Cruise

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Das neue Flaggschiff MSC Meraviglia nimmt im Juni den Dienst auf und wird mit modernster Technologie versehen sein. Bild: MSC Crociere

«MSC for me» soll das Kreuzfahrterlebnis revolutionieren

Mit der Lancierung der MSC Meraviglia wird der Schiffsgast besser mit Schiff und Crew vernetzt.

Die in der Schweiz ansässige Reederei MSC Cruises macht weiterhin Dampf: An der ITB Berlin wurde gestern im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Technologielösung «MSC for me» lanciert. Diese basiert auf fünf Elementen (Navigation, Concierge, Capture, Organiser und TailorMade) und hat zum Ziel, die Passagiere anhand modernster Technologie besser mit der Crew und den Angeboten auf dem Schiff zu vernetzen.

Eingesetzt wird die neue Technologie erstmals auf dem neuen Flaggschiff MSC Meraviglia, welche in 86 Tagen in Le Havre getauft wird. Im November erhält dann die MSC Seaside, welche am 21. Dezember in Miami getauft wird, die neue Technologie - und anschliessend alle Schiffe der MSC-Flotte.

Auf der MSC Meraviglia allein werden für MSC for me 16‘000 Kontaktpunkte, 700 digitale «Access Points» und 358 interaktive Bildschirme eingerichtet. Über diese können Passagiere den Concierge-Service kontaktieren, Leistungen buchen oder auch überprüfen, wo sich die Kinder gerade auf dem Schiff befinden. Dazu können Ausflüge im Voraus angesehen und auch gebucht werden. Laut MSC kommen damit kombiniert rund 130 «Smart Features» zusammen.

Damit will MSC auch in Sachen Bordtechnologie an der Spitze sein. Dies nebst einem beispiellosen Investment von neun Milliarden Euro in den Bau von 11 neuen Schiffen in den nächsten Jahren. Der Ansatz ist klar: Die Kreuzfahrt-Ferien der Zukunft liegen für MSC im Zusammenspiel von technologischen Komponenten und Trends der  Kreuzfahrt- und Freizeit-Industrie.

(JCR)