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Erneut trifft ein Taifun die Philippinen – mit Böen bis zu 230 Stundenkilometern. Bild: Fotolia

Yutu hat Philippinen hart getroffen

Auf den Philippinen sind mindestens 15 Menschen bei einem Taifun ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die Provinzen Mountain, Banaue, Ifugao und Kalinga.

Auf den Philippinen sind vermutlich mehrere Dutzend Menschen durch den schweren Wirbelsturm «Yutu» ums Leben gekommen. Die Behörden sprachen am Donnerstag von mindestens 15 Todesopfern. Befürchtet wird jedoch, dass die Opferzahl noch deutlich steigt. Mehrere Dutzend Menschen werden noch unter den Trümmern von Häusern vermisst, die durch den Sturm zusammenbrachen oder von Wassermassen mitgerissen wurden.

Der Taifun hatte den südostasiatischen Inselstaat mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 Stundenkilometern erreicht. Die schlimmsten Böen hatten sogar eine Geschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Besonders betroffen waren die Provinzen Mountain, Banaue, Ifugao und Kalinga. Erst im September wurden durch einen anderen Taifun auf den Philippinen mehr als 100 Menschen getötet.

Allein in der Stadt Natonin, wo drei Verwaltungsgebäude von einem Erdrutsch mitgerissen wurden, werden zahlreiche Opfer vermutet. Insgesamt mussten mehr als 38 000 Anwohner die Küstengebiete verlassen. Mehr als 30 nationale und internationale Flüge wurden wegen des Sturms gestrichen. Auch der Fährverkehr musste vielerorts eingestellt werden.

(nau.ch)