Business Travel

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Business-Reisende aus Europa und Amerika nutzen am ehesten die Kreditkarte der Firma für den persönlichen Einkauf, gefolgt von den Geschäftsleuten aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Bild: Fotolia

Viele Geschäftsreisende nutzen Firmenkreditkarte für persönlichen Einkauf

Mal schnell auf Firmenkosten shoppen? Besonders Geschäftsleute aus Amerika und Europa neigen laut einer Studie dazu, obwohl die Richtlinien ihres Unternehmens die private Nutzung verbieten.

Vier von zehn Geschäftsreisenden nutzen ihre Firmenkreditkarte für persönliche Einkäufe: Dies zeigt eine Studie des Geschäftsreise-Anbieters Carlson Wagonlit Travel (CWT). Business-Reisende aus Europa und Amerika nutzen demnach am ehesten die Kreditkarte der Firma für den persönlichen Einkauf (je 46%), gefolgt von den Geschäftsleuten aus dem asiatisch-pazifischen Raum (36%). «Travel Manager müssen sich um den Missbrauch von Firmenkreditkarten kümmern und ausserdem herausfinden, warum Reisende die Regeln nicht befolgen», erklärt Christophe Renard, Vice President der CWT Solutions Group.

Die Praxis ist weit verbreitet, obwohl 58% der Europäer und 63% der Amerikaner angeben, die Richtlinien ihres Unternehmens untersagen die Nutzung von Firmenkreditkarten für Privatkäufe. Von den asiatisch-pazifischen Reisenden sagen 69%, ihr Unternehmen verbiete die private Nutzung. Insgesamt erhalten sechs von zehn globalen Geschäftsreisenden von ihren Arbeitgebern eine Firmenkreditkarte – am ehesten in der Region Asien/Pazifik (67%), gefolgt von Amerika (61%) und Europa (56%).

Die Ergebnisse der CWT-Studie zeigen aber auch das umgekehrte Ergebnis: Reisende wickeln geschäftliche Reiseausgaben oft über ihre persönlichen Kreditkarten ab. Weltweit betrachtet, nutzen 49% der Geschäftsreisenden stets ihre persönliche Kreditkarte. Reisende aus dem asiatisch-pazifischen Raum neigen deutlich eher dazu (55%) als Reisende aus Amerika (48%) oder Europa (44%). «Die Nutzung persönlicher Kreditkarten für Geschäftsausgaben bedeutet, dass er für die Unternehmen kompliziert wird, die Ausgaben nachzuverfolgen – und das macht es um einiges schwieriger, Richtlinien durchzusetzen», sagt Renard.

Die «CWT Safety & Security Study» wurde von Carlson Wagonlit Travel in Auftrag gegeben und von der Artemis Strategy Group zwischen dem 29. Januar und dem 9. Februar 2018 durchgeführt. Die Studiendaten wurden durch die Befragung von mehr als 2000 Geschäftsreisenden der Regionen Amerika, Europa und Asien-Pazifik ermittelt. Voraussetzung für die Studie war, dass die Befragten innerhalb der vergangenen zwölf Monate mehr als vier Geschäftsreisen absolviert hatten.

(YEB)