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Das kleine Königreich im Himalaya will vermehrt Touristen anlocken und trifft Massnahmen. Bild: Pixabay.

Bhutan bald mit weiteren Grenzübergängen für Touristen

Touristen dürfen in Kürze durch einige neue Grenzübergänge nach Bhutan einreisen. Bislang gab es im kleinen Himalaja-Staat nur einen Zugangspunkt.

Den Touristen soll das Reisen im kleinen Königreich Bhutan vereinfacht werden: Die Nationalversammlung von Bhutan hat am 19. Januar 2019 die Ein- und Ausreise für Touristen durch die Grenzstädte Samdrup Jongkhar, Gelephu, Samtse, Nganglam und Panbang gutgeheissen. Die Regierung wird wahrscheinlich auch die Ein- und Ausreise durch Lhamoizingkha und Jomotshangkha in Betracht ziehen. Bhutan liegt im Himalaja zwischen China und Indien.

Bislang können Touristen nur via Phuentsholing einreisen. Aber auch nur dann, wenn sie in Begleitung eines bhutanischen Führers sind und lokale Fahrzeuge benutzen. Damit soll die Sicherheit der Touristen gewährleistet werden. Bhutan will nun vermehrt in den Tourismus investieren: Die Nationalversammlung stimmte auch dem Vorschlag zu, einen Direktflug zwischen dem indischen Guwahati und Yongphulla in Bhutan sowie den bhutanischen Städten Bumthang und Gelephu durchzuführen. Auch soll die Infrastruktur im Land verbessert werden: Besonders Augenmerk gilt den Flughäfen, Strassen und öffentlichen Einrichtungen.

Im Jahr 2017 kamen 254'704 Touristen nach Bhutan, davon waren 183'287 regionale Touristen. Der Tourismus-Sektor generierte knapp 80'000 USD. Von allen Zielen war Paro das beliebteste: 27,5 Prozent internationale Touristen besuchten die Klein-Stadt. Gefolgt von Thimphu und Punakha mit 26,4 bzw. 23,1 Prozent. Wangdue verzeichnete 7,9 Prozent Ankünfte, während nur 5,1 Prozent der Ankünfte auf Bumthang fielen.

(LVE)