Cruise

Zwar ist die «No Sail Order» per Ende Oktober verfallen, dennoch ist ein Restart der US-Kreuzfahrtbranche nicht so einfach. NCL gibt bekannt, dass sie bis Ende Jahr freiwillig keine Kreuzfahrten durchführen. Bild: Alonso Reyes

Keine Kreuzfahrten mit Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. bis Ende Jahr

Der schnelle Restart der US-Kreuzfahrtbranche lässt, wie vermutet, auf sich warten. Denn die erste amerikanische Kreuzfahrtreederei setzt von sich aus bis zum 31. Dezember 2020 alle Kreuzfahrten der Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises aus.

Eigentlich ist doch die «No Sail Order» des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Ende Oktober ausgelaufen und die US-Kreuzfahrtindustrie könnte loslegen. Allerdings ist der «Restart» der nun acht Monate stillgestandenen US-Kreuzfahrtbranche nicht so einfach. Denn der schrittweise Ansatz der sicheren und verantwortungsvollen Wiederaufnahme von Passagierkreuzfahrten ist mit vielen Auflagen und damit Zeitaufwand verbunden.

Aus diesem Grund teilte Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. gestern (3. November) mit, dass sie alle Kreuzfahrten freiwillig bis Ende Jahr aussetzen wird. Diese betrifft Reisen aller drei Kreuzfahrtmarken (Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises) zwischen dem 1. und 31. Dezember 2020. Gäste, die von diesen Absagen betroffen sind, sollten sich mit ihrem Reisebüro oder der Kreuzfahrtreederei in Verbindung setzten. Zum Schutz der Gäste, Besatzung und besuchten Destinationen arbeitet das Unternehmen weiterhin eng mit globalen Regierungs- und Gesundheitsbehörden sowie den Experten des «Healthy Sail Panel» zusammen.

(NIM)