Business Travel
AirPlus wertet Ancillary Fees aus
Wer geschäftlich von A nach B fliegt, zahlt nicht nur den Flug, sondern zahlreiche Zusatzgebühren. Beispielsweise für Sitzplatzreservierungen, Mehrgepäck oder Umbuchungen. Diese sogenannten Ancillary Fees werden aus dem eigentlichen Ticketpreis ausgelagert und stellen einen weiteren Kostenfaktor im Unternehmen dar.
Da sie weder extra ausgewiesen noch dem eigentlich Flugbillett zugewiesen werden können, ist es schwierig, sie im Blick zu behalten. Dies soll sich dank einer neuen Lösung von AirPlus nun ändern. Wie das Unternehmen bekannt gibt, können die angefallenen Zusatzkosten neu mit dem AirPlus Information Manager kontrolliert, vordefiniert und in individuellen Reports ausgewertet werden — von der Sitzplatzreservierung bis hin zum aufgegebenen Gepäck.
Das System stellt all diejenigen Ancillary Fees als Report dar, die vom entsprechenden Reisebüro via GDS (Global Distribution System) über ein Electronic Miscellaneous Document gebucht und mit dem AirPlus Comany Account bezahlt werden. Laut AirPlus soll die Kostentransparenz eines solchen Reportings dazu beitragen, eine solide Verhandlungsbasis mit den Airlines zu schaffen, die Reiserichtlinien anzupassen und letztlich die Reisekosten zu senken.