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Ein Tornado hinterliess heftige Zerstörung in einem Hotel in Chalkidiki, Griechenland. Bild: Twitter/Tobias @Buleddi

Heftige Unwetter in Europa fordern Todesopfer

Gleich zwei Unwetter, je eines in Italien und in Griechenland, hinterliessen Chaos und Verwüstung.

Am Mittwoch (10. Juli) kam es an der italienischen Adriaküste zu einem heftigen Unwetter, das die Regionen Emilia-Romagna um Rimini, die Stadt Angona und die Abruzzen heimsuchte. Berichten zufolge wurden 18 Menschen verletzt und eine Person starb durch einen Blitzschlag.

Videos zeigen die starken Windböen und Hagelkörner so gross wie Orangen. Der Strand in Numana bei Ancona wurde komplett zerstört, der Bürgermeister Gianluigi Tomboli spricht von gewaltigen Schäden und die Feuerwehr informierte über duzende Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und überschwemmten Strassen.

Griechenland auch betroffen

Am selben Abend kam es in Griechenland zu einem schweren Sturm. Dabei wurden vor allem der Norden des Landes und die Halbinsel Chalkidiki getroffen. Bis jetzt ist bekannt, dass sieben Personen ums Leben kamen, als heftige Tornados und Hagelstürme wüteten – sie alle sind Touristen und stammen aus Tschechien, Rumänien und Russland, wie verschiedene Medien berichten.

Ausserdem wird ein Fischer noch immer vermisst und duzende Menschen wurden bei der Katastrophe verletzt. Aufgrund des Unglücks wurde auf Chalkidiki der Notstand ausgerufen. Derzeit befinden sich Zehntausende überwiegend aus Osteuropäischen Staaten stammende Touristen auf der Halbinsel um ihre Ferien dort zu verbringen.

(nau/TN)