Destinationen

Thailand_pablo-rebolledo.jpg
Aufatmen in Thailand: Die befürchtete Katastrophe durch Sturm Pabuk blieb aus. Bild: Pablo Rebolledo

Thailand hat nochmals Glück gehabt

Tropensturm Pabuk wurde am Samstag zurückgestuft. Trotz heftiger Winde haben sich die Schäden in Grenzen gehalten. Die grossen Touristenorte blieben weitgehend verschont.

Der Tropensturm «Pabuk» weckte in Thailand grosse Befürchtungen: Zum einen zog die errechnete Linie des Sturms direkt über populäre Ferienziele im Süden des Landes, zum anderen war es der stärkste Sturm seit 30 Jahren (ausserhalb der Monsunzeit), der über das Land ziehen würde. «Gut vorbereitet ist halb gewonnen», sagten sich die Behörden und erliessen Badeverbote und warnten grossflächig. Tausende Touristen zogen ab, manche blieben aber auch. Letzteres ist in vielen Fällen die falsche Entscheidung, für einmal aber behielten die Daueroptimisten recht: Die Auswirkungen von Sturm Pabuk blieben weit unter dem, was befürchtet worden war.

Die Schäden halten sich in Grenzen und auf Koh Samui sowie den Flughäfen Surat Thani und Nakhon Si Thammarat ist der zwischenzeitlich aufgehobene Flugbetrieb bereits wieder angelaufen. Auch die Fähren haben im Lauf des Wochenendes den Verkehr wieder aufgenommen.

Der Sturm zog zwar mit heftigen Böen und starkem Regen über mehrere Ferieninseln wie eben Koh Samui hinweg; mancherorts wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt und es gab Überschwemmungen. Wegen des Sturms war auf Koh Samui am Freitagnachmittag stundenlang der Strom ausgefallen. Von einer Katastrophe kann aber nicht die Rede sein. Die Bilanz fällt mit zwei Toten relativ glimpflich aus; einer davon hatte sich nicht an ein Badeverbot gehalten. Grössere Schäden blieben aus; dennoch dürften die rund 35'000 Personen, welche vorübergehend in Notunterkünfte umzogen, mit gemischten Gefühlen in ihre Häuser (oder allenfalls Hotels) zurückkehren.

Bereits am Samstag (5. Januar) hoben die thailändische Wetterbehörden die Sturmwarnung offiziell wieder auf und stuften «Pabuk» zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herunter. Das westliche Thailand wurde nur noch mit Regen überzogen. Aus Phuket und Krabi werden bereits wieder Fotos mit blauem Himmel in Sozialen Medien geteilt.

Wie viele Schweizer genau vor Ort waren, ist unbekannt; es dürften wohl mehrere Tausend sein. Wie üblich war vor allem Hotelplan mit genauen und zeitnahen Infos präsent (schon am Freitag und anschliessend nochmals).

(JCR)