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Augenzeuge zufolge wurde jedes Gebäude in Panama City beschädigt. Bild: Twitter/Ryan Darr.

«Panama City sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen»

Der viertstärkste Hurrikan, der jemals die USA traf, ging am Mittwoch bei Mexiko Beach an Land, nur wenige Kilometer von Panama City entfernt – «Michael» war dabei schon fast ein Hurrikan der höchsten Kategorie 5.

Man hätte meinen können, ein Düsen-Jet beim Start zu hören: So laut heulten am Mittwochnachmittag die Windböen des Hurrikans «Michael» durch Floridas Panhandle. «Michael» traf mit Windgeschwindigkeiten von 250 km/h bei Mexico Beach auf Land. Von seiner Stärke her war «Michael» nicht einmal 8 km/h von einem Hurrikan der höchsten Stufe 5 entfernt.

Zwei Menschen starben. Die Auswirkungen sind entlang der Küste von New Orleans bis Tampa Bay und im Landesinneren bis nach North- und South-Carolina zu spüren. Bei seinem Landgang schwächte sich «Michael» zunehmend ab: Alabama und Georgia traf er als Hurrikan der Kategorie 3, am späten Mittwochabend hatte sich «Michael» wieder zu einem Tropensturm abgeschwächt.

Jedes einzelne Gebäude in Panama City beschädigt

Michael hinterlässt eine Spur der Zerstörung, laut Augenzeugen sehe Panama City aus, als wäre es von einer Bombe getroffen worden. Franklin County, ein Küstenstreifen südlich von Tallahassee, ist nach Aussagen des dortigen Sheriffs komplett abgeschnitten: Die meisten Hauptstrassen seien wegen Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen unpassierbar.

Flugbetrieb läuft wieder an

In 500‘000 Haushalten fiel der Strom aus, ersten Schätzungen zufolge verursachte der Hurrikan Schäden in der Höhe von 30 Milliarden US-Dollar. Nach dem die Flughäfen in Florida gestern geschlossen waren, läuft der Flugbetrieb im Laufe des Morgens langsam wieder an.

(LVE)