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Fidschi gilt für viele Schweizer als Inbegriff der Südsee-Romantik. Die generelle Buchungsflaute scheint aber auch die Trauminseln zu erfassen. Bild: Heiko Brown

Jeder 3260. Schweizer war letztes Jahr auf Fidschi

Das Inselparadies in der Südsee verzeichnete 2018 eine Rekordnachfrage aus der Schweiz. Das aktuelle Jahr läuft bislang jedoch zäh.

Die Distanz zwischen der Schweiz und der Südsee-Republik Fidschi beträgt rund 16'600 Kilometer. Das hält die Schweizer nicht davon ab, das Inselparadies zu besuchen: Im letzten Jahr konnte ein Besucherrekord verzeichnet werden. Insgesamt reisten 2583 Schweizer dort ein, was einem Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Zahl mag nicht beeindruckend wirken, aber spricht doch für die Marktstärke der Schweiz: Auf die Gesamtbevölkerung umgerechnet, kam also 2018 jeder 3260. Schweizer nach Fidschi. Aus Deutschland, mit total 9658 Fidschi-Besuchern, kam nur jeder 8572. Einwohner nach Fidschi. Aus Österreich (959 Fidschi-Besucher) kam immerhin jeder 9148. Bewohner. Anders ausgedrückt: Die Schweizer Marktleistung ist jener der Nachbarländer klar überlegen.

Einen kleinen Dämpfer gibt es dennoch. Die ersten drei Monate in 2019 liefen nämlich etwas zäh an: Die Schweiz ist mit bislang 575 Besuchern bei -5 Prozent. Das widerspiegelt eine generell etwas rückläufige Nachfrage im Schweizer Reisemarkt. Deutschland ist laut Tourism Fiji auf Vorjahresniveau mit 2523 Besuchern, während Österreich mit 212 Besuchern bei -32 Prozent ist. Bleibt zu hoffen, dass die witzige Kampagne mit den «Bulanaires» einschlägt.

(JCR)