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Trotz leichtem Besucherrückgang gehört Südafrika immer noch zu den beliebtesten Fernreisezielen der Schweizer - kein Wunder bei der Schönheit des Landes (im Bild Hout Bay bei Kapstadt). Bild: Matthieu Joannon

Fast 60‘000 Schweizer reisten 2018 nach Südafrika

Das afrikanische Trendland legt bei den internationalen Einreisen erneut zu. Die Zahlen aus der Schweiz waren allerdings leicht rückläufig.

Von Januar bis Dezember 2018 reisten 10,47 Millionen internationale Touristen nach Südafrika, wie South African Tourism soeben bekannt gegeben hat. Das waren 1,8% mehr als im Vorjahr. Das Plus, nach zwei sehr starken Vorjahren, wurde vor allem dank hohen Besucherzuwächsen aus Nord-, Zentral- und Südamerika sowie dem afrikanischen Kontinent erzielt.

Aus dem DACH-Markt resultierte dagegen ein leichtes Minus. Nach zwei sehr starken Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten ging das Jahr 2018 denkbar schlecht los: Die Wasserkrise im Januar 2018 in Kapstadt und dem Western Cape ging einher mit der Hauptbuchungszeit für Südafrika in Europa. Wenige Monate später hatte sich die Lage am Kap deutlich entspannt. Danach konnte an die hervorragenden Ergebnisse der Vorjahre angeknüpft werden. Von Januar bis Dezember 2018 reisten demnach 431‘668 Besucher aus der DACH-Region nach Südafrika, davon 58‘320 (-1,2%) aus der Schweiz, 343‘229 (-1,8%) aus Deutschland und 30‘119 (+1,7%) aus Österreich. Dem Vernehmen nach befinden sich die Besucherzahlen aus den genannten Ländern bislang wieder über dem Vorjahreswert.

Hohe Ziele in den kommenden drei Jahren

Südafrika hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Bis 2021 soll die Anzahl der Touristen nach Südafrika um fünf Millionen Besucher gesteigert werden - vier Millionen inter­natio­nale Besucher und eine Million Einheimische.

2019 feiert Südafrika schon Mal ein grosses Jubiläum: 25 Jahre Demokratie. Ein Meilenstein für Südafrika, der auch gleichzeitig den Grundstein für eine florierende Tourismusindustrie legte. Die Zahl der internationalen Ankünfte hat sich seit dem Ende der «Apartheid» und der Wandlung in eine Demokratie verdreifacht.

(JCR)