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2,2 % mehr Schweizer und 9 % mehr ausländische Gäste übernachteten 2018 in den Engadiner Hotels. Bild: Swiss-Image / Gian Marco Castelberg

2018 war ein gutes Jahr für Engadin St. Moritz

Die Tourismusregion Engadin St. Moritz hat das Jahr 2018 mit einem Plus von 5,3% bei den Hotel-Logiernächten abgeschlossen und damit das beste Resultat seit 2011 erreicht.

Rund ein Drittel aller Hotelüberübernachtungen des Kantons Graubünden generiert das Engadin. Und die Bilanz für 2018 fällt sehr gut aus: Mit über 1,6 Millionen Hotel-Logiernächten kann die Region Engadin St. Moritz das beste Ergebnis seit 2011 ausweisen.  Der Hauptteil des Zuwachses ist auf die Schweizer Gäste zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt die Steigerung nahezu 19‘000 Hotel-Logiernächte bzw. 2.2 %. Die Übernachtungen der ausländischen Gäste konnten um 9% gesteigert werden. Dabei fallen die Zunahmen aus Deutschland (+8.6 %), UK (+13.5 %), den USA (+17.8 %), China (13.8 %), Brasilien (+13,8 %) und den Golfstaaten (+25.6 %) auf. Weiterhin im Minus sind die Hotel-Logiernachte der Gäste aus Italien (- 1.8%) – dies obwohl die Ankünfte aus Italien um 2.2% zugenommen haben.

Der Trend zu immer kürzeren Aufenthalten sowohl bei Schweizer wie auch bei internationalen Gästen hält an: die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mittlerweile von 3.5 Tagen im Jahr 2007 auf 2.95 im Jahr 2018 gefallen, im Kanton Graubünden ist sie von 3.2 auf 2.6 Tage gefallen. In Engadin St. Moritz verbrachten die Gäste im Durchschnitt 2.5 Tage im Sommer 2018 und 3.6 Tage im Winter 2017/18. Diese kürzere Aufenthaltsdauer muss mit der Bewerbung von zusätzlichen neuen Gästen kompensiert werden, und dies ist der Destination gelungen: die Ankünfte konnten 2018 um 5.1% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Das Jahr 2018 war das erste operative Geschäftsjahr der neuen Engadin St. Moritz Tourismus AG (ESTM AG) als Nachfolgerin der Tourismusorganisation Engadin St. Moritz. Der Verwaltungsrat hat letztes Jahr die touristische Strategie mit den beiden Marken «Engadin» und «St. Moritz» weiterentwickelt.

Laut Marcus Gschwend, Verwaltungsratspräsident der ESTM AG „werden sich in einem nächsten Schritt Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und die beiden Brandmanager intensiv mit dem Angebots- und Produktmanagement sowie der Standortentwicklung beschäftigen». Gemäss Gerhard Walter, CEO der ESTM AG konnte die Tourismusorganisation bereits gemeinsame Projekte mit Bergbahnen, Hotellerie, Parahotellerie, Gewerbetreibenden, Eventorganisatoren und Schweiz Tourismus initiieren oder fortführen. Gerhard Walter: «Wir sind der Meinung, dass nur mit einem ständigen Austausch und vereinten Kräften eine Präsenz auf den Märkten erfolgreich sein kann. Der Grundstein dafür ist gelegt».

Die Generalversammlung der Engadin St. Moritz Tourismus AG (ESTM AG) hat am 2. Mai 2019 den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2018 genehmigt.

(TN)