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AirPlus trotzt dem Marktumfeld — und legt um 7,3 Prozent zu

2014 waren die Geschäftsreisen weltweit rückläufig. AirPlus konnte trotzdem zulegen — vor allem in Frankreich, Italien, China und den USA.

Der Markt dümpelt, doch AirPlus hält sich gut. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2014 einen Abrechnungsumsatz von 12,7 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse sind auf 320 Millionen Euro gestiegen. Damit gelingt AirPlus ein überraschend gutes Resultat, angesichts dem Umstand, dass die Geschäftsflüge 2014 weltweit um 3,6 Prozent zurückgegangen sind.

Die umsatzstärksten Märkte bleiben Deutschland, Frankreich und Italien. Als wachstumsstark erwiesen sich auch die USA und China. Mehr als 25 Prozent des Unternehmenswachstums kamen 2014 aus China. "Unsere Strategie, vor mehr als sechs Jahren als erster Payment-Anbieter für Geschäftsreisen nach China zu gehen, zahlt sich jetzt aus", sagt Patrick W. Diemer, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Neue Regelung

Im laufenden Jahr steht eine gewichtige Änderung an. Die EU hat in ihrer Gesetzgebung Corporate-Card von der Interchange-Kappung der Interbanken-Entgelte ausgeschlossen. Dafür hat sich AirPlus eingesetzt. Aber: Die EU verlangt künftig die Abrechnung der Mitarbeiterkarten über ein Firmenkonto, das sogenannte "Corporate Pay". Somit müssen AirPlus-Produkte teilweise angepasst werden. Die neue Regelung tritt im vierten Quartal 2015 in Kraft.

(TN)