Business Travel

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Leserschaft rechnet mit erheblichem Rückgang bei Geschäftsreisen

Travelnews-Umfrage zeigt: in den nächsten Jahren dürften Geschäftsreisen deutlich an Bedeutung verlieren.

Während Airlines, Flugzeug-Bauer und Geschäftsreise-Spezialisten mantramässig davon sprechen, Zoom, Skype & Co. werden Geschäftreisen nie ersetzen können und bald werde es zum grossen Business-Travel-Comeback kommen, zeigen sich Schweizer Grossfirmen in ihrer Prognose zurückhaltender, wie wir berichtet haben. Der Tenor bei Top-Firmen wie ABB, Autoneum, Credit Suisse, Lonza, Nestlé, Novartis, Roche, Schindler, Swiss Life und Zurich lautet: nach Ende der Pandemie wird das Ausmass an Geschäftsreisen so tief wie möglich gehalten.

Die Prognose-Diskrepanz zeigt: noch ist nicht absehbar, wie sich die Sparte Business Travel in einer Post-Corona-Zeit entwickeln wird. Fragezeichen und Unsicherheiten bestimmen das aktuelle Geschehen.

Nun haben wir unsere Leserinnen und Leser gefragt, wie sie die Zukunft von Geschäftsreisen einschätzen. 154 Antworten haben wir in den letzten vier Tagen erhalten, danke für die Teilnahme. Die Meinung unserer Leserschaft fällt überaus deutlich aus. Das sind die Antworten:

  • 58 Prozent denken, dass Geschäftsreisen in den nächsten Jahren im Rahmen von 30 Prozent zurückgehen.
  • 31 Prozent gehen von einem leichten Rückgang aus von 5 bis 10 Prozent.
  • 6 Prozent der Leserschaft glaubt, das Vorkrisenniveau werde im Jahr 2023 wieder erreicht.
  • 5 Prozent gehen davon aus, dass es künftig noch mehr Geschäftsreisen geben werde, schliesslich wachse die Weltwirtschaft weiter.

(GWA)