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Sponsored Mit Hapag-Lloyd Cruises ganz nah dran am Geschehen

2019 wird die Traditions-Reederei gleich zwei Expeditionsschiff-Neubauten im Markt lancieren. Diese bieten zahlreiche Neuheiten, welche das Cruise-Erlebnis weiter verbessern.

Die Zeichen stehen bei der TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises auf Expansion. Zu den bereits jetzt im Einsatz stehenden Expeditionsschiffen «Bremen» und «Hanseatic» gesellen sich zwei weitere Schiffe.

Hapag-Lloyd Cruises setzt dabei auf den starken Markennamen «Hanseatic» und nennt die beiden Neubauten im 5-Sterne-Expeditionssegment «HANSEATIC nature» und «HANSEATIC inspiration». Die für 2019 geplanten Expeditionsschiffe sind eine Investition der TUI Group für ihre Hamburger Tochtergesellschaft. Der grösste Touristikkonzern der Welt setzt bei seiner Wachstumsstrategie bekanntlich verstärkt auf eigene Hotels und Kreuzfahrtschiffe.

Die «HANSEATIC nature» sticht im April 2019 zum ersten Mal in See, ein halbes Jahr später folgt die «HANSEATIC inspiration». Gebaut werden die neuen Expeditionsschiffe von der norwegischen Vard Holdings Ltd., einem Beteiligungsunternehmen der italienischen Fincantieri Marine Group.

Was dürfen die Kunden erwarten?

Die baugleichen Expeditionsschiffe werden Platz für je maximal 230 Passagiere bzw. bei Antarktis-Expeditionen für bis zu 199 Gäste bieten, und neben der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe über drei Restaurants sowie einen grosszügigen Wellness- und Fitnessbereich verfügen. Für Wassersport-Aktivitäten gibt es ausserdem eine Marina. 

Das Designkonzept namens «Inspired by nature» reflektiert die kreative Grundidee beider Schiffe: Die Natur wird nicht nur draussen erlebt, sondern spiegelt sich auch im Design der Innenräume wider. Dies findet sich bei der Auswahl von Stoffen, Farben und Formen sowie bei Schwüngen und Linienführung in Wänden und Flächen oder auch bei den Blickachsen und damit der Wechselwirkung zwischen Aussenwelt und Innenraum.

Zu den Design-Highlights an Bord gehören unter anderem die beiden ausfahrbaren, gläsernen Balkone (Bild unten). Gäste, die sich auf den Balkonen befinden, erleben das einmalige Gefühl, über dem Ozean zu schweben. Echtes Expeditions-Feeling bietet der Decks-Umlauf auf dem Vorschiff. Von hier aus befinden sich die Passagiere ganz nah am Geschehen, sogar noch näher als der Kapitän.

Zur Verfügung stehen sechs verschiedene Suiten- und Kabinentypen: Die Grösse der insgesamt 120 Kabinen und Suiten reicht von 21 Quadratmetern (Panoramakabine) bis zu 71 Quadratmetern (Grand Suite). An Bord beider Schiffe gibt es ausschliesslich Aussenkabinen; fast alle sind mit eigenem Balkon oder mit «French Balcony» (Schiebefenster in Höhe der Kabine, die sich öffnen lassen) ausgestattet. Unten im Bild ein Beispiel einer Balkonkabine.

Natürlich wird beim Bau auch auf modernste Technik und eine möglichst gute Umweltbilanz geachtet. Der Rumpf der Schiffe ist optimiert, um eine maximal mögliche Treibstoff-Reduktion für den Antrieb zu erzielen und den Gesamt-Bunkerverbrauch zu senken. Die Neubauten verfügen zudem über einen SCR-Katalysator, der den Ausstoss von Stickoxid um fast 95 Prozent reduziert. Des Weiteren werden die Schiffe jeweils mit einem Promas-Ruder mit Spezial-Propeller ausgestattet, eine Massnahme, die ebenfalls zur Treibstoffreduktion und somit zur Verringerung von Emissionen beitragen wird. Weitere Besonderheiten sind die IR-Eisdetektoren. Dabei handelt es sich um eine Infrarotkamera, die nachts und bei Nebel für die Sichtbarkeit von Eis sorgt.

Wohin wird gefahren?

Das bisherige, erfolgreiche Routenkonzept in unberührte, ursprüngliche Regionen wird fortgeführt und ausgebaut. Die höchste Eisklasse für Passagierschiffe PC6 ermöglicht Expeditionen bis weit in die polaren Gewässer. Warmwasser-Destinationen wie die Südsee und der Amazonas stehen weiterhin auf dem Fahrplan. 16 bordeigene Zodiacs, teilweise E-Zodiacs mit umweltfreundlichem Elektroantrieb, machen Anlandungen in entlegenen Expeditionsgebieten hafenunabhängig möglich.

Zwischen den Reisen in die Arktis im europäischen Sommer und den Expeditionen in die Antarktis im europäischen Winter werden die «HANSEATIC nature» und «HANSEATIC inspiration» auch den Amazonas, die chilenischen Fjorde, die Azoren sowie die Kapverden ansteuern. Nach vielen Jahren kehrt Hapag-Lloyd Cruises mit der «HANSEATIC inspiration» zudem wieder in die nordamerikanische «Great Lakes»-Region zurück. Dies ist möglich, weil die «HANSEATIC inspiration» mit einfahrbarer Brückennock über eine spezielle Bauweise verfügt, die die Passage der schmalen Schleusen möglich macht.

Die Reiselängen variieren zwischen viertägigen Kurzreisen zu den friesischen Inseln bis hin zu zwanzigtägigen Antarktisexpeditionen.

Wind im Gesicht und Gischt auf der Haut

Expeditionskreuzfahrten liegen voll im Trend. Laut Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, ist das Potenzial im Bereich Expeditionskreuzfahrten mehr als dreimal so hoch wie das Angebot. Doch was ist damit gemeint?

Expedition heisst: Dort sein, wo die Natur den Rhythmus bestimmt. Wo das Erlebnis zum Lehrmeister und der überraschende Moment unvergesslich wird. Expedition heisst, ganz nah dran zu sein. Expedition heisst naturnahes Erlebnis, welches mit lebensverändernden Erfahrungen und mit viel Lernen verbunden ist. Auch an Bord der Neubauten können die Gäste aus dem Wissensfundus von Experten schöpfen. In der neuen multifunktionalen Lounge mit hochmoderner Präsentationstechnik halten diese täglich Vorträge und bereiten die Reisenden optimal auf kommende Ziele und Exkursionen vor.

Der Wind im Gesicht und die Gischt auf der Haut – zum Entdecker wird man unter freiem Himmel. Deshalb verfügen die Schiffe von Hapag-Lloyd Cruises über mehr offene Decksfläche als jedes andere Expeditionsschiff. Hören Sie das Eis knacken, wenn Sie ganz vorn am Bug stehen. Oder entdecken Sie die dichten Mangrovenwälder des Amazonas aus unterschiedlichen Perspektiven, während sie auf Armeslänge an Ihnen vorbeiziehen. Hapag-Lloyd Cruises bringt Sie hin.

(TN)