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Sechs Expeditionsschiffe für Ponant - im Vordergrund die neu angekündigten Schiffe «Le Bellot» und «Le Surville». Bild: Ponant

Zwei weitere Expeditionsschiffe für Ponant

Die französische Reederei wird bald über 12 Schiffe verfügen - sechs davon Expeditionsschiffe.

Die französische Reederei Ponant feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Und hat nun angekündigt, dass bis 2021 zwei weitere Schiffe zu ihrer Expeditions-Klasse stossen werden. Damit wird die Ponant-Flotte per Ende 2021 insgesamt 12 Schiffe betragen, mit welchen dann 460 Abfahrten innert Jahresfrist geplant sind.

Die Namen der neuen Schiffe sind auch schon bekannt: Sie werden «Le Bellot» und «Le Surville» heissen. Die Auslieferung der Schwesterschiffe ist für das 1. und 2. Quartal 2020 vorgesehen; gebaut werden sie ebenso wie die bereits im Bau befindlichen Schiffe von der norwegischen Werft Vard. Sie werden zudem wie ihre vier weiteren Schwesterschiffe auch über 92 Balkonkabinen sowie die Unterwasser-Lounge «Blue Eye» verfügen. Ausserdem werden die Schiffe so umweltfreundlich wie möglich sein – sie sollen das Cleanship-Label erhalten.

Das Ziel von Ponant ist klar: Man will sich im boomenden Expeditions-Kreuzfahrtenmarkt als Leader positionieren und Ziele befahren, welche bisher noch spärlich erschlossen sind. Die Rede ist nicht nur von Arktis, Antarktis oder Alaska, sondern auch weniger erschlossene Ziele wie der Orinoko-Fluss, die australischen Kimberleys oder Papua-Neuguinea. Für Fahrten zu den Polen oder durch die Nordostpassage hat Ponant kürzlich auch einen Luxus-Eisbrecher in Aussicht gestellt.

(JCR)