Cruise

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Der Spass wird bei Royal Caribbean - im Bild die Freedom of the Seas - und Celebrity Cruises ab nächster Woche etwas teurer. Bild: KM&G Morris

Royal Caribbean erhöht die Kosten für das Trinkgeld

Der automatisch erhobene Zuschlag wird ab nächster Woche auf Schiffen von Royal Caribbean und Celebrity Cruises um einen Dollar pro Person und Tag erhöht.

Ab dem 2. Januar 2018 müssen Passagiere auf Schiffen von Royal Caribbean International und deren Tochtergesellschaft Celebrity Cruises pro Tag und Person einen Dollar mehr an «Gratuity» zahlen – also Trinkgeld. Bei beiden Kreuzfahrtgesellschaften wird dieses Trinkgeld automatisch auf die Rechnung aufgeschlagen.

Neu werden damit folgende Summen pro Tag auf die Rechnung geschlagen: Bei Royal Caribbean 14.50 Dollar (statt 13.50 Dollar) in Standardkabinen und 17.50 Dollar (statt 16.50 Dollar) in Suiten. Bei Celebrity gibt es neu 14.50 Dollar (statt 13.50 Dollar) in Standardkabinen zu entrichten, in der Concierge Class und den den AquaClass-Kabinen muss man neu 15 statt 14 Dollar entrichten und in den Suiten gar 18 Dollar statt 17. Wer bereits eine Buchung getätigt hat oder noch bis zu 2. Januar 2018 bucht, kann die «Gratuity» im Voraus zum aktuellen Preis bezahlen. Wer an Bord bezahlt, wird ab dem 2. Januar 2018 gemäss neuen Tarifen zahlen, unabhängig vom Buchungszeitpunkt.

Letztmals hatte Royal Caribbean ihre Gratuity im März 2016 um 55 Cents erhöht; Celebrity erhöhte ihre Gratuity letztmals ebenfalls um 55 Cents, allerdings im Mai 2016. Die Erhöhung wird von den Reedereien als «dem Industriestandard entsprechend» gerechtfertigt.

Trinkgeld und Kreuzfahrten – so eine Sache

Die Erlöse aus der «Gratuity» kommen den Zimmermädchen, dem Restaurant- und Reinigungspersonal zugute. Anders ausgedrückt: Die Passagiere bezahlen damit indirekt einen massiven Lohnbestandteil dieser Angestellten. Wobei hinzufügen ist, dass die Trinkgeldzahlung an Bord beim Kundendienst («Guest Relations») angefochten bzw. angepasst werden kann. Auf alle Getränke, Spa- und Salon-Dienstleistungen wird übrigens auch eine – nicht diskutierbare – Gratuity von 18 Prozent erhoben.

(JCR)