Auf den Balearen bei Wanderern sehr beliebt ist Menorca. Versteckte Schluchten, Buchten, Wälder und Felder gibt es hier etwa auf dem Pferdeweg (Camí de Cavalls) zu entdecken. Weitere Infos: www.menorca.es

Auf den Kanarischen Insel erfreut sich Teneriffa bei Outdoor-Fans grosser Beliebtheit. Die Möglichkeiten entlang der Inselküste oder am Fusse des Teide sind ebenso zahlreich. Weitere Infos: www.webtenerife.de

Die Routen entlang der Inselküste Teneriffas oder am Fusse des Teide sind zahlreich.

Hoch in der Gunst der Inselwanderer stehen auch die Kanareninsel La Palma wie auch die Sierra de Tramuntana auf Mallorca.

Weitere Highlights: Die Pyrenäen, das Gebirge entlang dem Grenzgebiet zu Frankreich, lockt mit zahlreichen Einzeltouren: so etwa die Cares-Route (eine natürliche Schlucht mitten in den Picos de Europa). Der Senda del Oso (Bärenweg) ist ein Wanderhighlight in Asturien, ein weiteres sind die Schluchten des Duratón in Segovia, ebenso top: Maestrazgo, ein Gebiet in Teruel, wo Spuren von Dinosauriern zu finden sind.

Übrigens verfügen alle 15 Nationalparks Spaniens über Besucherzentren, wo man sich über die Merkmale und Eigenheiten der Touren im Detail informieren kann. Ein idealer geografischer Ausgangspunkt für Freizeit-Aktivitäten sind zudem die 98 spanischen Paradores, die auch einen grossen historischen Wert aufweisen.

(Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Fremdenverkehrsamt)

(TN)