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Oceania Cruises, im Bild die «Marina» aus der O-Klasse, expandiert markant. Bild: Oceania Cruises

Oceania Cruises bestellt für 1,2 Milliarden Euro weitere Schiffe

Die neuen Schiffe der Allura-Klasse werden bei Fincantieri in Italien gebaut und sollen 2022 sowie 2025 ausgeliefert werden.

Oceania Cruises, die im oberen Premiumsegment angesiedelte Tochtergesellschaft der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., hat gestern (8. Januar 2019) bekannt gegeben, dass sie zwei neue Kreuzfahrtschiffe bei der italienischen Werft Fincantieri bestellt hat. Diese sollen in den Jahren 2022 und 2025 ausgeliefert werden.

Diese neue Generation wird das Ambiente sowie die Designelemente und Annehmlichkeiten der Schwesterschiffe «Marina» und «Riviera» beibehalten. Gleichzeitig werden die Schiffe den Gästen noch mehr Komfort, weitere Annehmlichkeiten und viele neue Luxus-Ausstattungselemente bieten. Die beiden neuen 67'000 BRZ Schiffe der «Allura»-Klasse sollen für je rund 1200 Gäste Platz bieten. Der Auftragswert für jedes der beiden Schiffe beläuft sich auf rund 575 Millionen Euro, total also auf fast 1,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat eine Exportkredit-Finanzierung zu günstigen Konditionen für 80 Prozent des Vertragspreises pro Schiff erhalten – vorbehaltlich einiger Genehmigungen der italienischen Regierung.

«Mit der Erweiterung der Oceania Cruises-Flotte entsprechen wir der grossen Nachfrage nach Kreuzfahrten im gehobenen Segment und mit Fokus auf Kulinarik und Destinationen weltweit», sagt Frank Del Rio, President und CEO der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. Giuseppe Bono, CEO von Fincantieri, erklärte seinerseits: «Der heute bekannt gegebene Auftrag bekräftigt nicht nur unseren ersten Platz im Luxus-Sektor, sondern stärkt gleichzeitig unsere Führungsposition im Kreuzfahrt-Bereich. Wir haben einen Auftragsbestand von 55 Schiffen, die wir für die meisten Marken im Markt bauen, und Auslieferungstermine, die bis in das Jahr 2027 reichen.»

(JCR)