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Die Costa Toscana und ihr Schwesterschiff Costa Smeralda, welches kurz vor der Fertigstellung steht und im Oktober 2019 in den Dienst geht, sollen eine «Hommage an die Schönheit Italiens» sein. Bild: Costa Cruises

Auf die Costa Smeralda folgt die Costa Toscana

Die Costa Toscana ist das zweite LNG-betriebene Schiff von Costa Cruises und soll 2021 in Betrieb genommen werden. Der Name wurde beim Baubeginn in der Meyer-Werft in Turku bekannt gegeben.

Am gestrigen 30. Juli erfolgte in der Meyer-Werft im finnischen Turku der erste Stahlschnitt für das neuste Schiff von Costa Crociere, der italienischen Kreuzfahrtmarke der Carnival Corporation. Der Name: Costa Toscana.

Es ist das zweite der beiden neuen Schwesternschiffe, welche von Costa Crociere bestellt wurden und sowohl im Hafen als auch auf See mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betrieben werden. Das erste Schiff, die Costa Smeralda, steht kurz vor der Fertigstellung. Sie bekommt zurzeit in Turku den letzten Schliff und wird im Oktober dieses Jahres in Dienst gestellt. Die Fertigstellung der Costa Toscana wird derweil für 2021 erwartet.

Mit einer Bruttotonnage von über 180'000 und mehr als 2600 Kabinen sind die Costa Smeralda und die Costa Toscana Teil des Flottenausbauplans der Costa Group (zu welcher die Marken Costa Crociere, Costa Asia und AIDA Cruises gehören), der sieben neue Schiffen bis 2023 vorsieht. Die Neubauten stellen eine Gesamtinvestition von über 6 Milliarden Schweizer Franken dar. Der erste dieser jüngsten Neuzugänge war die AIDAnova, welche im Dezember letzten Jahres ausgeliefert wurde, gefolgt von der Costa Venezia Ende Februar 2019.

Konsequent auf LNG gesetzt

Die Costa Group setzt inzwischen konsequent auf LNG und damit auf die Karte der klaren Reduktion der Umweltbelastung. LNG-Gebrauch eliminiert nahezu vollständig die Schwefeldioxid-Emissionen (Zero-Emission) und den Feinstaub (95-100 Prozent Reduktion). Der Einsatz von LNG wird auch die Emissionen von Stickoxiden (85 Prozent direkte Reduktion) und CO2 (Reduktion um bis zu 20 Prozent) deutlich reduzieren. Das LNG an Bord wird in Spezialtanks gelagert und kann 100 Prozent der für den Schiffs- und Hotelbetrieb benötigten Energie liefern.

Die Costa Smeralda und die Costa Toscana sind integraler Bestandteil des strategischen Plans zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks, der von Carnival Corporation definiert und von Costa Cruises vollständig umgesetzt wird. Dank der Massnahmen, die auf der Grundlage eines speziellen Investitionsplans ergriffen wurden, konnte die Carnival Corporation ihr Ziel einer CO2-Reduktion von 25 Prozent für 2020 etwa drei Jahre früher als geplant erreichen. So wurden die Emissionen bereits 2018 um 27,6 Prozent gesenkt.

Botschafter Italiens

Die beiden neuen Costa-Flaggschiffe sollen «Botschafter Italiens auf dem Meer» sein und sind dementsprechend nach zwei der beliebtesten Regionen des Landes benannt: Die Costa Smeralda in Sardinien und die toskanische Küste. Auf der Costa Smeralda sind alle Decks und öffentlichen Räume nach italienischen Orten benannt und nach deren Vorbild gestaltet. Das Speise- und Weinangebot an Bord wird von den besten italienischen kulinarischen Traditionen geprägt sein.

Die Costa Smeralda wird am 20. Oktober 2019 ihr Debüt geben, mit einer 15-tägigen Kreuzfahrt von Hamburg nach Savona mit zweitägigen Zwischenstopps in Hamburg, Rotterdam, Lissabon, Barcelona und Marseille. Die offizielle Taufe der Costa Smeralda wird mit einer besonderen Zeremonie am 3. November in Savona gefeiert. Von dort aus wird das neue Flaggschiff am nächsten Tag auf einer sechstägigen Jungfernfahrt nach Barcelona, Marseille und Civitavecchia in See stechen.

Das Kreuzfahrtprogramm der Costa Toscana wird in den nächsten Monaten bekannt gegeben.

(JCR)