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In diesem Winter haben starke Regenfälle in ganz Griechenland wiederholt Menschenleben gefordert und Schäden angerichtet. Bild: Editor B on Visualhunt / CC BY

Heftige Überschwemmungen im Osten Kretas

Am Wochenende verursachten heftige Regenfälle erhebliche Schäden im Osten Kretas. Verletzte oder Tote wurden keine gemeldet. Videoaufnahmen zeigen, wie hoch die Fluten in der Touristenstadt Sitia standen.

Teile Griechenlands wurden am Wochenende von heftigen Regenfällen heimgesucht. Im Osten Kretas haben Überschwemmungen erhebliche Schäden verursacht. Viele Nutztiere ertranken in den Fluten und die Touristenstädte Ierapetra und Sitia standen grösstenteils unter Wasser. Strassen, Häuser, Geschäfte sowie zahlreiche Pensionen und Hotels wurden überflutet und die Bewohner mussten mit Booten aus den gefährdeten Gebieten evakuiert werden.

Am Sonntag riefen die lokalen Behörden den Notstand aus. In Sitia waren Freiwillige der Feuerwehr damit beschäftigt, Menschen zu retten und das Wasser aus den Häusern zu pumpen. Bisher wurden keine Verletze oder Todesfälle gemeldet. In Ierapetra verursachten die Regenfälle Erdrutsche, wobei mehrere Gewächshäuser und Felder zerstört wurden.

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse hat aktuell 72 Kunden auf Kreta, wie Mediensprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir auf Anfrage von travelnews.ch mitteilt. «Im Osten Kretas hat es am Sonntag effektiv sehr stark geregnet, so dass einige Strassen für kurze Zeit überschwemmt waren», bestätigt Prisca Huguenin-dit-Lenoir. «Der Betrieb in den offenen Hotels auf Kreta lief am Sonntag aber ganz normal und hatte überhaupt keine Beeinträchtigungen. Daher waren selbst am Sonntag keine Kunden betroffen. Einzig das Lassithi-Plateau stand unter Wasser, so dass wir von einem Ausflug dorthin kurzzeitig abrieten. Doch seit Montag hat sich die Wetterlage auch im Osten Kretas wieder normalisiert».

Die griechische Insel Kreta wurde nun innerhalb weniger Wochen bereits das dritte Mal von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht. Im Februar starben sogar mehrere Personen in den Fluten.

(NAB)