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Hierve el Agua («Das Wasser kocht»): Ein eindrückliches Naturspektakel mit lohnenswerter Aussicht. Bild: Tamara Garcevic

Mexiko-Attraktionen, die nicht auf jeder Liste stehen

Cancún, Playa del Carmen, Chichén Itzá – Orte, die bei einer Mexiko-Reise zum Standardprogramm gehören. Wir nennen fünf Nicht-Standardprogramm-Ziele für die nächste Reise durch das vielfältige Land der Mayas.

Hacienda Chukum, Yucatán

Mitte Februar wurde die neueste Attraktion in Valladolid, Yucatán eröffnet: Der Themenpark Hacienda Chukum. Das Highlight dieses Parks ist die Cenote (mit Süsswasser gefülltes Kalksteinloch) Chukum-Ha. Licht strömt durch die drei natürlichen Öffnungen in der Höhlendecke und beleuchtet das türkisblaue Wasser. Die 40 Meter tiefe Höhle ist mit einer Seilschaukel, Ziplines sowie drei Sprungtürmen ausgestattet und es besteht sogar die Möglichkeit, sich durch eine der Öffnungen abzuseilen. Der Park bietet den Gästen eine Reihe an adrenalingeladenen Aktivitäten, ein Open-Air-Restaurant mit lokaler Küche und einen Souvenirladen mit Kunsthandwerken und Souvenirs aus der Region.

Cenoten sind häufig vorkommende und beliebte Naturwunder auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die natürlichen «Pools» werden von dem komplexen, unterirdischen Flusssystem Mexikos gebildet. Durch die Erosion des porösen Kalksteins wird eine unterirdische Welt erschaffen, von der die Mayas glaubten, dass sie mystische Kräfte besässe.

Camp Cecil, Espiritu Santo

Direkt am weissen Sandstrand aufwachen? Morgens in das herrlich türkisblaue Wasser eintauchen? Auf der Insel Espiritu Santo wird der Traum wahr. Auf dieser Insel sind Wildtiere die einzigen Bewohner. Es wimmelt nur so von Seelöwen, Mantarochen und Delfinen. Und das Camp Cecil beschert den Besuchern eine einzigartige Glamping-Erfahrung. Die geräumigen Zelte sind mit Betten, Stühlen, Nachttischchen, Laternen und Strandtüchern ausgestattet und bieten genügend Stauraum. Im Xantas Café bereitet der Küchenchef täglich frische Mahlzeiten zu und es gibt sogar eine Happy Hour. Tagsüber können die Gäste Kajakfahren, Schwimmen, Stehpaddeln, Wandern und versteckte Lagunen entdecken oder einfach gemütlich am Strand liegen und Cocktails schlürfen. Für Naturliebhaber ist dies das Paradies.

Hierve el Agua, Oaxaca

Hierve el Agua ist ein Naturphänomen, welches keineswegs neu ist, aber bei den meisten Touristen nicht auf der Bucket List steht. Doch das Naturwunder des versteinerten Wasserfalls ist auf jeden Fall ein Besuch wert – ein perfekter Tagesausflug von Oaxaca City aus. Hierve el Agua ist eine Reihe natürlicher Felsformationen, die im Verlaufe der Jahre entstanden sind und aus der Ferne wie ein gefrorener Wasserfall aussehen. Bei näherer Betrachtung werden die Besucher feststellen, dass der «Wasserfall» in Wirklichkeit aus auf einem Kalksteinberg abgelagerte Mineralien besteht. Auf beiden Seiten des Berges befinden sich Süswasserbecken sowie heisse Quellen, die mit Kalziumkarbonat und Magnesium übersprudeln. Die Mineralien aus den Becken sickern durch die Klippen und bilden diese prächtige Struktur des versteinerten Wasserfalls.

La Casa de La Playa, Destino Xcaret

Diesen Sommer wird La Casa de la Playa in Destino Xcaret eröffnet. Das Luxusresort bietet 63 geräumige Suiten mit privaten Tauchbecken, die in drei Konzepte eingeteilt sind: Natur, Wellness und Spass. Das umweltfreundliche Resort für Erwachsene wird vier Restaurants, zwei Pools, ein Spa, eine Schokoladenfabrik, einen Weinkeller und eine Bibliothek haben.

Zudem werden in den nächsten acht Jahren 6000 Hotelzimmer, ein Stadion mit einer Kapazität für 12'000 Personen, ein Kongresszentrum sowie ein Unterhaltungs- und Einkaufszentrum in dieser Gegend entstehen.

Guachimontones, Jalisco

Für geschichtsinteressierte Reisende sind die Ruinen Los Guachimontones ein Muss. Die archäologische Stätte liegt in der Nähe der Stadt Teuchitlán und das Besondere an dieser Stätte sind die kreisförmigen, gestuften Pyramiden, die in Mexiko eine Seltenheit sind.

Früher war dieser geschichtsträchtiger Ort weitgehend unbekannt, sodass Reisende die Bewohner von Teuchitlán nach dem Weg fragen mussten. Heute ist die Stätte für Touristen besser zugänglich und bietet sogar ein Museum sowie ein Besucherzentrum.

(NAB)